Frage von webbis,

Natriumgehalt im Leitungswasser

Hallo, brauche Hilfe. Bei uns in Würzburg ist das Leitungswasser sehr kalkhaltig->33dh°. Wollte mir eine Entkalkungsanlage installieren . Es waren 5 verschiedene Firmen bei mir und keine weiß genau. Folgendes: wenn ich von 33dh° auf 7dh°runter enthärte, dann steigt der Natriumgehalt im Wasser 8,2mg/l pro 1dh°. D.h. ich muss 25dh° runtergehen x 8,2 mg/l ist gleich 205 mg/L Natrium. Da wir schon ca. 40 bis 60 mg/L Natrium im Wasser haben (habe mir eine Wasseranalyse schicken lassen) ergibt das mehr als 250mg/L. Laut Wasserverordnung darf der Natriumgehalt nicht 200mg/L übersteigen. Ich hoffe, ich habe alles klar erklärt. Wäre das ungesund für Menschen? Oder soll ich nicht darauf achten? Nicht mal mein Hausarzt kann mir genau sagen. Deswegen wende ich mich an alle, die Ahnung haben. Bin gespannt auf die Antworten. MfG

Antwort von Mirabelle,

In Studien wurde nachgewiesen, daß in Gebieten mit sehr hartem Wasser mehr Herzinfarkte usw. auftreten. Das wird aber nicht mit der Wasserhärte, sondern mit den Enthärtungsanlagen in Verbindung gebracht, weil diese den Salz- oder Natriumgehalt deutlich ansteigen lassen.

Die Firmen kennen diese Problematik, wollen aber ihre Kundschaft nicht vergraulen und sind deshalb sehr zurückhaltend mit Informationen.

Ich wollte euer Wasser im Hotel trinken, aber es war ungenießbar. Vermutlich gab es eine Enthärtungsanlage.

Zum Waschen, Putzen, Duschen und Zähneputzen alles kein Problem. Aber zum Trinken und Kochen würde ich das harte Wasser bevorzugen. Die Härte bedeutet, daß viele Mineralien enthalten sind. Wenn du solches Wasser mit einem Sprudler mit Kohlensäure anreicherst, dann hast du Mineralwasser.

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