Frage von lifeformusic, 23

Probleme mit Verdauung und Magen - ist es Reizdarm?

Hallo!

Ich bin 18 Jahre (weiblich) und habe seit einiger Zeit immer wieder Probleme mit der Verdauung bzw. Magen. Ich habe auch schon gegoogelt und bin dabei auf das sogenannte Reizdarm- Syndrom gestoßen. Zuerst dachte ich es liegt an einer eventuellen Schilddrüseneinschränkung, dass ist es aber nicht, wurde ärztlich untersucht! Jetzt zu meinem Symptomen: - häufiges Unwohlsein/ Übelkeit (das Gefühl erbrechen zu müssen - ist aber meist nicht so) - täglich 2-3 mal Stuhlgang (meist weicher/ manchmal Durchfallartig) - häufig Blähung - trotz Essen, Hungergefühl. Ich bin ein Mensch der nicht gerne über so etwas redet und allgemein, vor Arztbesuchen eher reiß aus nimmt und gerade bei so einem Thema ist es mir sehr unangenehm darüber zu sprechen, ABER ich traue mich wenn ich Unterwegs bin nicht mal etwas 'neues' und ungewohntes zuessen, aus Angst es könnte mir sofort wieder schlecht werden bzw. Durchfall aufkommen. Ich traue mir auch selbst nicht viel zu und habe nicht das ausreichende Selbstbewusstsein um offen (mit dem Arzt) über sowas zureden. Eigentlich wäre es mir wichtig, weil bald auch der Sommerurlaub ansteht und es wäre echt blöd da solche Symptome zuhaben! Leider ist es häufig der Fall, dass wenn ich aufgeregt bin oder mich neues ungewohntes Erwartet, sind die Symptome besonders schlimm.

Habt ihr eventuell auch solche Erfahrungen oder könntet mir einen Tipp geben? Wie kann ich meinen Arzt darauf ansprechen und dann wäre ich wenn ich demnächst gehe, dass 3. mal in kürzester da?!

Danke schon mal!

PS: Schwangerschaft 100% ausgeschlossen ( bin single) :D

Antwort
von Shivania, 20

Es gibt mehrere Möglichkeiten, woher die Symptome können könnten.

Mir fallen gerade zwei davon als Haupt-Verdachts-Diagnose ein:

1. Neben-Symptome einer Depression oder Angsterkrankung. Auch dabei treten Verdauungs-Störungen auf. 

2. Symptome einer Nahrungsmittel-Intoleranz. Dabei treten beim Genus bestimmter Nahrungsmittel Reaktionen an verschiedenen Stellen des Verdauungstraktes auf. 

In beiden Fällen sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um dies ausschließen zu lassen. Bitten Sie um ein großes Blutbild. Erzählen Sie davon, dass Sie gerne überprüfen lassen möchten, woran Ihre Beschwerden liegen. Falls 1 vorliegt suchen Sie sich einen Psychotherapeuten, der Sie begleitet, damit Sie sich wieder selbstbewusst fühlen und in innerer Stärke Ihren Alltag bewältigen können. Falls 2 zutrifft lassen Sie sich unterstützen, die Unverträglichkeit zu überwinden.

Vielleicht ist auch dieses Buch interessant für Sie? http://www.amazon.de/gp/product/3550080417?creativeASIN=3550080417&linkCode=...

Kommentar von lifeformusic ,

Aber eine Depression würde sich ja auch noch in anderen Sachen äußern oder? 

Aber Vielen Dank für Ihre hilfreiche Antwort!

Antwort
von carogreen, 15

Hallo,

du kannst deinen Arzt ruhig darauf ansprechen. Viele die das Reizdarmsyndrom haben haben damit zu kämpfen, dass sie etwas in die Hypochonder Ecke gestellt werden. Das ist aber Unsinn und davon sollte man sich auch nicht entmutigen lassen.

Wenn dich das Thema weiter interessiert kannst du gerne hier mehr dazu lesen: http://www.apomio.de/blog/alarm-im-darm-das-reizdarm-syndrom/

Ansonsten viel Erfolg! Versuche auch gerne mal unterschiedliche ernährungsweisen, vielleicht gibt es ja etwas, was dein Körper nicht so gut verträgt.

viele Grüße

Antwort
von respondera, 18

Stichwort Nahrungsmittelintoleranz: Blähungen, Übelkeit und Durchfall deuten auf Laktoseintoleranz hin. (Unverträglichkeit von Milch, Frischkäse, Joghurt, Laktose/Milchzucker in Fertigprodukten, Milchschokolade, etc.). Diese Laktoseintoleranz  kann man beim Arzt problemlos testen. Ansonsten kommen noch Fructose- oder Histaminintoleranz in Frage.

Kannst du feststellen, ob deine Symptome eher nach dem Verzehr von Milchprodukten auftreten (=Laktoseintoleranz), oder eher bei Obst, Fruchtsäften und Gemüse (=Fructoseintoleranz), oder bei anderen Nahrungsmitteln wie Tomaten, Spinat, reifem Käse, Wein (=Histaminintoleranz).

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