Frage von Schuessler, 325

Palpitationen, Tachykardie & Dyspnoe laut Ärztlicher Untersuchung Herz und Lunge Gesund?

Guten Tag, Erst einmal zu mir ich bin 18 Jahre alt und Männlich. 179 cm gro0 und wiege 78 kg Seid ca 2 Jahren habe ich folgende Beschwerden: erhöhter puls (88-105) und starkes herzklopfen was vorwiegend nach dem essen vorkommt, wobei das herzklopfen auch bein einen niedrigerem puls von 85 auftritt. Gerade bei größeren Mahlzeiten tritt dies ein. Des Weiteren leide ich seid 4 wochen unter gelegentlicher Atemnot sowie Herzstechen Schwindel,Müdigkeit und Schlafstörungen, trotz der Müdigkeit bin ich innerlich sehr angespannt und unruhig. Hinzu kommt das ich meist schon bei leichtem Alkoholkonsum die Symptome wie Herzklopfen und Herzrasen verstärken bei einem Bier steigt der Puls (welcher in Ruhe normalerweise bei 65-72 liegt)auf 85 und mehr an ich bekomme vermehrt schlecht Luft (tief Luft holen ist blockiert) am schlimmsten sind die Symptome nach einer Party was am Wochenende öfters vorkommt. Der Puls liegt vor dem Schlafen gehen bei 105 (was gestern der Fall war) und frühs noch bei 92 manchmal kann es aber auch sein das der puls gerade sehr niedrig liegt Blutdruck schwankt auch von sehr hoch 160/95 bis niedrig 110/70. Habe dann meist auch einen Roten Kopf und sobald der Alkohol nachlässt verspüre ich ein komisches Gefühl als würde ich kurz vor einen Herzinfarkt bzw.Herzstillstand stehen(gerade wenn der Puls sich wieder normalisiert) ich fange vermehrt an zu schwitzen, bin total unruhig und angespannt, mache mir andauernd Gedanken um meinen puls( bin nervlich total überstrapaiziert konzentration = 0) mir ist alles zu viel und ich bin erschöpft es tritt oft ein Gefühl von Sekundenschlaf ein was bei mir Panik auslöst und zu Herzrasen führt. Habe schon 3 Kardiologen konsultiert (aber hierbei nicht den alkohol erwähnt) es wurde langzeit ekg gemacht (ganze 3 mal) belastungs ekg (1mal) herzultraschall (3mal ) und der thorax wurde geröntgt, Blut abgenommen es kam (3mal) es kam hierbei lediglich einmal raus das mein Kalium gehalt bei 3.28 lag (Hypokaliämie->zu niedrig) serum glucose 7.79(zu hoch) und meine leucozyten bei 15.5 lagen(zu hoch) lymphozyten bei 12(zu nierdig) und Neutrophile 82 (zu hoch) Sauerstoffsättigung lag bei 939% Torax untersuchung ergab (periphere Pulmo ohne infiltrate,Trachea mittelständig) (knöcherner Thorax unauffällig). EKG: normofrequenter Sinusrhytmus mit erhatener circidanrhythmik, respiratorische arrhytmie, keine pausen über 2,5 sek keine ischämie) Echokardiografie:Herzhöhlen Norma, Apex spitz, wände sind nicht verdickt, norm. gewebedoppler, keine diast funktionsstörung, kein vitum kein anhalt shunt) soweit alles normal. Nun wurde festgestellt das ich auf Grund einer Falschen Haltung meine BWS wohlömöglich blockiert an bestimmten wirbeln und das die symptome darauf zu schließen sind, meine Frage ist inwiefern der Alkohol und die Ernährung bzw. Psyche hierbei einen Einfluss haben können. Ach ja und wenn ich meinen Blutdruck messe dann zeigt das gerät mit rhytmusstörungen auch bekomme ich ab und an mal extrasystolen.

