Frage von Osipova, 14

Neuen Therapeuten ausprobieren- kann meine Therpeutin das einsehen? (auf Kassenkarte?)

Ich mache momentan eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie, seit etwa einem Jahr.

Ich bin nun am überlegen ob nicht doch bei einer Verhaltenstherapie und einem Traumaspezialisten besser aufgehoben wäre.

Wenn ich nun probatorische Sitzungen über die Kasse in Anspruch nehme, erfährt meine Therapeutin davon, entweder über die Kasse oder über die Krankenkassenkarte?

Würde ihr erst bescheid sagen wollen, wenn ich sicher bin, dass ich wechseln möchte.

Danke!

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Antwort
von gerdavh, 11

Hallo, wie @ostsee bereits geschrieben hat, bezahlt die Kasse höchstwahrscheinlich nicht die gleichzeitige Behandlung von zwei Therapeuten. Deine jetzige Therapeutin erfährt nichts davon, wenn Du wechselst - und selbst wenn, das könnte Dir doch egal sein. Das Beste wird sein, Du wendest Dich an Deine Krankenkasse und erkundigst Dich wegen eines Wechsels und der Kostenübernahme. lg Gerda

Antwort
von Kire1, 9

Deine Therapeutin erfährt davon erst mal nichts. Solche Details werden nicht auf der Karte gespeichert. Du hast sicher Info bekommen darüber, was genau da gespeichert ist.

Allerdings musst Du mit Deiner Kasse Rücksprache halten, bevor Du irgendwo anders, selbst als probatorische Sitzung, hingehst. Sprich doch ganz offen mit ihnen, es hat wohl niemand Interesse daran, eine sinnlose Therapie zu bezahlen. Und dann wird die jetzige Therapie eben erst mal nicht weitergeführt.

Bevor Du das tust, solltest Du Dich aber umfassend über alle Therapieformen informieren. Denn es gibt noch viel mehr als nur die drei von Dir beschriebenen. Und Du willst ja kaum in drei Monaten es Dir noch einmal anders überlegen.

Antwort
von rulamann, 8

Hier hast du wenig Chancen, denn ein Patient (oder der Therapeut, er hat auch das Recht nein zu sagen) erst nach 5 probatorischen Sitzungen zu dem es kein Ergebnis kommt haben beide Partner wenn sie merken, dass sie nicht zueinander passen, hast du fasst keinerlei weitere Chancen mehr, einen neuen Therapeuten kennen zu lernen. Andererseits kann man verstehen, dass ein Kostenträger skeptisch wird, wenn der gleiche Patient Rechnungen über 40 probatorische Sitzungen bei 8 verschiedenen Behandlern einreicht. Sofern du nicht zu dieser Personengruppe gehörst, die nicht widersprechen, wenn Ihnen eine Beihilfestelle die Erstattung von probatorischen Sitzungen bei unterschiedlichen Behandlern verweigert.

Grüßle rulaman

Kommentar von Osipova ,

"hast du fasst keinerlei weitere Chancen mehr, einen neuen Therapeuten kennen zu lernen." also das stimmt so auf keinen Fall.

Ich habe auch als ich mir eine tiefenpsychologin gesucht habe wirklich viele (mehr als 8) therapeuten ausprobiert und das war auch richtig und gut so, denn man muss eben einen finden der passt. Die Krankenkasse hat nicht zu bestimmen wieviele therapeuten man testet, das wäre ja irrsinn.

Kommentar von Nelly1433 ,

'Ausprobieren' ist eine Sache; aber nach 1 JAHR wechseln... ?

Kommentar von Osipova ,

Äh, ja, das ist garnicht ungewöhnlich. Meine Freundin hat auch schon mal ne Therapie gemacht und dann nach mehr als nem Jahr gewechselt.

Je nach Therapieverlauf und welche Diagnosen sich noch so herausstellen ändern sich auch die Bedürfnisse an einen Therapeuten und manchmal "wächst" man auch aus einem Therapeuten heraus. Das ist keine Sonderheit, hat meine Therpeutin sogar selbst erzählt....

Antwort
von Ostsee31, 8

Dein Problem ist weniger ob die Therapeutin davon erfährt - das wird sie nicht - aber die Krankenkasse bezahlt dir nicht dual 2 Therapeuten! Davon abgesehen solltest du das mit deiner Therapeutin besprechen. Die Offenheit sollte gegeben sein.

Kommentar von Osipova ,

Hallo, ja das weiß ich natürlich. Aber probatorische Sitzungen gelten nicht als Therapie und werden direkt über die Karte abgerechnet

Kommentar von Ostsee31 ,

Dann solltest du das mit deiner Krankenkasse abklären denn als Selbstverständlichkeit würde ich das nicht hinnehmen.

Antwort
von Autsch, 8

Krankenkasse anrufen und die Angelegenheit darstellen.

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