Frage von IHaveAQuestion, 242

Nerven nur eingeklemmt oder Anzeichen für MS?

Seit einiger Zeit bemerke ich vermehrt ein Kribbeln in Händen und Fingerspitzen, wenn ich mich hinknie, auch in den Füßen. Das verschwindet zwar auch durch Ausschütteln der Gliedmaßen wieder, jedoch habe ich das Gefühl, das dies häufiger als sonst vorkommt.

Sind die Nerven einfach nur durch ungünstige Positionen eingeklemmt? Ist dies ein Anzeichen für MS? Wodurch kann das noch hervorgerufen werden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von GeraldF, 228

Nein. Hat mit MS nichts zu tun. Symmetrische Störungen sind dafür gar nicht typisch. Nerven sind auch nicht eingeklemmt.

Das Kribbeln in den Fingern ist meist Folge einer Hyperventilation. Das ist dann ein temporäres Problem des Säure-Basen-Haushaltes.

An den Füßen ist es so, dass Sie durchs Hinknien die Blutzufuhr in die Unterschenkel einschränken (nicht komplett). Die sensorischen Nerven reagieren am empfindlichsten auf die Hypoxie und es kribbelt ("eingeschlafene Füße"). Wenn Sie die Beine wieder ausstrecken wird die relative Hypoxie aufgehoben.

Antwort
von evistie, 230

Man merkt, dass Du bereits "Dr. Google" konsultiert hast... und nun befürchtest Du, MS zu haben. Tolles Ergebnis! :o/

Einzig richtiger Ansprechpartner für Deine Empfindungsstörungen ist und bleibt der Neurologe. Was nutzt es Dir, wenn wir Dir hier bestätigen, dass es durchaus auch "eingeklemmte Nerven" sein könnten, die an den Kribbeleien schuld sind? Der Gedanke an MS spukt weiterhin durch Deine Gehirnwindungen, da wette ich drauf!

Also, befrag nicht länger das Internet, sondern lass Dir einen Termin beim Neurologen geben. Dann kannst Du Deine Krankheitsängste hoffentlich schon bald in den Wind schießen!

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