Antwort
von HerrRalis, 325

Hallo Schuessler,

in der BWS sitzt der Sympathikus, das tagaktive Nervensystem das viele Funktionen in Deinem Körper steuert oder beeinflusst. Wenn Du dort Blockierungen hast, kann dadurch die Aktivität dieses Nervensystems gesteigert werden. Es aktiviert Deine Herzfrequenz und mindert die Verdauungstätigkeit. Deine Beschwerden lassen sich also durchaus mit Problemen der BWS erklären, aber auch eine Beeinträchtigung des N. vagus käme in Betracht. Man könnte ihn als Gegenspieler des Sympathikus bezeichnen. Beide gehören zum vegetativen Nervensystem, was Deine beschriebenen Symptome erklären könnte, wenn dieses in seiner Funktion gestört ist.

lg

Kommentar von Schuessler ,

Kann dies in irgendeiner Weise auch in Zusammenhang mit Alkohol gebracht werden?

Kommentar von HerrRalis ,

Biochemisch lässt sich das bestimmt erklären, spielt aber keine Rolle. Die Probleme treten ja auch nach größeren Mahlzeiten auf.

Antwort
von Lexi77, 227

Mal eine ganz blöde Frage: Wenn deine Beschwerden bei/nach Alkoholkonsum schlimmer werden, warum lässt du den Alkohol dann nicht mal eine Zeit lang weg und beobachtest, ob sich dein Zustand dann bessert? Dann wüsstest du recht schnell, ob der Alkohol einen Einfluss auf deine Beschwerden hat. Man kann auch ohne Alkohol Partys feiern!

Ansonsten würde ich auch sagen, dass deine Beschwerden durchaus auch von Blockierungen in der BWS kommen können. Den Brustwirbeln können auch ziemlich genau entsprechende Beschwerden zugeordnet werden, sieh dir mal folgende Übersicht an (TH=Brustwirbel)

Die Wirbel 8 – 19 Brustwirbelsäule beinhalten folgende Funktionen bzw. zeigen folgende Symptome auf:

TH1: Herzkranzgefäße, Unterarme, Hände, Finger, aber auch Luft- und Speiseröhre, Bronchien

TH2: Auswirkungen: Karpal-Tunnel-Syndrom, Schmerzen, Kribbeln und Taubheit

TH3: Lunge / Bronchien, Rippenfell, Brüste; Auswirkungen: Bronchitis, Lungenentzündung, Durchatmungsschwierigkeiten

TH4: Galle (Blase + Gänge); Auswirkungen: Gallenleiden, Herpes Zoster

TH5: Magen, Blutdruckregulierend; Auswirkungen: Magenleiden aller Art (Ulcera,Gastritis, niedriger Blutdruck (evtl. auch zu hoher Blutdruck), Kreislaufschwäche

TH6: Pankreas (Bauchspeicheldrüse) und Zwölffingerdarm; Auswirkungen: Magengeschwüre

TH7: Milz, periphere Gefäße, Schweißdrüsen; Auswirkungen: Abwehrschwäche, Blutdruckschwankungen, übermäßiges Schwitzen

(http://dagc.de/behandlung/die-brustwirbelsaule-bws/)

Andererseits könnte ich mir aber auch vorstellen, dass der Stress, den du dir auch selber machst, ebenfalls zu einer Verschlimmerung deiner Symptome beitragen kann. Je mehr du dich da rein steigerst und deinen Körper, deinen Puls etc. beobachtest, umso schlimmer können die Beschwerden werden!

Denke lieber an schöne Dinge, unternimm was mit Freunden (aber lass den Alk weg!) und denk einfach mal nicht an dein Herz. Dann wird es dir sicherlich auch schon besser gehen! Denn die Ärzte haben dir ja bestätigt, dass organisch mit deinem Herzen alles in Ordnung ist. Das kannst du denen schon glauben, zumal es ja mehrere Ärzte bestätigt haben.

Alles Gute, Lexi

Kommentar von Schuessler ,

Ja das stimmt ich frage mich nu wieso der alkohol das auf einmal auslösen kann, vorher bestanden die symptome ja nicht.

