Frage von Chrizi1989, 127

Naht nach OP gerissen

Hallo,

Ich habe mal eine Frage, die meine Mutti betrifft.

Sie wurde Mitte August am Knie operiert (nach Ali Krogius --> Sehne wird außen durchtrennt , oben um die Kniescheibe gelegt und dort angenäht). Sie hat seit gestern komisch und sehr starke schmerzen. Sie war heute auch gleich beim behandelnden Arzt. Dieser meinte, dass da auch Flüssigkeit im Knie ist und hat durch Fühlen diagnostiziert, dass die Naht wohl gerissen ist.

Jetzt meine Frage: kann das nach so langer zeit passieren und wenn ja, wie? Ich kann mir das nicht vorstellen. Und weiß jemand, wie es dann weitergeht? Muss sie nochmal operiert werden? Hat jemand Erfahrungen? Bin für jede Hilfe sehr dankbar.

Antwort
von suunt, 125

Das kommt ganz darauf an wie sehr es schmerzen macht und ob vllt sogar eine Fistel besteht… also wenn Sekret oder ähnliches aus der Wunde bis zur Haut austritt, dann sollte man schon noch eine OP anberaumen! Sonst kann man da sich erstmal noch abwarten!

Kommentar von Chrizi1989 ,

Kann sowas denn von allein wieder zusammenwachsen? Was ist denn ein Fistel? Noch nie gehört...

Danke für die Antwort :)

Kommentar von gerdavh ,

Als Fistel bezeichnet man die pathologische rohrförmige Verbindung zwischen zwei Hohlorganen oder einem Organ und der Körperoberfläche. Ich persönlich glaube nicht, dass sich hier eine Fistel gebildet hat. Das hätte der Arzt sicherlich doch auch mal geäußert, oder? Wurde das Knie denn mal mittels MRT untersucht?

Antwort
von gerdavh, 115

Hallo, es gibt hier zwei Möglichkeiten - dass die Flüssigkeit, die ins Gewebe gedrungen ist, punktiert wird oder eine neuerliche Operation. In den meisten Fällen wird man es wohl erstmal mit Punktieren probieren. Die Naht kann einfach gerissen sein, weil Deine Mutter ihr Knie wieder belastet hat, vielleicht etwas zu viel? Kann ich nicht beurteilen. Was hat denn der Arzt gesagt, wie er behandeln will? Er muss sich dahingehend doch irgendwie geäußert haben. Grüße Gerda

Kommentar von Chrizi1989 ,

Also der Arzt hat ihr ein Betäubungsmittel gespritzt und die soll am Montag zum erneuten Spritzen kommen. Mehr wurde dazu nicht gesagt. Das Knie wurde auch nicht per Ultraschall o. Ä. Untersucht, nur per ertasten hat er die "Diagnose" gestellt.

Kommentar von Chrizi1989 ,

Muss denn nur Wegen der Flüssigkeit operiert werden (evtl.) oder muss die Naht auch behandelt werde . Kann mir da nix drunter vorstellen.

Antwort
von Fredl888, 94

Ich denke auch, dass man erst einmal versuchen wird, die Flüssigeit mit Punktieren aus dem Knie zu bekommen. Eine erneute Operation bedeutet ein erneutes Rsiko und das wollen die Ärzte nicht unbedingt eigehen, wenn es sich irgendwie verhindern lässt. Wenn allerdings eine neue OP nötig wäre, dann würde es ja nur bedeuten, die aufgegangene Wunde wieder zu verschließen, was ein etwas geringerer Aufwand wäre.

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