Frage von williwood, 279

Progesteroncreme - wann tritt Wirkung ein? (Progesteronmangel)

ich bin 27 Jahre alt und habe, nach absetzen der 10jährigen Pilleneinnahme, einen starken Progesteronmangel. Ich decke gefühlsmäßig die komplette Palette der Wechseljahrsymptome ab (starke gewichtszunahme, wassereinlagerungen, kein Zyklus, Menstruationsbeschwerden, akne, verstärkter haarwuchs an allen möglichen Stellen, hitzewallungen, schlafprobleme, psychische Problemchen,.....) Ich leide darunter sehr!! Ich bin doch viiiiiel zu jung dafür :((

nun wurde ich ENDLICH ernst genommen und ein starker Progesteronmangel wurde festgestellt. Erstmal erleichterung - da ich ENDLICH den Grund für diese Veränderungen habe.

Ich bin also nun in behandlung... unter anderem Progesteroncreme (1% von Dr. Lee) (morgens und abends)

aber ab wann kann ich den eine Besserung erwarten? Ich weiß, pauschal kann man es bestimmt nicht sagen,... aber ich kann einfach nicht mehr.. Ich brauche einen Lichtblick!

Freu mich über Antworten ;)

Antwort
von gerdavh, 279

Hallo, ich kann Dir aus Erfahrung berichten, dass es bis zu vier Wochen dauern kann, bis sich die Symtome durch den Progesteronmangel durch Anwendung dieser Salbe bessert. Du brauchst jetzt ein bißchen Geduld. Sollte diese Creme langfristig gesehen nicht helfen, würde ich an Deiner Stelle zu einem Endokrinologen, evtl. muss man hier mit oral einzunehmenden Medikamenten behandeln. Alles Gute. lg Gerda

Antwort
von Hooks, 256

Diese Creme kenne ich nicht. Aber ich habe gegen Progesteronmangel agnus castus Tabletten genommen http://www.medizinfuchs.de/AGNUS%2BCASTUS%2BSTADA%2BFilmtabletten.html?sac=1. Die wirkten fast sofort. (Pr.mangel wurde nicht diagnostiziert, nur PMS; aber aus heutiger Sicht weiß ich, daß ich Östrogendominanz hatte)

Hat man bei Dir auch den Östrogenspiegel gemessen? Etliche Deiner Anzeichen kenne ich nämlich als Östrogenmangelsymptom.

Was sind die psychischen "Problemchen"? Bei Ö.mangel ist man eher weinerlich und depressiv, bei Pr.mangel eher reizbar und aggerssiv.

Ich bin immer sehr für einfache Heilmethoden, deshalb habe ich später, als ich immer Ö.mangel hatte, Hefe gegessen oder Brennesselsamen (die wachsen ja überall in Träubchen). Bei zuviel erwischtem Östrogen (= relativer Mangel an Progesteron) haeb ich mit Tinktur von Schafgarbe oder Frauenmantel gegengesteuert, oder die Blättchen gleich "so" gefuttert. Schafgarbe ist äußerst wirksam, da reicht ein Blatt.

Bis die Pflanzenhormone wirken, dauert es etwa 8 Stunden.

Antwort
von rosaglueck, 243

Die Hormone arbeiten in einem System komplex zusammen. Ein langjähriger Progesteronmangel hat auch Auswirkungen auf die Schilddrüsenfunktion, denn Progesteon ist wichtig für die Umwandlung von T4 in T3. Möglicherweise hat der Arzt bisher nur den TSH gemessen, wenn überhaupt. Unter Progesteronmangel verbleibt immer viel T4 ungenutzt im Blut, der TSH bleibt dadurch unauffällig.ABER ein T3-Mangel existiert möglicherweise und der kann sehr viele Probleme verursachen. Vitamin D-Mangel liegt auch meist vor. Selen solltest du substituieren. Vielleicht brauchst du auch Thyroxin. Dein DHEA ist vielelicht auch erhöht, aber das kann mit guter SD-Einstellung behoben werden.

Bezahle bei der nächsten Blutabnahme die Messung des fT3 mit. TSH sollte immer mitbestimmt werden, fT4 ist dann auch nötig, sollte der Arzt für indiziert erachten bei deienr Symptomatik.

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