Ist das denn Gefährlich? bws blockaden bzw. erhöhter puls durch alkohol, gut ist er ja ohnehin nicht aber können da schlimmere sachen kommen?

I

Kommentar von Lexi77 ,
ich frage mich nu wieso der alkohol das auf einmal auslösen kann, vorher bestanden die symptome ja nicht.

Da ist dann vielleicht der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, gewesen. Eine Zeit lang kann der Körper (regelmäßigen?) Alkoholkonsum noch gut verarbeiten, aber irgendwann sagt der Körper dann auch "mir reichts" und dann kommen solche Symptome.

BWS-Blockaden sind nicht gefährlich können aber heftige Beschwerden auslösen. Deshalb solltest du schon zusehen, dass du mal einen Manualtherapeuten oder evtl. auch einen Osteopathen aufsuchst, damit die Blockierungen gelöst werden können. Und danach musst du darauf achten, dass du deine Rückenmuskulatur stärkst, damit es nicht so schnell wieder zu neuen Blockierungen kommt.

gut ist er ja ohnehin nicht aber können da schlimmere sachen kommen?

Oh ja natürlich. Hier nur mal ein paar mögliche Folgen von Alkohol:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Alkoholkonsum schädigt Herz und Kreislauf. Rund 15 Prozent der alkoholbedingten Todesfälle sind auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zurückzuführen. Besonders die Entstehung von Bluthochdruck wird durch den Alkohol begünstigt. Auch das Schlaganfallrisiko steigt.

Krebs

Alkohol löst nachweislich Krebs aus. Besonders steigt das Risiko der Krebsentstehung für Leber, Speiseröhre, Mund- und Rachenraum, den Darm und bei Frauen die Brust. Zehn Prozent der Krebserkrankungen bei Männern und drei Prozent bei Frauen sind auf Alkoholkonsum zurückzuführen.

Leber

Ab einer täglichen Alkoholmenge von 40 Gramm bei Frauen und 60 Gramm bei Männern muss von einer Leberschädigung ausgegangen werden. Zunächst entwickelt sich eine Fettleber, die sich an der Vergrößerung des Organs zeigt, zunächst aber noch keine Beschwerden auslöst. In weiterer Folge kommt es zur Leberentzündung, der so genannten Fettleber-Hepatitis. Chronische Entzündungen führen bei fortgesetztem Alkoholkonsum zur Zersetzung („Zirrhose“) der Leber. Daraus kann sich Leberkrebs entwickeln: 80 Prozent der Leber-Krebserkrankungen sind auf eine Zirrhose zurückzuführen.

Psychosoziale Folgen

Alkoholkonsum lässt belastende Situationen in Beruf und Familie oft leichter erscheinen. Die Gefahr liegt hier in der „Selbstmedikation“. Wenn der Griff zur Flasche zur Gewohnheit wird, um dem Leistungsdruck Stand zu halten oder Konflikte in der Familie zu bewältigen, beginnt ein Teufelskreis. Die Alkoholabhängigkeit führt oft zur Verschärfung beruflicher und familiärer Probleme. Alkoholismus wird mit sozialer Isolation bis hin zur Arbeits- und Wohnungslosigkeit in Verbindung gebracht.

http://www.netdoktor.at/krankheit/alkoholismus-folgen-4465

Kommentar von Lexi77 ,

Du bist noch jung, also zieh so schnell es geht die Reißleine! Da deine Frage(n) sich immer wieder um den Alkohol drehen, glaube ich, dass du schon ein Problem damit (bzw. ohne) hast. Damit fängst du schon in frühen Jahren an, deinen Körper zu ruinieren. Nur wenn du jetzt schnellstmöglich mit dem Alkohol aufhörst, kann sich dein Körper noch erholen. Und wenn du das alleine nicht schaffst, dann suche dir professionelle Hilfe!

