Frage von SlinkyX, 210

Neurodermitis: Ausschläge

Hallo zusammen ich habe ein dringendes problem seit einigen wochen habe ich einen ausschlag zwischen der brust am hals und unter den armen... ich bin damit zum hautarzt gegangen der mir zuerst eine leicht cortionhaltige creme verschrieben hat, woraufhin der ausschlag unter den armen und zwischen der brust verheilte... am hals wurde es aber nur schlimmer. der ausschlag zwischen der brust ist auch wieder aufgetreten, es ist kein besonders juckender ausschlag, die hautstelle ist dunkelbraun und rot verfärbt und was mich am meisten stört ist, dass er einfach schlimm aussieht der ausschlag am hals war zu beginn nur sehr trocken, doch jz haben sich kleine pickelchen gebildet die extrem brennen wenn man dagegen kommt und der sich immer mehr ausbreitet. ich war beim hautarzt und der meinte es sei neurodermitis und hat mir noch eine stärkere salbe mit stärkerer cortisonkonzentration verschrieben. nun muss ich schauen ob diese wirkt aber wollte wissen wie man solche ausschläge in zukunft vermeiden kann und ob der ausschlag zwischen der brust, der ja irgendwie "anders" ist ebenfalls von neurodermitis kommt (ich habe beim hautarzt vergessen ihn zu erwähnen) ich hoffe auf hilfreiche antworten:)

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Antwort
von gerdavh, 210

Hallo, ich kann Dir aus Erfahrung mitteilen, dass Du nur über eine entsprechende Ernährung Deine Neurodermitis in den Griff bekommen kannst. Mein Sohn hat auch Neurodermitis. Seit seiner Diagnose vor über 10 Jahren ernähre ich ihn glutenfrei. Ausser, dass er trockene Haut hat (dies ist ihm leider geblieben) sieht man seit der Ernährung mit glutenfreie Kost nichts mehr von dieser Erkankung. Im nachfolgenden Link wird auch noch auf andere Auslöser der Neurodermitis hingewiesen. Mein Sohn verträgt z.B. nur Ziegenmilch. Cortisoncreme schadet auf Dauer Deiner Haut zusätzlich, da diese viel empfänglicher für sonstige Krankheitserreger wird, die Haut wird im wahrsten Sinne des Wortes dünner.

http://www.neurodermitisportal.de/rezepte-bei-neurodermitis/

Wenn Du bei "Ernährung bei Neurodermitis" mal googelst, wirst Du sicherlich noch weitere Empfehlungen bezügl. Deiner Ernährungsumstellung bekommen. Kopf hoch, das bekommt man in den Griff. Alles Gute. Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Hier noch ein Link, wo genau aufgelistet ist, welche Nahrungsmittel Dir wahrscheinlich zuträglich bzw. welche nicht gut für Dich sind. Auf alle Fälle solltest Du Fertigprodukte meiden, vor allem mit Geschmacksverstärker.

http://www.reformhaus.de/service/pdfs/Neurodermitis_Int.pdf

lg Gerda

Kommentar von SlinkyX ,

vielen dank für die ausführliche antwort:) wie war bei deinem sohn anänglich das krankheitsbild?also hatte er "nur" trockene haut oder ähnliches wie von mir beschrieben?

Kommentar von gerdavh ,

Hallo, mein Sohn bekam plötzlich rote, trockene, juckende Stellen in den Armbeugen. Damals hatte unser Hausarzt sofort Neurodermitis diagnostiziert und die glutenfreie Ernährung empfohlen. Hatte bei uns einen durchschlagenden Erfolg!! Nie wieder rote, juckende Stellen am Körper. Aber wie gesagt, es kann zusätzlich auch an einer Kuhmilchallergie liegen. Das ist leider nicht bei jedem gleich. Das muss jeder für sich selbst ausprobieren. Heute genügt es bei meinem Sohn völlig, wenn er sich 2-3 wöchentlich mit Lotion pflegt, die 10 % Urea enthält (gibt es von sebamed oder von Eucerin, erhältlich in allen Apotheken).lg Gerda

Antwort
von Ostsee31, 169

Wenn es Neurodermitis ist kannst du das nicht vermeiden das wird immer wieder auftreten. Es gibt Leute bei denen das auch eine psychosomatische Komponente hat und vorallem in Stresssituationen verstärkt auftritt. So weit wie möglich also auch von jeglichem Stress befreien. Körper und Geist sind ein Verbund und stärken oder eben auch schwächen sich gegenseitig, je nach Belastung. Wichtig wäre eine Ernährungsumstellung. Konsequentes vermeiden von Fastfood, Softdrinks, Fertiggerichte, Industriezucker (Schokolade, Bonbons, Kaugummi etc.). Lass sämtliche Produkte mit E Kennzeichnungen, Konservierungs -und Farbstoffen links liegen! Hierbei auch auf Salben, Deos, Shampoos und Badezusätze achten. Ansonsten kannst du noch Lichttherapie, Bioresonanztherapie oder Detox® Fußbad zum Entgiften ausprobieren.

