Frage von Ingrid1959, 71

Ohr zu von Laktose oder Sinusitis Hevert. Wer kennt das?

Hallo liebe Leser,

ich nehme seit einem Jahr das homöopathische Mittel "Sinusitis Hevert" gegen meine chronische Sinusitis und Halsschmerzen. Leider sind meine Beschwerden chronisch, sodass ich die Tabletten (die man unter der Zunge zergehen lassen muss) schon länger nehme. Bisher bin ich immer ganz gut damit gefahren. Aber nach einem halben Jahr ging mein linkes Ohr plötzlich zu. Habe sie dann für 2 Monate abgesetzt, da wurde es besser und konnte sie dann wieder für 3 Monate nehmen. Bis dann wieder die Beschwerden mit dem Ohr einsetzten. Nun vertrag ich Sinusitis Hevert wahrscheinlich gar nicht mehr, da das Ohr seit gestern wieder ständig zugeht. :-( Ein Heilpraktiker sagte mal zu mir, dass es von der Laktose kommen kann, die in solchen homöopathischen Tabletten oft enthalten ist. (habe eine Unverträglichkeit, aber nie Durchfall oder sowas davon). Nun wollte ich mal in die Runde fragen, ob jemand auch ähnliche Beschwerden hat und evtl. das Präparat Sinusitis Hevert auch über einen längeren Zeitraum genommen hat?

Viele Grüße, Matilda

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Antwort
von gerdavh, 71

Hallo, wenn die erste Packung keine Heilung bewirkt hat (ich kenne dieses Produkt), nutzt es auch nichts,wenn Du das über einen so langen Zeitraum einnimmst. Ein Jahr?? Homöopathische Arzneimittel wirken - wenn sie richtig ausgesucht sind - sofort. Wenn es hoch kommt, braucht man ein bis zwei Folgemittel, aber ganz bestimmt nicht immer den gleichen Inhaltsstoff über ein ganzes Jahr hinweg. Du solltest mit Deinen chronischen Beschwerden zu einer klassisch arbeitenden Homöopathin gehen. Es steht mir nicht zu, etwas gegen diesen Heilpraktiker zu sagen, aber von Homöopathie hat er offenbar keine Ahnung. Alles Gute. lg Gerda

Antwort
von walesca, 70

Hallo hermannheester!

Das Mittel "Sinusitis-Hevert" ist sehr gut zur Abschwellung der Schleimhäute im HNO-Bereich. Es ist aber auf keinen Fall eine Dauermedikation!!!!! Wenn Du immer wieder Infekte der NNH und Ohren hast, sollte mal die Ursache dafür herausgefunden werden. Polypen? Schiefe Nasenscheidewand? Vergrößerte Nasenmuscheln? Ich hatte alles 3 und zusätzlich noch eine chronische NNH-Entzündung. Wirklich losgeworden bin ich diesen Infekt erst. als ich die Bioresonanz-Therapie für mich entdeckt hatte. In diesem Tipp kannst Du es mal nachlesen.

https://www.gesundheitsfrage.net/tipp/chronische-infekte-unklare-beschwerden-bio... (bitte auch alle Kommentare lesen)

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von hermannheester, 69

Lactose ist m.E. unschuldig. Allerdings kann jede Allergie oder Unverträglichkeit auch zu den wunderlichsten Ausfällen führen. Allerdings sehe ich hier eher neurologische Ausfälle, die u.U. durch eine Unterdurchblutung verursacht sind!

Kommentar von gerdavh ,

Gibst Du Dir jetzt selbst die Antworten?? Neurologische Ausfälle?? - Ich glaube, Du weißt gar nicht, wovon Du sprichst.

Kommentar von hermannheester ,

Ich weiß mit Sicherheit wovon die Rede ist aber Du als Betroffner hast mir vielleicht doch etwa voraus?

Antwort
von StephanZehnt, 56

Die Lactose hat gar nichts mit Deinem Ohr zu tun. Wenn man mit dem Ohr Probleme hat sollte man evtl. doch einmal zu einem HNO-Arzt gehen!

Kommentar von Ingrid1959 ,

Beim HNO war ich schon 1000 Mal.Mit dem Ohr ist alles ok laut der Ärzte! Eine sagt,dass es mit meiner chron.Sinusitis zusamnhänge. Komisch ist nur,dass das mit dem Ohr etwas besser wurde nach Absetzen der Sinusitis Hevert.

