Frage von Iiging, 19

Orthopäde ist gegen Massagen, Hausarzt aber dafür, was tun?

Der Orthopäde meint, Massagen würden der desolaten Wirbelsäule eher schaden, der Hausarzt meint, man sollte massieren, damit die Verspannungen weg gehen. Was tun?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von walesca, 18

Hallo liging!

Wie wäre es, z.B. beides miteinander zu kombinieren? Lass Dir "Manuelle Therapie" verschreiben und geh damit zu einem Osteopathen. Der kann die Wirbelsäule durch abtasten sehr gut beurteilen und auch Massagen durchführen. Schau mal in diesen Tipp.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/manuelle-therapie-oder-osteopathie-wo-ist-d... (besonders Punkt 1 und 2a)

Alles Gute wünscht walesca

Kommentar von walesca ,

Ganz herzlichen Dank für das Sternchen! Schön, dass ich helfen konnte. Ich hoffe, das Du hast inzwischen die richtige Therapie für Dich gefunden. LG

Antwort
von dinska, 18

Verspannungen kann man mit Massagen behandeln. Das verringert die Beschwerden aber nur kurzzeitig und beseitigt keinesfalls die Ursachen, wenn es an der Wirbelsäule liegt, dass es zu diesen Verspannungen kommt. Lass dir doch die Massagen verschreiben und wenn sie nicht helfen sollten oder die Beschwerden größer werden, dann hörst du damit auf. Ich würde mich aber in erster Linie darum bemühen meine Rücken- und Bauchmuskulatur zu stärken, denn Muskeln schützen die Wirbelsäule am besten. Vielleicht kann dein Arzt dir Krankengymnastik verschreiben und dann kannst du die Übungen zu Hause weitermachen.

Antwort
von gerdavh, 15

Hallo, in diesem Fall würde ich mir vom Hausarzt die Massageverordnungen ausstellen lassen und den Physiotherapeuten davon in Kenntnis setzen, welchen Befund der Orthopäde diagnostiziert hat (hat er eine Röntgenaufnahme der WS gemacht?). Kein Physiotherapeut massiert auf der Wirbelsäule. Eine gute Massage hat noch niemandem geschadet. Ich denke mal, der Orthopäde hat sein Kontingent an Massageverordnungen für dieses Quartal ausgeschöpft, deshalb diese seltsame Antwort. lg Gerda

Kommentar von francis1505 ,

Das ist keine seltsame Antwort, sondern eine fachlich korrekte. Massage = Passiv, Physio = Aktiv. Ganz einfach und logisch.

Kommentar von pferdezahn ,

Passive Anwendungen sind Behandlungen wo der Patient sich nicht aktiv beteiligen muss. Logisch?

Antwort
von pferdezahn, 12

Ich wuerde Mal den Rat des Hauarztes befolgen, denn Massagen haben wohl bis jetzt niemanden geschadet, und negativ sind sie keines Falls. Sollten sie nichts bringen, was ich keinesfalls glaube, kannst Du es auch Mal mit einigen Yogauebungen (Streck- und Endspannungsuebungen) versuchen. Bei Orthopaeden waere ich doch etwas vorsichtiger (eigene Erfahrung), da eine Operation mehr bringt (an Geld), als natuerliche und alternative Mittel. Da wuerde ich mir IMMER eine >zweite Meinung< einholen.

Antwort
von francis1505, 11

Fakt ist, dass Massagen nur kurzfristig helfen, Physiotherapie aber langfristig angesetzt ist.

Bei einer Massage werden deine Muskeln passiv gelockert und nicht weiter gezielt aufgebaut. Bei der Physiotherapie werden sie das aber sehr wohl.

Evtl. braucht es erst eine Massage, bis man wieder schmerzfrei die Muskeln aktivieren kann, aber grundsätzlich ist Physio die bessere Therapieoption.

Deswegen am besten beides kombinieren.

Kommentar von pferdezahn ,

Stimmt nicht ganz. Lass dir Mal bei einem Uebertraining, wenn die Muskeln verhaertet sind, eine Physiotherapie geben. Damit kommst Du nicht weit. Aber durch Massagen werden die Muskeln wieder gelockert und entspannt, ob langfristig, das liegt an einem selbst, wie ich das Training bestimme.

Kommentar von francis1505 ,

Deswegen steht es auch so da wie es da steht. Lesen und verstehen...

Antwort
von kreuzkampus, 12

Was nun? Du mußt selbst entscheiden, wem Du vertraust; ganz einfach.

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