Frage von zro544, 45

Probleme auf OP vorzubereiten?

Hallo, mein Anliegen ist folgendes; ich wurde vor 5 Jahren mit beidseitiger Hüftarthsose sowie Hüftkopfnekrose diagnostiziert. Es erfolgten ein Jahr nach der Diagnose 2 OPs, eine Seite (links) zeigte einen Erfolg, d.h. wurde nicht schlimmer, die andere Seite jedoch verschlechterte sich enorm, so das ich die Schmerzen bis heute nur mit starken Schmerzmitteln behandeln kann.

Laut meines Orthopäden brauche ich was diese Hüfte angeht, eine Hüft TEP, jdeoch bin ich noch weit unter 40 Jahre alt, weshalb mir der Chirurg riet, die OP noch etwas raus zu zögern, falls es die Schmerzen erlauben. Nun hab ich aber selber die Schn..ze allmählich voll und überlege ob ich die OP nächtset Jahr in Angriff nehmen soll, das Problem dabei ist aber, das ich jetzt schon Angst hab, wie es sich mit der Prothese dann leben lässt, da ich wahrscheinlich nur noch daran denken würde, das sie ausschnappen kann, z.B, wenn ich mich falsch bewege, falsch schlafe, falsch aus dem Bett steige usw. ich würde wahrscheinlich verrückt werden, wenn ich das Ding in mir drin hab bzw. im Bein.

Deshalb traue ich mich nicht an diese verflixte OP.. Auch wenn Sie nun sagen, das die Prothese fest im Knochen sitzt, wird es mir nicht helfen, wenn sie einmal drin ist, ich werde nur in ständiger Angst leben. Ausserdem kann auch eine allergische Reaktion auftreten und und und... Wie kann ich denn nur all diese Kopfkinofilme loswerden?

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Antwort
von elliellen, 29

Hallo!

Ich verstehe deine Verzweiflung, so lange mit Schmerzen zu leben ist in der Tat schlimm und man würde alles machen, dass man diese los wird.

Du solltest aber bedenken, dass diese OP endgültig ist. Bei älteren Menschen wird diese OP vielleicht die einzige sein und damit sie z.B. nach einem Oberschenkelhalsbruch noch mobil bleiben, ist das OK.

Ich an deiner Stelle würde es mir in dem jungen Alter sehr gut überlegen, denn die Endoprothese hält nicht für immer.

Ich würde zu einem Alternativmediziner gehen und mich dort gut beraten lassen, Arthrose lässt sich sehr gut alternativ behandeln,bzw heilen. Auch wenn es eine Weile dauert, es lohnt sich. Alles Gute

Kommentar von zro544 ,

*(Hüftkopfnekrose + Hüftarthrose)

Antwort
von Winherby, 24

Auch Deine Angst ist, wie alle Ängste, durch Unwissenheit generiert.

Daher ist es klug, sich so viele Informationen wie möglich zu dem Thema zu besorgen.

Meine Mutter hat inzwischen die sechste (6.) Hüft-OP hinter sich, die letzte OP im Alter von ca. 84 Jahren, die erste mit 38 Jahren. (Dysplasie mit früher Arthrose)

Meine Oma hatte ebenfalls starke Coxarthrose. Ihr Arzt meinte damals, dass sie für die OP noch zu jung (ca 40)  sein, sie solle noch eine Weile Schmerzmittel schlucken, was sie dann auch tat. Jahre später war TEP  dann wieder Thema, da sagte der Doc. dann, dass sie wegen der vielen Schmerzmittel ein Herzproblem bekommen habe, damit könne sie nie operiert werden. Soviel zum Thema Warten.

Ich habe viele Patienten mit TEP in meiner Praxis gehabt und ich stellte immer wieder fest, je jünger der Operierte ist, umso besser verläuft die Op. Auch das Empfinden eine künstl. Hüfte zu haben ist deutlich geringer, die Menschen leben diesbezgl. viel entspannter.

Aber wie oben bereits erwähnt, mach Dich an möglichst vielen Stellen schlau. Meine Empfehlung (eig. die meiner Mutter wg. höchster Zufriedenheit) ist die Orthopädische Klinik in Braunfels (Hessen). Die beraten hervorragend. LG 

Kommentar von heim63 ,

Hallo Winherby, da kann ich dir recht geben. Ich bin auch erst 52  und habe das kinespring Implantat. In jüngeren Jahren ist der Heilungsprozess und die anschließende Bewegungsaktivität bedeutend mehr, da man ja noch mitten im Alltagsleben steht doch viel höher als bei Rentnern. (Ausnahmen bestätigen die Regel)    :)  

Antwort
von heim63, 28

Hallo. Ich habe eine Entlastungsfeder Re. Knie und habe mir viele Gedanken darüber gemacht, wie du auch. Im Feb. Wurde ich operiert. Mittlerweile habe ich mich so dran gewöhnt, das ich kaum noch dran denke. Die gehört jetzt zu meinem Körper dazu. Du wird dich auch mit der Zeit dran gewöhnen und es wird dann auch ein Bestandteil deiner Hüfte werden, wenn die Schmerzen erst mal weg sind. Nur Mut. In meiner Reha waren viele Hüftpatienten, die froh waren besser laufen zu können und die Schmerzen lassen nach den Heilungsprozess dann nach. Dein Körper sagt dir schon wie weit Du gehen kannst,  bis die Schmerzen kommen. Ich drück dir die Daumen,dass alles gut geht.

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