Kommentar von Zweimal ,

Reiner Zufall, wie alles, was mit homöopathischen Mitteln zusammenhängt.

Das Ohr geht weder von Lactose, wie Stephan es bereits geschrieben hat, noch von Globuli an sich zu.

Geh zu einem Facharzt und lass dir dort zielgerichtet helfen.

Kommentar von dertomtom ,

Ich versteh grade nicht , wieso der HNO das Ohr für gut befindet und die entzündeten Nasennebenhöhlen nicht behandelt...

Oder kommt das Mittel vom HNO ?????

Kommentar von StephanZehnt ,

Die Ärzte gehen Heute davon aus das man in solch einem Fall die sogenannten Hausmittel verwendet (also mit Salzlösungen (0,9 %) Nasendusche spült und Dampfbäder mit Kamillan odgl. macht) Eine Behandlung mit den üblichen Nasentropfen längerfristig sollte man sein lassen da die Schleimhaut sonst regelrecht austrocknet.

Wir wissen allerdings nicht ob das Problem hier auch in einer schiefen Scheidewand zu suchen ist oder sogenannten Polypen zu tun hat was u.U. auch Einfluss auf das Ohr haben kann. Allerdings wenn er / sie schon 1000 x beim HNO da war - müsste der schon etwas dazu gesagt haben.

Dies mit den Nasennebenhöhlen ist nicht ganz so selten. Nach einer OP kann sich das für einige Jahre bessern da die Belüftung besser ist. Nach ca. 5-10 Jahren verschlechtert sich aber wieder das Ganze.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/nasennebenhoehlenentzuendung-wie-gut-i...

VG Stephan

Antwort
von BBienchen, 55

Hallo Ingrid 1959, Lactoseintoleraz die Milchzuckerunverträglichkeit. Das Enzym Laktase spaltet im Dünndarm die Lactose. Sind aber zu wenig Enzyme im Dünndarm vorhanden, wird die Lactose weiter in den Dickdarm transportiert, wo sie von Bakterien vergoren werden. Du wirst da nur Blähungen, breiigen stuhl bis Durchfall, Darm- und Magenschmerzen und auch Übelkeit haben. Aber was mit dem Ohr? Lactose ist in vielen Lebensmitteln und Medikamenten drin. Dann müßten deine Ohren schon viel früher zu gewesen sein. Hast du ein Problem damit musst du wirklich zum Ohrenarzt. Bei Ohrenschmalz hilft eine Spülung. Um so älter man wird, desto häufiger kommt so etwas vor. LG

Kommentar von dertomtom ,

Also - so wie ich das verstehe, hat sie eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen und nun greift das auf ein Ohr über.... ...würd mich nicht weiter wundern - "Ohr zu" könnte ja schlicht heißen, dass die Druckverhältnisse im Mittelohr nicht stimmen weil durch die Eustachi-Röhre kein Ausgleich mit dem Nasyen-Rachenraum mehr passiert ...

Können aber auch Prüfsymtome oder sowas sein ... keine Ahnung bin ja Laie....

(Sag nie was böses über homöopathische Mittel - die haben der Tante meiner schwiger Großmutter auch schon geholfen^^)

Kommentar von Ingrid1959 ,

Hallo tomtom, ja, ich befürchte auch,dass es mit der Nase zu tun hat.Wahrscheinlich ist in den Sinusitis Hevert irgendein Stoff drin,der jetzt dieses Symptom hervorgerufen hat.Ist nur deprimierend und nervig,sich wieder ein neues Mittel suchen zu müssen

Kommentar von dertomtom ,

Ich befürcte viel einfacher, dass der Erreger der Entzündung sich immer mal wieder Richtung Ohr aufmacht. Schwillt besagte Ohrtrompete an ist der Druckausgleich im Mittelohr nicht möglich was sich wie "Ohr zu" anfühlen könnte - andersherum fließt auch nix ab usw. - wenn der HNO Sagt Ohr i.o dann hast du wenigstens da (noch) keine Entzündung im Mittelohr... mit denem Mittelchen wird das wohl nix zu tun haben... Was sagt denn der HNO dazu???

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