Frage von Octoberrain, 32

Nattokinase und Serrapeptase bei Thrombose?

Hallo zusammen,

vielleicht kann mir hier ja jemand weiterhelfen. Ich hätte eine Frage bezüglich Nattokinase (bei Thrombose):

  • da es sich um einen Blutverdünner handelt, ist es erforderlich die Blutgerinnung (Quick-Wert) zu kontrollieren?
  • Besteht bei de Einnahme von Nettokinase ein erhöhtes Blutungsrisiko, schließlich handelt es sich um ein Blutverdünner?
  • Gibt es irgendwelche Besonderheiten/Nebenwirkungen worauf man während der Einnahme achten sollte?

  • Wie schaut es bezüglich der Dosierung (bei Thrombose) aus? Habe da im Netz zum Teil von ziemlich hohen Dosen von bis zu 10 bis 12 Tabletten pro Tag gelesen (eine Tablette 2000FU).

Ich habe gehört, dass das Enzym Nattokinase allerdings nur in Verbindung mit Serrapeptase ein Thrombus auflösen könne?

Der Grund warum ich Frage ist der, ich hatte/habe einen Armvenenthrombose und die klassische Therapie gemacht (3 Monate Blutvierdünung, Pradaxa) die Blutverdünnung ist nun seit wenigen Tagen abgesetzt, die Vene hat sich größtenteils re-kanalisiert, es ist aber ein kleine Restthrombose im Arm verblieben und ich bin nun am Überlegen es mit Nettokinase (und Serrapeptase) zu versuchen, in der Hoffnung das sich die Restthrombose vielleicht doch noch auflöst. Was würden Sie mir raten, auch in Bezug auf die Dosierung.

Könnte man die Therapie auch in "Eigenregie" durchführen oder wäre es besser einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen? Aber ich denke da kennt sich auch nicht jeder mit aus.

Danke und würde mich freuen von Euch zu hören, bzw. wenn mir hier jemand weiterhelfen kann.

Antwort
von dinska, 21

Blutverdünner solltest du nur nehmen, wenn deine Blutwerte ständig in bestimmten Abständen kontrolliert werden. Eigenständig würde ich die Hände davon lassen, denn es kann auch nach hinten losgehen.

Auch von den genannten Mitteln würde ich abraten, es schmälert nur deinen Geldbeutel, aber die Auswirkungen auf den Thrombus sind ungewiss.

Du kennst ja meine Geschichte. Was mir sehr geholfen hat sind Schwedenkräuter, die nehme ich heute noch und allen, denen ich sie empfohlen habe, sind sehr zufrieden. Selbst mein Mann, der kaum zusätzliche Mittel nimmt, nimmt sie regelmäßig.

Schwedenkräuter setzt man selbst auf mit 40% Alkohol, ich nehme Doppelkorn, lässt sie 10 Tage ziehen und seiht sie dann ab.

Man kann sie äußerlich, wie auch innerlich verwenden, äußerlich unverdünnt, innerlich einen Esslöffel auf ein halbes Glas Wasser.

Ich beziehe die Schwedenkräuter aus dem Kräuterhaus Sankt Bernhard, da ist nur wenig Kampfer drin, Kampfer ist sehr dominant und noch mehr gewöhnungsbedürftig. Ich habe mich erst durch die Schwedenkräuter an Bitteres gewöhnt.

Äußerlich ist auch Franzbranntwein zu empfehlen, wie die Thrombosesalbe oder Gel. Wichtig ist aber immer aufklatschen mit den Fingern und nicht einreiben.

Habe Geduld, so eine Thrombose dauert seine Zeit und geht nicht von heute auf morgen vorüber.

Gute Besserung!

Antwort
von Mahut, 22

Den INR - Wert wird nur bei Marcumar gemessen.

Warum wird dir wenn noch eine Trombose vorhanden ist, das Pradaxa nicht weiter verschrieben.

Ohne den Arzt zu fragen solltest du keinen Blutverdünner nehmen, das solltest du nur unter ärztlicher Kontrolle machen.

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