Frage von MarianneB, 416

Permanente Schleimbildung hinter der Nase/ nervige Knackgeräusche

Seit 2007 habe ich durchgehend ein ziemlich nerviges HNO Problem, bei dem mir bisher kein Arzt half. Jetzt dachte ich, ich schildere hier mal das Problem, vielleicht gibt es Leidensgenossen, die mir Tips geben können. Es fing an, als ich zur Nichtraucherin wurde. Es begann eine nervige, dauerhafte Schleimbildung hinter der Nase. Das allein wäre mir noch egal. Es stört allerdings trotzdem extrem, weil ich deswegen nicht mehr schlafen kann, da dieser Schleim Knackgeräusche im Nasenhintergrund macht und sich der Schleim bis rechts unten im Hals staut und dort auch Geräusche macht. Diese Geräusche kommen meist beim Einatmen oder auch von allein. Unmöglich dabei einzuschlafen. Letzte Nacht war ich wieder seit null Uhr wach und kein Weiterschlafen mehr möglich. Manchmal kann ich das Knacken minimieren, wenn ich mir die Nasenlöcher zumache. Allerdings kommt dann meist ein neues Problem, nämlich, dass im Einschlafmoment ein lautes Schnarchgeräusch entsteht, wobei ebenfalls kein Einschlafen möglicht ist. Außerdem staut die Luft dann zurück bis in den linken Tränenkanal und dort knackt es dann ebenfalls. Und das ist dann ein besonders ekliges Gefühl. Tagsüber in der Senkrechten merke ich so gut wie nichts von dem Problem. Abends im Liegen geht es dann los. Meersalzspray ist das Einzige, was mit HNO und andere Ärzte gaben und was ich nahm. Sinupret...usw....das Übliche halt. Allerdings helfen diese Dinge absolut null. Vor allem Sinupret brachte null. Das Problem begann wie gesagt, als ich mit dem Rauchen aufhörte. Aber schon als Raucherin sagte mein Zahnarzt immer, wenn er auf mein Röntgenbild guckte, dass die rechte Nebenhöhle bei mir total dicht sei und ich da mal was gegen unternehmen sollte. Aber ich hatte ja null Beschwerden. Trotzdem ging ich zum HNO, der das auch wieder nicht besonders ernst nahm. "Leichter Katarrh" sagte er und ich ging wieder mit einem Meersalzspray raus. Erst als ich mit dem Rauchen aufhörte, ging die Sifferei hinter der Nase los und somit die Knackgeräusche in sämtlichen Hohlräumen im Nasenhintergrund und im Hals. Was kann ich denn noch dagegen unternehmen? Im Grunde wie gesagt, wäre es mir egal, aber ich kann damit nicht schlafen, dass ist das Problem. :(

Antwort
von pferdezahn, 416

Falls deine Ernaehrung ueberwiegend aus Milch- und haeufig auch Staerke- und Zuckerkonsum besteht, solltest Du diese mal stark reduzieren, besser mal fuer vier Wochen total abetzen. Besonders Milchprodukte sind arge Schleimbildner und auch Weizen. Ein Versuch waere es jedenfalls wert. - http://www.naturheilkunde-lexikon.eu/heilung-durch-nahrung/leiden-sie-unter-alle...

Kommentar von Zweimal ,

Nicht jedes Mal, wenn irgendwo das Wort "Schleim" fällt, ist der Mythos von der angeblich schleimbildenden Milch angesagt.

Hier schreibt die Fragestellerin deutlich:

dass die rechte Nebenhöhle bei mir total dicht sei

und die Milch würde sich auch nicht an unterschiedliche Tages- und Nachtgegebnheiten halten:

Tagsüber in der Senkrechten merke ich so gut wie nichts von dem Problem.
Kommentar von Hooks ,

Ist doch logisch, daß in der waagerechte alles dichtbist, das ist bei mir ganz genauso.

Beim Liegen nehme ich jedesmal Säuglingstropfen, dafür täglich Nasenpflege mit Bepanthen Nasensalbe - alles ok!

Weniger Schleim bildet sich bei mir, wenn ich auf Milchprodukte verzichte.

Habe vorhin aus Frust über das elende Gefühl durch das schwüle Wetter 4 Eis verdrückt, nun ist die Nase tatsächlich auch mal im Sitzen dicht...

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