Frage von uhu2334, 13

Reha obwohl ich gar nicht operiert wurde?

Hallo, es geht um miene Situation, Koxarthrose und Hüftkopfnekrose, wurde diese Woche von einem Orthopäden im Auftrag der Rentenversicherung untersucht, jetzt warte ich also auf den Befund der darüber entscheidet, ob ich noch ein paar Stunden arbeitsfähig bin oder Rente bekomme. Ich möchte jetzt gern wissen, ob ich in eine Reha geschickt werde, ich frag deshalb weil ich ja noch nicht operiert wurde, also ich hab noch gar kein künstl. Hüftgelenk, welches aber für meine Heilung unablässig ist, es wurden nur 2 Bohrungen durchgeführt, jeweils links und jeweils rechts. Also nochmal, schickt mich der Rententräger auch in eine Reha, wenn ich eigentlich keine OP vorweissen kann (letzte Bohrung November 2013)

Jetzt ärztlichen Rat holen
Anzeige

Schneller und persönlicher Rat zu Ihrer medizinischen Frage. Kompetent und vertraulich!

Experten fragen

Antwort
von gerdavh, 9

Hallo, ein Reha-Aufenthalt muss nicht unbedingt aufgrund einer vorangegangenen Operation bewilligt werden. Das können wir unmöglich vorhersagen, ob die Rentenversicherung das als sinnhaft erachtet. Um eine Reha zu bekommen, muss Dein Arzt einen entsprechenden Arztbrief (Befürwortung eines Reha-Aufenthaltes) aufsetzen; diesen musst Du mit allen Befunden an die Dtsch. Rentenversicherung einreichen und dann bekommst Du früher oder Bescheid, wie entschieden wurde. lg Gerda

Antwort
von bobbys, 10

Hallo uhu 2334,

wenn der Gutachter von der Rentenversicherung (Orthopäde) dich für noch arbeitsfähig hält ,dann bist Du für die Rentenversicherung noch arbeitsfähig ob 3 oder 6 oder 8 h hängt vom Gutachten ab. Darauf muss nicht unbedingt eine Reha erfolgen . Es kann aber eine Reha in Betracht kommen um deine Arbeitskraft zu erhalten bzw. um dich innerhalb einer Reha zu Begutachten um dann besser entscheiden zu können ob Du Anspruch auf Rente hast. Es hängt alles vom Gutachter ab.Und denke immer daran Reha geht vor Rente!!!

LG Bobbys

PS: Du hast immer das Recht einen Widerspruch einzulegen :)

Antwort
von StephanZehnt, 8

Hallo Uhu,

Du hast eine Rente beantragt und in dem Fall heißt es immer Reha vor Rente.Wenn Du noch ein paar Stunden Arbeitsfähig bist, bekommst Du eine Teilrente Nun schreibst Du Coxarthrose und Hüftkopfnekrose.

Wenn nun die letzten Bohrungen sogenannte Mikrofrakturierungen Ende letzten Jahres durchgeführt worden sind also vor ca. 10 Monaten, dann müsste ja ein Ergebnis da sein.

Das heißt ob sich da etwas gebessert hat oder nicht. Übrigens auch so eine Mikrofrakturierung die minimalinvasiv durchgeführt wird ist eine OP. Der Arztbrief oder auch Befund nach der Reha wird in die Unterlagen zum Rentenantrag mit einfließen. Also ist schon wichtig.

Nun ich hoffe Du kommst in eine gute Rehaklinik (siehe auch Rehakliniken.de) wo sich das Ganze evtl. etwas bessert (?). Wenn es doch längerfristig in Richtung Künstliches Hüftgelenk geht dann würde ich mich jetzt schon eiinmal darüber schlau machen. Das heißt über solchen Themen wie Metallabrieb - allergische Reaktionen z.B. Nickel oder Kobalt(vergift...). usw. Es gibt inzwischen künstliche Gelenke (TEP) die Keramik... .

http://www.orthopaedie-am-roseneck.de/node/50

VG Stephan

Kommentar von StephanZehnt ,

Wenn man gewisse Zusammenhänge kennt das es z.B. ein Endoprothesenregister in Skandinavien seit Jahrzehnten gibt in Deutschland versucht man dies gerade einmal probeweise ...

Hier (Link) hat man auch so ansatzweise ein paar Zusammenhänge gesehen, die man als unbeteiligter Patient evtl. noch lustig finden kann wenn man damit zu tun hat könnte das dann schon sehr heftig sein.

http://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article124863725/Schrott-im-Koerper-We...

Darum mein Hinweis beschäftige Dich schon einmal damit wenn ein TEP ....

Kommentar von uhu2334 ,

Was soll ich aber machen, entweder Rollstuhl oder TEP und welches Material dazu am geeignetesten wäre, das kann ich als Laie doch sowieso nicht wissen, Internet hin oder her, da heisst es in einem Forum so und im andern wieder so.. was ich mich sowieso frage, wieso so viele unterschiedliche Materialien dazu verwendet werden, wieso gibts nicht ein Material was man zulässt und daraus lernt, treibt dann die Forschung voran und erhält ein gefahrloses, lang haltbares Endprodukt...

Kommentar von StephanZehnt ,

Zitat - das kann ich als Laie doch sowieso nicht wissen

Aber man kann sich zumindest erkundigen an den richtigen Stellen. Um evtl. solche Probleme zu vermeiden!

http://www.durom-hueftprobleme.de/?s=Kobalt+Vergiftung+durch+H%C3%BCftprothese (bei solch einer Selbsthilfegruppe kann man sehr viel erfahren).

endoportal.de/forum/ (hier antwortet oft ein Dr. Mottek zum Thema).

Natürlich kannst Du sagen als Laie verstehe ich sowie so nichts vom Thema und jeder sagt da etwas anderes. Allerdings sind das nur Hinweise wo Du Dich schlau machen kannst um dann an Deinem beh. Arzt konkrete Fragen stellen können.

Der Gedanke dahinter ist nur ein kleines Stück zu vermeiden das Du nach einer TEP - OP neue Probleme hast.

Natürlich könnte ich auch nur simpel schreiben frage doch Deinen Arzt der wird dafür bezahlt.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community