Frage von Billythekid, 10

Prostatakrebs - Chemo erforderlich?

Ein älterer Mann aus meinem Bekanntenkreis (er ist 80) bekam die Diagnose Prostatakrebs. Man entnahm ihm 7 Biopsien, wovon 5 befallenes Material enthielten. Nun überlegen die Ärzte, ob sie eine Chemo machen sollen. Ich habe aber gehört, in diesem Alter wachsen die Krebszellen so langsam, dass sie so gut wie keine Gefahr mehr darstellen. Was trifft zu?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kathi47, 7

Ich schließe mich schanny an. Dazu sei noch gesagt, dass es in den meisten Fällen durchaus stimmt, dass der Krebs im Alter nicht mehr so aggresiv auftritt und langsamer wächst.

Habe auch gehört, dass bei vielen älteren Männern bei Prostatakrebs eine Bestrahlung eher angewandt wird als eine Chemo, außer es hätten sich schon Metastasen gebildet. Strahlentheraphie hat halt den Nachteil, dass man jeden Tag hin muss, außer am Wochenende.

Alles Gute wünsch ich Ihren Bekannten und dass er die Behandlungen tapfer übersteht.

Kommentar von kathi47 ,

Herzlichen Dank für den Stern, und nochmals viel Glück für Ihren Bekannten bei der angewandten Therapie.

Antwort
von Bellavista, 4

Es ist noch gar nicht sooo lange her, etwa 30 jahre, da hat man kaum noch einen Mann über 70 getroffen, der seine Prostata noch hatte:( Die Ärzte haben auf Teufel komm raus operiert und so manchen Mann grundlos zu einem impotenten, inkontinenten Leben verurteilt. Prof. Dr. Hacketal war dann der erste, der dagegen Sturm gelaufen ist. Er hat nachgewiesen, dass die allermeisten Prostatakrebse im Alter sogenannte Haustierkrebse sind, und damit im Gegensatz zu den Raubtierkrebsen harmlos, langsamwachsend und so gut wie nie tödlich! Dass aber auch aus einem Haustierkrebs schnell ein Raubtierkrebs werden kann, wenn man oft genug - 7 Biobsien!!!!!!!!!!!!!! - hineinsticht. Sich so etwas mit 80 Jahren noch anzutun? Never ever! LG

Bellavista

Antwort
von mariechen3, 4

meist reicht eine Bestrahlung (Strahlentherapie) aus ,v.a. in dem zarten Alter^^. Eine chemotherapie sollte wirklich gemieden werden ,wenn der Tumor noch nicht gestreut hat .

Antwort
von schanny, 4

Ich denke, die behandelnden Ärzte können das schon besser entcheiden und empfehlen. Es kommt auf das Stadium an und ob vielleicht auch schon Metastasen vorhanden sein könnten oder nicht.

Antwort
von Lisssel, 4

Ich halte das für völligen Blödsinn. Ich will dir zwar keine Angst machen, aber Prostatakrebs endet in den meisten Fällen sowieso tödlich- Chemo und Strahelntherapie hin oder her. Habe das sowohl im Krankenhaus, als auch bei meinem Opa mitbekommen. Die Frage ist, ob man halt noch ne realistische Chance auf Heilung sieht oder ob die Ärzte nur Geld verdienen wollen mit der Therapie. Wenn es keine Chance auf Heilung gibt, würde ich glaube ich auch keine Chemo empfehlen, denn diese kostet extrem viel kraft und Lebensqualität. Liebe Grüße

Antwort
von Hooks, 5

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/mi...

Ich weiß nicht, ob die hier Bücher verkaufen wollen, oder ob es wirklch medizinisch haltbar ist. Lies mal durch und urteile bei Dir selbst, wem DU glauben möchtest.

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