Frage von sk040, 38

Nasen-Op,psyschiche Leiden. Bezahlt das die Krankenkasse?

Hallo, ich hätte da eine Frage. Undzwar geht es um meine Nase. Sie ist ziemlich krumm,ich kann seid meiner Geburt nicht durch die Nase einatmen. Dazu kommt noch,dass ich Asthma habe. Ich war bei meiner Hausärztin,sie gab mir eine Bescheinigung für eine Nasen- Op. Darunter schrieb sie,das ich auch Psyschich sehr darunter leide. Ein HNO Arzt meinte jedoch, dass die Nase nicht gerade gerichtet werden muss. Sondern eine kleinere Op von innen nur Notwendig wäre,d.h äußerlich würde sich da gar nichts verändern.Jedoch stört mich meine Krumme Nase sehr. (Das hat den HNO Arzt nicht interessiert). Ich bin echt traurig,da ich auf eine gerade Nase gehofft habe. (wurde in der Schule sehr gemobbt) Meine Frage wäre,ob es Ärzte gibt die Psyschiche Leiden mit einbeziehen und meine Nase richten würden? Und ob die Krankenkasse das bezahlen würde?

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Antwort
von walesca, 37

Hallo sk040!

Da muss ich @Nic Recht geben. Die Krankenkassen bezahlen i.d.R. nur eine Operation, die auch medizinisch notwendig ist, damit Du wieder gut Luft bekommst durch die Nase. Aber wenn Deine Ärztin der Meinung ist, dass es für Deine Psyche ebenso nötig ist, die Nase auch noch optisch zu begradigen, dann bitte sie doch mal, Dich dabei stärker zu unterstützen. Erzähl ihr, was der HNO gesagt hat. Vielleicht kennt sie ja einen anderen HNO-Arzt, der Dein optisches Problem ernster nimmt. Aber vor einer Genehmigung durch die Krankenkasse wirst Du deswegen sicher auch zum medizinischen Dienst gehen müssen. Da muss Deine Ärztin schon eine ausführlichere Begründung für ihre Meinung abgeben. Ein Vermerk auf dem Überweisungsschein ist dafür sicher nicht ausreichend!! Sprich noch mal offen mit ihr darüber.

Alles Gute wünscht walesca

Kommentar von Nic129 ,

Die Begründung des Hausarztes hat überhaupt keine Gewichtung, um es mal ganz direkt zu sagen. Eine derartige Bestätigung kann und darf für solche Zwecke nur von einem Fachmann kommen. Hier gilt das gleiche Prinzip, wie bei der Vollnarkose beim Zahnarzt.

Erst wenn die vorliegt, macht ein Antrag auf Kostenübernahme Sinn. Ansonsten sieht es sehr düster aus.

Kommentar von walesca ,

Die Begründung des Hausarztes hat überhaupt keine Gewichtung

Aber so eine Stellungnahme kann doch zumindest unterstützend wirken, damit auch der Facharzt diesen psychischen Aspekt in seine Beurteilung mit einbezieht und berücksichtigt!! Versuchen würde ich es auf jeden Fall. LG

Antwort
von Nic129, 28

Die kleinere OP von der dort die Rede war, war wohl eine SPL - also eine Septumplastik. Hier wird die verkrümmte Nasenscheidewand wieder begradigt. Das kommt aber immer auf die Ausprägung an, da fast jeder Mensch eine geringe Septumdeviation (Verkrümmung der Nasenscheidewand) hat. Vermutlich liegt auch genau hier das Problem bzgl. der NAB.

Das heißt - vorbehaltlich der Richtigkeit - auch, dass aus medizinischer Sicht eine SPL vollkommen ausreicht und eine Rhinoplastik nicht erforderlich bzw. nicht medizinisch notwendig ist.

Und wie wir gelernt haben:

medizinisch nicht notwendige Leistungen werden von der Krankenkasse nicht übernommen ( siehe § 12 SGB V - WANZ-Prinzip).


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