Hier noch ein Link zu Folgen von zu hohem Alkoholkonsum:

Wenn Alkohol die Leber zerstört

Chronischer Alkoholkonsum schadet den Organen dauerhaft. Nach Angaben der Deutschen Leberstiftung ist übermäßiger Alkoholkonsum die häufigste Ursache einer Lebererkrankung in Deutschland. Sie beinhaltet sowohl die alkoholische Fettleber als auch die alkoholische Leberentzündung und die alkoholische Leberzirrhose, die sich zu Leberkrebs weiterentwickeln kann. Jährlich sterben 20.000 Menschen an den Folgen einer alkoholischen Lebererkrankung. Sie ist somit die Haupttodesursache für alkoholbedingte Todesfälle, so die Deutsche Leberstiftung.

Wie viel Alkohol schadet der Leber?

Das Risiko einer Leberzirrhose steigt nach Angaben der Deutschen Leberstiftung bereits bei einem täglichen Konsum von 30 Gramm Alkohol am Tag beim Mann. Das sind 300 Milliliter Wein oder 600 Milliliter Bier. Bei Frauen steigt das Risiko bereits bei 15 Gramm Alkohol täglich. ...

So wirkt Alkohol auf andere Organe

Doch nicht nur die Leber nimmt Schaden. So kann dauerhafter Alkoholkonsum zu Impotenz führen. Zudem werden die Speiseröhre und die Bauchspeicheldrüse angegriffen. Da Alkohol den Blutdruck erhöht, ist auch das Herz gefährdet. Eine weitere Folge von Alkohol sind Falten und Hautentzündungen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) steigt das Risiko für Mund-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs bereits bei einem Glas Bier am Tag.

http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_55683570/so-schlimm-sind-die-folg...

Kommentar von Schuessler ,

Ist ein erhöhter puls von 90-100 denn gefährlich?

Kommentar von Schuessler ,

Ja das stimmt ich frage mich nu wieso der alkohol das auf einmal auslösen kann, vorher bestanden die symptome ja nicht.

Ist das denn Gefährlich? bws blockaden bzw. erhöhter puls durch alkohol, gut ist er ja ohnehin nicht aber können da schlimmere sachen kommen?

I

Kommentar von Schuessler ,

Ja das stimmt ich frage mich nu wieso der alkohol das auf einmal auslösen kann, vorher bestanden die symptome ja nicht.

Ist das denn Gefährlich? bws blockaden bzw. erhöhter puls durch alkohol, gut ist er ja ohnehin nicht aber können da schlimmere sachen kommen?

I

Kommentar von Schuessler ,

Ja das stimmt ich frage mich nu wieso der alkohol das auf einmal auslösen kann, vorher bestanden die symptome ja nicht.

Ist das denn Gefährlich? bws blockaden bzw. erhöhter puls durch alkohol, gut ist er ja ohnehin nicht aber können da schlimmere sachen kommen?

I

Antwort
von kronleuchter, 180

blockade in der brustwirbelsäule! wie bereits weiter oben sehr gut erklärt. schnell einrenken lassen.

Antwort
von francis1505, 174

Mein spontaner Gedanke war eine Histamin-Intoleranz, wobei ich mich damit ehrlich gesagt überhaupt nicht wirklich auskenne.

Nachdem du aber häufig Beschwerden nach der Nahrungsaufnahme und nach dem Konsum von Alkohol hast, solltest du das evtl mal untersuchen lassen.

Kommentar von francis1505 ,

Ach ja, Extrasystolen hat jeder Mensch, das ist völlig normal.

Kommentar von Schuessler ,

Ach ja diesbezüglich hätte ich noch was hinzuzufügen und zwar war ich ende letzten Jahres bei einer Pulmologin welche mir in einem Lungenfunktionstest histamin verabreicht hatte und ich darauf schon bei der geringsten dosis mit schweren husten reagierte sie meinte das meine bronchien eben sehr empfindlich auf "kälte" reagieren würden ?

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