Frage von PsycheHaut, 154

psychisch ausgelöste Hautprobleme (stechende Pickel)?

Guten Tag. Ich (w, 30) bin im Moment in sehr schlechter psychischer Verfassung (Lebenskriese, Identitätskriese, ausgelöst durch Burnout, zu spät diagnostiziertes ADHS, emotionaler Instabilität, histrionischer Persönlichkeitsstörung und was der Kuckuck noch alles. Befinde mich auch seit 3 Monaten stationär in Behandlung. Leider sind die Ärzte hier ein bisschen eingeengt im Denken. d.h. bei meinen Pickeln (Hauptsächlich Kinn, Wangen, Hals und Schultern, Oberarmen sowie Rücken seit eben dieser 3 Monaten) gehen sie von Akne aus.... Ich habe nun folgende Eigentherapien versucht: Täglich Kleider wechseln, PH-Neutrale Douche, Meersalz-Wasser abtupfen, Teebaumöl, eigen Urin. Ach ja, vegane Ernährung sogar. Leider hat alles überhaupt nichts geholfen. Ich weiss nicht, an wen ich mich wenden soll. Bin nervlicher wirklich am Anschlag und solche Sachen belasten mich einfach unnötig zusätzlich. Meine Frage nun; Ist es richtig, dass die Pickel von nervlicher Anspannung, also psychisch ausgelöst wurden? Und wenn ja, wie kann ich diese behandeln. Bestimmt gehen sie weg, wenn die Anspannung auch runter geht, aber kann ich jetzt schon was machen? Weil es juckt, schmerzt und sticht sehr. Ich danke euch sehr für eure Inputs und Gedanken dazu. Beste Grüsse und alles Liebe

Antwort
von BananenCupcake, 154

Ich würde mich damit spezielle noch zusätzlich an einen Dermatologen wenden. Grundsätzlich können solche Pickel schon von der nervlichen Anspannung herkommen, aber wenn die Akne doch so weit ausgebreitet ist, kann ich gut verstehen, dass du da auch schon etwas dagegen machen willst. Bei einem Freund von mir hat der Arzt ihm Retinoide verschrieben und das hat sehr gut geholfen.

Antwort
von anonymous, 117

Durch eine Trennung, Schlafmangel und psychischen Stress sah meine Haut auch aus wie nicht von diesem Planeten. Ich kann also verstehen, dass es einen zusätzlich noch runter zieht. Ich habe zu lange damit gewartet und bin erst Jahre später zum Hautarzt. Aber nur er kann dir helfen. Tabletten sollten nur im Notfall verordnet werden. Ich bekam eine spezielle Seife, ein lokales antibiotikum zum Tupfen und Skinoren. Und für die ganz harten Dinger eine Zugsalbe für die Nacht. Nach einer Woche ist das schlimmste überstanden. Nun folgt der Gang zur Kosmetikerin. Ich würde auf den Arzt hören, also einen vernünftigen Dermatologen.

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