Frage von ebern, 175

Oberschenkelspiralfraktur. ..verzögerte Knochenheilung nach 22 Wochen ?

Hallo

ich hatte am 05.07.2015 einen Fahrradsturz aufdem Weg zur Arbeit.

Erlitt eine Oberschenkelspiralfraktur wurde operativ versorgt.

Marknagel durchs Knie 5 Schrauben und 2 titanbandcerclagen um den Knochen.

Reha 6 Wochen und Eap 3 wochen.

1 schraube entfernt da zu lang und gestört im knie,seitdem wandert eine andere schraube oberhalb vom knie etwas ausdem knochen wird morgen wieder kontrolliert ob sie sichweiter rausdreht

Frage:

Beim CT wurde so gut wie keine knochenheilung festgestellt.

kann ich nach der zeit eigentlich noch mit einer spontanen knochenheilung rechnen,icbfinde im netz nicht wirklichwas.

danke für eure Antworten im vorraus

Antwort
von Mahut, 126

Als ich deine Frage gelesen habe, kam es mir so vor als ob ich meine eigene Geschichte gelesen habe.

Ich hatte Anfang Juni 2014, einen Fahrradunfall, bei dem ich mir einen Humerusspiralbruch zuzog, der wurde durch einen Humerusmarknagel operativ versorgt, (deine Bilder sehen ähnlich aus wie meine) die Schrauben lockerten sich, so das die Erste nach 8 Wochen raus musste, die Heilung des Bruches dauerte ca 8 Monate bis alles stabil war. Es lockerten sich aber noch 2 weitere Schrauben, die erst vor 2 Monaten entfernt wurden, seitdem geht es besser.

Leider hast du nicht geschrieben, wie alt du bist, bei mir war die Knochenheilung, durch mein Alter (70) etwas verzögert.

Antwort
von Winherby, 101

Hätte für mich ein Tischler ein gebrochenes Stuhlbein so repariert, dass es dann so wie es auf den Bildern Deines Oberschenkelknochens aussieht, hätte der keinen Cent von mir bekommen.

Die Bilder mögen täuschen, aber in den Seitaufnahmen wirkt es, als ob die Teile viel zuviel Distanz zueinander haben, die Schrauben haben die einzelnen Knochenfragmente ganz offensichtlich nicht genügend zusammen gezogen. Da kann sich dann natürlich auch kein Kallus bilden, der die Knochensplitter "verschweisst". 

Ich würde an Deiner Stelle eine Zweitmeinung eines Radiologen oder Orthopäden zu den Bildern anhören. LG

Antwort
von StephanZehnt, 116

Hallo E..,

zweiter Versuch nachdem die Antwort beim ersten mal beim  abspeichern verschwunden ist.

Also die Frage ist was wurde bisher gemacht?  Es gab eine OP! Da hat man das Ganze verschraubt usw..

Hat man versucht mit Hilfe von Knochenspänen (Spongiosa) aus dem Beckenkamm  das Ganze zu stabilisieren?

Unter Umständen ist auch eine niederfrequente Ultraschallbehandlung oder auch  Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) sinnvoll.

Wenn Du etwas zum Thema suchst musst Du unter Pseudoarthrose suchen. etwa in die Richtung .

http://cmsc.charite.de/fuer_patienten/unfallchirurgie/leistungsspektrum/pseudart...

Nun kann ich allerdings nicht wissen wie die Weichteilsituation in dem Bereich aussieht ob es da auch keine richtige Wundheilung gab? Es gibt auch unterschiedliche Arten der Pseudoarthrose  so die Hyperthrope, Athrope und die Infekt -Pseudoarthrose.also ein weites Thema. 

In der Sekunde fällt mir nicht mehr dazu ein. Evtl. wenn ich wieder etwas munterer bin Heute früh. Dann schreibe ich u.U. noch etwas dazu!

Alles Gute Stephan

Antwort
von ebern, 82

Guten morgen Ich bin 42 Jahre jung😊😊😊😊

Kommentar von Mahut ,

Auch mit 42 Jahren kann man schon eine Osteoporose haben, ich hatte sie schon in dem Alter.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community