Kommentar von Hooks ,

Vitamin B wird bei Stress vermehrt verbaucht für die Reizweiterleitung der Nerven. Der Körper spart da eher an der Haut als an den Nerven. Wenn nicht genügend Vitamin B Komplex (6 der B2-Gruppe sind für Haut und Nerven zuständig!) zugeführt wird, kann nicht genügend heile Haut neu produziert werden - das ist nur folgerichtig.

Also hilft Stress vermeiden nur bedingt - lieber die B-Vitamine nachliefern! Durch die Ernährungsratschläge hilfst Du, den Mangel nicht noch mehr zu vergrößern.

Lichttherapie soll Vitamin D liefern, das kannst Du auch mit Leebrtran. Der enthält D und gleichzeitig auch A, das auch sehr wichtig ist für die Hautneubildung.

Kommentar von Ostsee31 ,

Da hat nun mal jeder seine eigenen Erfahrungen und Meinungen

Antwort
von Hooks, 110

Lies mal meinen Tip zu Neurodermitis; das läßt sich ganz einfach behandeln:

Dem Körper fehlen Substanzen, die auf Haut und Nerven gleichzeitig wirken - das sind in der Regel die B-Vitamine. Die fehlen meist deswegen, weil durch zuviel Zuckergenuß (oder rohes Ei, das die B-Vitamine zerstört) im Darm die Aufnahme gestört ist, deshalb muß der Darm erstmal saniert werden, mit Molke oder Joghurt.

Wie di Autorin das im EInzelnen herausfindet, auch die Dosierungen, ist spannend geschrieben. Ein Roman mit wisenschaftlichen Exkursen - aber so geschrieben, daß man auch versteht, was sie meint.

Ihr Patient (ihr Sohn, 28) hat eine Neurodermitis in dem Ausmaß, daß gleich 3 verschiedene Mediziner sagten, so ein Ekzem hätten sie in 30 (35, 5) Jahren Praxis noch nicht gesehen.

In 40 Tagen war der junge Mann geheilt - das hätte niemand für möglich gehalten!

Der Juckreiz ließ übrigens schon nach einem Tag nach durch B2, aber nur, wenn der Darm es auch aufnimmt.

Dabei sollte man beachten:

  • die Einnahme von Vitamin-B-Komplex und
  • rechtsdrehender Milchsäure als Molke oder Joghurt (immer unter 8 °C!), dazu am besten tägliche
  • Bäder mit Salz (2 kg auf die Wanne, aber bitte ohne Calciumcarbonat als Rieselhilfe! Das macht einen milchigen Film ins Wasser und schmiert auf der Haut, statt die Gifte ins Wasser zu ziehen) und auch
  • Bäder mit 1-2 EL Johannisöl. (oder einreiben mit Johannisöl)

Auch ohne die Bäder erreicht man bereits eine signifikante Verbesserung, wenn man folgendes strikt meidet:

  • Alkohol
  • Zucker (auch Honig)
  • Obst und Säfte daraus (Fruchtsäure)
  • Zitronensäure in Fertigprodukten
  • Kaffee (Chlorogensäure)
  • Schwarzer Tee (Gerbsäure)
  • Mais (auch Maismehl in Fertigprodukten!)
  • rohes Hühnereiweiß in Tiramisu o.ä. (Avidin)
  • Medikamente wie Antibiotika, Sulfonamide, Zytostatika

Eine Woche Enthaltsamkeit, und man wird es merken!

Wichtig ist aber der gleichzeitige Aufbau der Darmflora durch rechtsdrehende Milchsäure (die leider nach links kippt, wenn sie zu alt oder zu warm wird >8°C). Oft beginnen diese Ekzeme nach einem Schub von Antibiotika oder ähnlichen Medikamenten.

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