Frage von Browneeh, 1.457

Rauchfrei seit fast 1 Monat und immernoch Entzugserscheinungen?

Hey,

seit dem 3.2.2013 bin ich schon rauchfrei und habe die Zeit bis jetzt eigentlich ohne viel Schmacht leicht überstanden bis auf die Entzugserscheinungen. Ich konnte mich auch garnicht so recht auf Zigaretten fokusieren die erste Woche da ich so starke Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Gelenkschmerzen etc. empfand. Dieser starke Schwindel und Benommenheit hat gut abgeklungen und ich kann auf jedenfall sagen, ich fühle mich viel besser als in der ersten Woche, nur fühle ich mich jetzt nach fast einem Monat abstinenz immernoch total erschöpft, stark kurzatmig, müde (Sogar direkt nach 8 stunden Schlaf), habe nervige Sehstörungen und Augelid zucken, kann mich manchmal garnicht richtig konzentrieren. Allgemein fühle ich mich als ob ich total Krank bin und viel schlechter als vor der Abstinenz. Habe auch in 2 Tagen einen Termin bei einem Therapeuten aber trotzdem macht mir das sehr zu schaffen vor allem das Gefühl das es nie wieder aufhören wird. Ist das normal? Ich bin jetzt 17 Jahre alt und habe die letzten 3-4 Jahre täglich circa 20-30 Zigaretten geraucht. Im vergleich zu anderen ist das ja nicht sehr viel und bei anderen habe ich mitbekommen haben die schon wieder nach 2 Wochen normal leben können ohne Entzugserscheinungen. Was ist den mit mir los? Ist das alles nur meine psyche die versucht mir einen Streich zu spielen oder alles dafür tut mich leiden zu lassen damit ich wieder rauche?

P.s.: Entschuldigung für die ganzen Schreibfehler, fühl mich jetzt grad nicht in der Lage das ganze durchzukorrigieren..

MFG Brow

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Antwort
von Mahut, 1.384

Hallo Brownee, das ist schön das du aufgehört hast zu Rauchen, ich habe es schon seit Oktober 1992 geschafft, die erste Zeit hatte ich auch schmacht, habe es aber ausgehalten und bin nicht rückfällig geworden, obwohl auch noch Jahre nach dem Aufhören immer mal wieder das Verlangen nach einer Zigarette, war, da habe ich mich dann selbst gerügt, indem ich mir an die Stirn tippte und gesagt habe, "du bist doch blöd, wenn du wieder anfängst", ich habe es geschafft und rauche nun seit 21,5 Jahren nicht mehr.

Du wirst es auch schaffen, musst es nur wollen.

Das du solche starken Beschwerden hast, kann natürlich durch die Psyche kommen, aber auch dadurch, das du schon in so jungen Jahren täglich 20 bis 30 Zigaretten geraucht hast, denn das sind ganz schön viele und machen den jungen Körper schon kräftig zu schaffen.

Viel Erfolg

LG Mahut

Antwort
von walesca, 1.250

Hallo Browneeh!

Gratuliere, dass Du es bis hierhin geschafft hast. Dein Körper wird - nach so intensivem Tabakgenuss - wohl auch ein wenig länger brauchen, um sich auf die neue Situation einzustellen. So viele Zigaretten haben Deinem Körper ja schon ganz schön zugesetzt. Das normalisiert sich nicht so schnell wieder. Lass Dich dadurch bitte nicht entmutigen und halte weiter durch!!! Auch diese Zeit wird sicher bald vorbei sein. Vielleicht kann Dir ja auch dieser Tipp ein Stück weiterhelfen und einige der Beschwerden lindern.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/vitamin-d-mehr-bedarf-als-gedacht

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von Nali15, 1.238

Also Entzugserscheinungen sind meist nicht nach 3 Wochen vorbei. Daher würde ich einfach noch eine weile tapfer sein und versuchen mich mit Sport und leckeren und gesunden Sachen abzulenken. Hab damals einfach viel Obst gegessen und beinahe täglich gesunden Grapefruitsaft getrunken. Bei mir gings nach 2 Monaten dann wieder. Allerdings ist das Gefühl rauchen zu wollen nie ganz verschwunden. Ich ahbe heute noch das Gefühl ich muss eine mitrauchen wenn die anderen auf dem heimweg vom tanzen schön eine qualmen...aber bin stark geblieben bisher ;-)

Antwort
von Vitschi111, 1.060

Denk doch mal, wie lange du geraucht hast. Dann dauert es auch ein wenig länger, bis der Körper entgiftet ist. Der Körper hat bestimmt noch jede Menge Schadstoffe, bzw. Nikotin intus, es dauert einfach ein wenig. Aber toll, dass du es geschafft hast, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich drück dir die Daumen, dass du die Entzugserscheinungen bald gut überstanden hast.

Antwort
von kreuzkampus, 931

Da ich nach über 30 Jahren keine derartigen Entzugserscheinungen hatte, würde ich nicht unterschreiben, daß die Ursache für all diese Dinge bei Dir ist, daß Du aufgehört hast. Nachdenklich macht mich in dem Zusammenhang auch, daß Du zu einem Therapeuten gehst. Egal: Augen zu und durch. Die schwierigste Zeit hast Du hinter Dir. Glaub' ja nicht, daß Deine Beschwerden verschwinden, wenn Du wieder anfängst.

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