Frage von Tututralala, 103

Nächtliche Panik / Schlafparalyse? Bitte um Hilfe!!!

Also ich hatte letzte Nacht ziemliche Probleme beim Einschlafen, war nicht sonderlich müde und lag ca. 1 Stunde im Bett bis ich eingeschlafen bin. Eine halbe Stunde später bin ich plötzlich aufgewacht, voller Panik und ich glaube ich konnte mich nicht bewegen, kann mich aber nicht wirklich daran erinnern. Ich weiß, dass ich versucht habe meine Augen zu öffnen aber nicht konnte und in meinem Kopf hat es sich angefühlt als würde es immer schwärzer werden, als würde ich "versinken", ich kann das sehr schlecht beschreiben, fast so als würde ich ohnmächtig werden. MIr war glaube ich nicht wirklich schwindelig aber ich hatte dieses Gefühl ähnlich wie bei einer Narkose, wenn man nicht dagegen ankämpfen kann, dass alles schwer wird und man wegdriftet. Ich habe jetzt mal gegoogelt und ich weiß nicht ob es vielleicht Schlafparalyse ist oder Panikattacken. Die habe ich häufiger auch tagsüber, bisher noch nicht nachts. Ich habe auch ein Geräusch gehört und dachte es wären Wildschweine, weil die öfter bei uns im Garten sind und konnte mich dann absolut nicht bewegen bei dem Gedanken, dass da vielleicht welche sind. Ich glaube ich hab dann noch nachgeguckt, aus dem Fenster, kann mich allerdings nicht genau erinnern. Bin dann kurz danach nochmal eingeschlafen aber dann nochmal aufgewacht mit dem selben Gefühl, glaube ich. Ich kann mich an nicht viel erinnern und nicht besonders deutlich aber habe wirklich Angst jetzt nochmal schlafen zu gehen. Danke schonmal im Vorraus!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von bethmannchen, 96

Das war sicher kein Alptraum und auch keine Panikattacke. Du kannst das P aus dem Auge nehmen. Du hast dich bisher wohl noch nie beim Schlafen beobachtet, aber mehr ist da nicht passiert.

Es kommt vor, dass man aus der Tiefschlafphase abrupt wach wird. Das Denken ist dann hellwach, alle Sinne funktionieren, aber der Körper ist im Tiefschlaf. Das ganze "Denken" schafft es dann nicht, den Körper "aufzuwecken". Eine Schlafparalyse nennt man auch Schlafstarre, und so fühlt sich das auch an. Das ist eigentlich ein Moment im Leben, in dem man wirklich und wahrhaftig mit Gewissheit sagen kann, dass man schläft. Genau erklärt ist das hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlafparalyse

Es ist nichts besonderes, das hat so gut wie jeder einmal. Die meisten können sich am nächsten Tag nicht daran erinnern. Schlaflähmung ist nicht selten. Eine iranische Studie aus dem Jahr 2004 hat gezeigt, dass ca. 25 % von befragten Studenten mindestens einmal in ihrem Leben eine Schlaflähmung bekommen haben, die sie miterlebten.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das noch ein Überbleibsel unserer Instinkte, ein Schutzreflex aus der Steinzeit und davor ist. Wenn man schläft und im Unterbewusstsein irgendwie mitbekommt, dass in der Nähe eine Gefahr ist, dann ist es besser sich tot zu stellen, anstatt erschreckt aufzuspringen. Wer still liegen bleibt wird nicht so leicht entdeckt, wer aufspringt, sich bewegt, aber schon.

Antwort
von Ottomaus, 77

Ich möchte dir sagen, dass es bei mir auch sehr lange sehr schwer war, mit Träumen und nicht schlafen können. Mit der Zeit wird das besser, es dauert aber. Wenn du aber nicht so lange warten kannst oder willst, dann mach doch bitte einen Termin beim arzt und lass dir ein leichtes Schlafmittel geben.

Antwort
von IkeundTina, 75

Albträume können sehr heftig sein und uns schlimm durchenander bringen. Aber trotzdem sind es nur Träume. Klar, mir ginge es genauso, wenn ich schlecht träume, hätte ich in der Nacht darauf auch angst, dass es wieder passiert. Aber du könntest den Abend so gestalten, dass alles schön und harmonisch ist. Keinen Krimi anschauen und auch kein spannendes Buch mehr lesen. Nur Friede, Freude und Eierkuchen. Wenn du weisst was ich meine. Und wenn das drumherum stimmt, dann träumst du bestimmt keinen Albtraum. Gute Nacht.

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