Frage von Shamrock, 511

Rheuma ohne eindeutigen Blutbildbefund?

Hallo!

Dieses Thema begleitet mich schon so 3 Jahre und so langsam bin ich echt genervt :-( Angefangen hat es mit morgendlichen Schmerzen in den Fingern. Diese Beschwerden kamen und gingen, tauchten monatelang nicht auf bevor es wieder losging.

Eine Blutuntersuchung beim Rheumatologen ergab nichts!

Nun frage ich mich, was das sein kann weil es muss doch was sein! Ich hatte jetzt wirklich monatelang NULL Probleme damit. Nada. Und so langsam schleicht es sich wieder ein. Ich wache morgens auf, meine Finger schmerzen, kann sie schwerer bewegen, und wenn ich die Faust zu habe, dann habe ich solange ich im Bett liege gar keine Kraft zum zudrücken. Dazu kommen Schmerzen in den Zehengelenken (Finger und Zehen so gut wie immer beidseitig schmerzhaft). Auch morgens im Bett oder wenn ich eine Weile auf der Couch geruht habe.

Es schwillt aber nichts an. Deswegen brauch ich zu keinem Rheumarzt mehr gehen, denn dieser sagt, ich soll erst kommen wenn was dick ist.

Kann sowas auch evtl. von einem Vitamin D Mangel kommen? Ich weiß nicht ob ich gerade einen habe, aber der war bei mir schon oft recht niedrig.

Ich habe auch nicht vor zu irgendeinen Arzt zu gehen, auch wenns nur der Hausarzt ist. Die sagen dann eh: CRP und Rheumafaktor etc alles gut. Nur ich lieg dann morgens wieder da... Hat jemand vielleicht schon ähnliches erlebt?

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Antwort
von bobbys, 425

Hallo,

Das ist sicherlich Gelenk Arthrose welcher jeder Mensch im Leben erfahren wird.

Eine ganz normale Alterserscheinung ;)

Frohe Weihnachten ! LG bobbys

PS: .....leide selber unter Polyarthrose von daher weiß ich wie Du dich fühlst ....

Antwort
von Dinosaurier, 392

Die Blutsenkung sollte auch getestet werden. Masnchmal ist nur diese erhöht und nicht das CRP. Naürlich gibt es rheumatische Erkrankungen ohne spezifische Blutwerte und auch ohne dass Gelenke auffällig anschwellen. Bei dieser Aussage, dass man erst wieder vorbeikommen soll, wenn Gelenke anschwellen, wäre ich vorsichtig. Suche dir lieber einen anderen internistischen Rheumatologen, der mehr als nur den Rheumafaktor bestimmt. Es gibt gut und gerne so 20 verschiedene Werte die für eine rheumatische Erkrankung sprechen und natürlich auch welche für die es keine Werte gibt. Das sind dann eher, die Spondarthriden zu der auch die reaktive Arthritis gehört, eine Folgeerkrankung einer Infektion mit z.B. Clamydien und anderen Erregern. Manchmal ganz ohne Entzündungswerte wie z.B. die Psoriasis-Arthritis.

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