Frage von monikap, 58

Rente abgelehnt

Hallo,ich muss mich heute leider mit einer neuen Frage an Euch wenden.Noch was zu mir,falls Ihr meine andere Frage nicht gelesen habt.Ich bin 56 Jahre ,,werde im Oktober 57.Hatte am 3.06.2013 eine Antrag für Erwerbsminderungsrente gestellt.Ich habe von Geburt an nur eine Hand und habe nach 40 Jahren Arbeit,einfach mit meiner vorhandenen Hand nicht mehr arbeiten können.Ich habe den Beruf einer Damenmaßschneiderin erlernt,in dem ich aber seid 29 Jahren nicht mehr arbeite,sondern in einer Kita als Hauswirtschafterin immer der selbe Arbeitgeber,bin auch nur Krank seid 11.03.2013 nicht gekündigt. Habe aber seid 2 Jahren massive Schlafstörungen und Depressionen da ich nicht mehr so konnte wie ich wollte.Habe vorher 36 Wochenstunden gearbeitet und seid 10 Jahren nur noch 20 W.St.hat damals der Arbeitgeber so entschieden ist nicht von mir aus gegangen,sind aus betrieblichen Gründen gekürzt worden.Aber seid einem Jahr habe ich mich nur noch rumgequält in der Arbeit und auch Ärger mit der Leiterin gehabt,da ich meine Aufgaben nicht mehr Ordnungsgemäß ausgeführt habe.Meine Hausärztin hat mich dann zu einer Psychiaterin und einem Orthopäden überwiesen.Die Psychiaterin hat mir Antidepressiva und Schlafmittel verordnet und mir nahe gelegt einen Rentenantrag zu stellen,was ich ja auch tat.Der Orthopäde meinte nur das der Arm total überlastet ist und ich bekomme nun regelmäßig Physioteraphie,was bis jetzt nichts gebracht hat.Die KK hat mir nahe gelegt einen Rehaantrag zu stellen bei der DRV welcher abgelehnt wurde,da ja der Rentenantrag läuft.Bin dann zu einem Psychiatrischen Gutachter bestellt worden,welcher mir sagte er wird der DRV empfehlen mich noch von einem orthopädischen Gutachter zu schicken,da ja dort ddie Ursache für mein seelisches Leiden liegt.Habe aber nun gleich die Absage der Rente bekommen,sie haben diesen Hinweis wahrscheinlich total ignoriert.Nun habe ich dort angerufen,das ich eine Kopie des gutachtens haben möchte und auch gleich einen Termin beim VDK gemacht für den Wiederspruch.Ich habe auch an den Petittionsausschuss des Deutschen Bundestages geschrieben und ihnen alles geschildert,wie die DRV mit Schwerbehinderten Menschen die immer in die DR Kasse eingezahlt haben umgehen.Ich habe auch 3 Kinder trotz Job groß gezogen,nun ist aber leider die Kraft aus der Hand raus,kann nicht mal meinen eigenen Haushalt alleine machen.Ich wollte es eigendlich noch bis 60,10 Monate schaffen,da hätte ich in die Schwerbehindertenrente gehen können.Ich schaffe es einfach nicht.So nun hoffe ich auf viele Ratschläge und Meinungen.L.G.

Antwort
von StephanZehnt, 36

Hallo Monika,

auch in Deinem Fall gilt Reha vor Rente. Dies gilt sowohl für KK als auch für die DRV. Wenn es keine Klärung gibt und Du hin und her geschoben wirst zwischen KK und DRV und auch der VDK....wäre es sinnvoll sich einmal von einem Fachanwalt Sozialrecht sich beraten zu lassen! (Beratungsschein vom zuständigen Amtsgericht) .

Vorher sollte man sich die Fragen genau aufschreiben. Was den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages kann eine Antwort schon einmal sechs bis neun Monate dauern. In Deinem Fall hätte ich noch eine andere Idee gehabt so kurz vor den Wahlen. Man könnte sich auch einmal an eine/n Abgeordnete/n wenden.

Allerdings wäre es bei CDU/ FDP vergebens....

Es wäre aber sinnvoll auf Gesetze und Urteile hin zu weisen Teilhabe am Arbeitsplatz ...oder das unten genannte Urteil Anspruch auf Zuweisung..... Nach einer Reha müßte man mit den Ärzten zusammen Farbe bekennen und Stellung nehmen Erwerbsminderungsrente ja oder nein.... Ich habe das Gefühl das man Dich noch gerne etwas zappeln läßt bis Du Anspruch auf Altersrente hast!

http://www.schwbv.de/ ( - Anspruch auf Zuweisung eines leidensgerechten Arbeitsplatzes)

Sabine Laudahn Luisenstraße 32-34, Zi. 1041

Persönliche Erreichbarkeit: 07:30 - 12:30 Uhr Telefon: +49 (0) 30 227-33684 oder 030 -227-33691

Fax: +49 (0) 30 227-36390

Postanschrift:

Deutscher Bundestag Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen in der Bundestagsverwaltung Platz der Republik 1 11011 Berlin

VG Stephan

PS. anrufen bringt nicht immer etwas am Besten selbst vorbei gehen nach Möglichkeit!

Kommentar von monikap ,

Hallo Stephan,vielen Dank für deine hilfreiche Antwort.Nun da werde ich das alles mal in die Wege leiten.Ich habe die Absage am 29.08. erhalten und nun erst mal einen Formlosen Wiederspruch bei der DRV eingereicht,mit dem Hinweis das die Begründung noch schriftlich erfolgt.Es ging mir darum die Frist zu wahren.Beim VDK habe ich erst am 17.09. einen Termin wegen dem Wiederspruch,das war wohl nicht klar rüber gekommen,aber ich bin durch meine Medikamente etwas durcheinander.Ich kann leider dort in Berlin nicht selbst vorbei gehen,aber werde mich mit denen schriftlich in Verbindung setzen.Nun ich dachte gerade wegen der anstehenden Wahlen ,wird der Petittionsausschuss sich vielleicht etwas eher rühren.L.G.

Kommentar von StephanZehnt ,

Mit vorbei gehen meinte ich auch eher Deine zuständige Krankenkasse bzw. die zuständige DRV - Beratungsstelle odgl. in Deiner Nähe! Nach Berlin braucht man deswegen nicht zu fahren. Da kann man schreiben bzw. anrufen! Darum habe ich auch die Telefonnummer / Postadresse aufgeschrieben! VG

Kommentar von monikap ,

ja habe Dich schon richtig verstanden,ich habe schon einen Brief dahin gesendet.also alles gut.L.G.

Kommentar von monikap ,

hallo Stephan Zent,ich hatte schon nach 1,5 Wochen Post vom Pettitionsausschuß,ging also sehr schnell.Auch die anderen Stellen die ich angeschrieben hatte,haben alle geantwortet.Sie wollen sich um meine Rentenangelegenheit kümmern.Nun erst mal abwarten,habe mir jetzt auch von meinem Orthopäden und von der Psychiaterin neue Atteste besorgt und bin mit dem VDK in Widerspruch zwecks Ablehnung des Rentenantrages gegangen.Mal sehen ob die DRV mich nun zu einen Gutachter schickt der beide Bereiche bgutachten kann.Oder ob der Widerspruch wieder gleich abgelehnt wird.Ich werde jedenfalls nicht aufgeben,nur wer kämpft kann gewinnen.L.G.

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