Frage von RUNR1V3R, 7

Nach Tod der Mutter kein Alkohol mehr getrunken

Hallo Leute vor 9 Monaten musste uns meine Mutter leider nach langem Kampf gegen den Brustkrebs verlassen...Nun zu meinem "Problem".Als meine Mutter noch lebte habe ich viel Kraftsport gemacht und nebenbei eine Kreatinkur gemacht, wobei ich extra dafür keinen alk getrunken habe für ca 6 Monate, womit ich eigtl auch kein Problem hatte, das ein oder andere Bierchen war halt mal drin. Habe dann wieder angefangen zu trinken, also nur auf Partys am Wochenende mit Kumpels aber es war bei jns halt jedes Wochenende so und es waren auch oft ziemlich "wilde" Partys.So als meine Mutter verstarb, hab ich mich erdtmal 2 Monate komplett zurück gezogen ...und dann habich wieder mit meinen Kumpels die Wochenenden verbracht es hat mir aber 0 Spaß gemacht , die ereten male habe ich etwas getrunken aber iwie hats mir überhaupt nicht mehr gefallen...keine ahnung...ja und seit dem trink ich 0 Alkohol mehr, ich mach zwar eigtl alles mit nur trinke eben nicht.Iwie fühle ich mich aber trotzdem ausgegrenzt dadurch ...vorallem kokisch finde ich das ich vorher auf den Partys mit dem Alkohol ganz vorn mit dabei war...Kann mir jemand mein Verhalten erklären, oder kennt jemand ähnliche Falle, bzw macht dasselbe durch ? Vielen Dank schonmal für eure Antworten

Antwort
von gerdavh, 7

Hallo, noch nie hat das jemand als Problem angesehen, keinen Allkohol zu trinken. Das ist doch gut!! Gerade wenn Deine Mutter gestorben ist, mein Beileid im nachhinein, würdest Du Deinen Kummer damit nur betäuben, das wäre nicht gut. Du schreibst, Du hattest Dich völlig zurückgezogen, vielleicht hast Du da viel über einiges nachgedacht und hast Dich mit Problemen und Sorgen auseinandergesetzt? Dann brauchst Du dieses Betäubungsmittel nicht mehr. Ich sehe das als positiv an! Vielleicht solltest Du Dir einfach andere Bekannte aussuchen? Wenn der Alkoholkonsum bei Deinen Freunden im Vordergrund stehen sollte, ist das ohnehin bedenklich. Ich trinke schon seit über 25 Jahren keinen Alkohol mehr, ich fühle mich deshalb in meinem Bekanntenkreis nicht ausgegrenzt. Ich würde aber auf keinen Fall unter Gruppenzwang jetzt wieder anfangen zu trinken. Alles Gute. lg Gerda

Antwort
von Bronko, 4

Ich weiß, was du meinst. Leider gilt es in gewissen Gruppen als "normal", bei Partys Unmengen von Alkohol in sich rein zu schütten. Ich war früher auch einmal mit so einer Bande unterwegs, alles sehr nette Leute, aber eben schon arg unkritisch in Bezug auf Alk ...

Dass es auch anders geht (und viel besser ist!!), habe ich persönlich erst so richtig gemerkt, als ich durch mein Studium Stadt und somit auch Freundeskreis gewechselt habe. Wenn ich jetzt meine alten Kumpels besuche, gucken die mich auch komisch an, wenn ich nicht gleich zwei Liter Bier in kürzester Zeit in mich reinschütte^^. Da sich deren Spaß am Abend hauptsächlich aus dem Gefühl des Betrunkenseins entwickelt, habe ich es aufgegeben, mit ihnen zu feiern. Ich treffe einzelne von ihnen noch tagsüber, da macht das nichts, aber sonst...

Jetzt hat aber nicht jeder die Möglichkeit (oder Lust dazu), den Freundeskreis komplett zu wechseln. Falls das bei dir so sein sollte, gibt es ein paar kleine Tricks: du könntest dir z.B. unauffällig alkoholfreies Bier ausschenken lassen, alternativ geht auch Apfelschorle im Bierglas (sieht täuschend echt aus^^). Oder - die einfachste Möglichkeit - du behauptest, man hätte bei dir eine Krankheit festgestellt, die dir den Konsum von Alkohol untersagt. Normalerweise gucken einen die Leute dann nicht mehr misstrauisch (will der uns etwa unseren Spaß verderben?), sondern haben Verständnis und Mitgefühl. Wenn du dann wie üblich - nur eben ohne Alkohol - mit dabei bist, dann gewöhnen die sich nach kürzester Zeit daran. Und finden es nach einer Weile wahrscheinlich sogar praktisch - schließlich kannst du z.B. immer Auto fahren, etc. :-). Halte durch und bleibe dem Alkohol auch weiterhin fern, das lohnt sich!! Und mein Beileid zum Verlust deiner Mutter!

Kommentar von Lexi77 ,
Oder - die einfachste Möglichkeit - du behauptest, man hätte bei dir eine Krankheit festgestellt, die dir den Konsum von Alkohol untersagt. Normalerweise gucken einen die Leute dann nicht mehr misstrauisch (will der uns etwa unseren Spaß verderben?), sondern haben Verständnis und Mitgefühl.

Naja, das stimmt so leider auch nicht immer. Zu Anfang ist das vielleicht noch so, aber das gibt sich auch relativ schnell wieder. Ich habe da Erfahrung. Ich nehme seit 2006 Opioide. Seitdem trinke ich keinen Alkohol (habe auch vorher kaum was getrunken, da ich kein Bier mag). Zu Anfang war das für die anderen o.k., aber je länger die Zeit anhielt, desto öfter bekam ich zu hören, "nun hab dich nicht so, trink mal was, dann wirken die Tabletten auch besser" oder sowas in der Art. Und inzwischen werde ich zu manchen Partys schon gar nicht mehr eingeladen, da manche Leute (die ich früher mal Freunde nannte) meinen, wenn man nicht stockbesoffen war und sich bis 7 Uhr morgens die Nacht um die Ohren schlägt, dann kann man keinen Spaß haben...

Kommentar von StephanZehnt ,

Es gab da einmal eine Abschlussfeier in einer Einrichtung zur Reha... auch da gab es Alkohol. Ja und zur vorgerückten Stunde meinte Jemand Ok das war zu wenig Spass da fehlt ja noch etwas ja und dann hat da Jemand noch etwas Spezielles zum rauchen ausgepackt .

Ja und dann sagt man laut und deutlich nein und dann heißt es- mal einen Zug macht doch nichts ... Da muss man dann schon einmal Jemand stehen lassen. Also das ist schon etwas schwierig.

Antwort
von Fiena, 3

das ist so,wenn du nicht mehr mit machst wenden sich die Menschen ab,du fühlst dich ausgegrenzt...ich finde es gut das Du nicht mehr trinkst!Such dir neue Freundschaften die ebenfalls nicht dem Alkohol verfallen sind,wende dich etwas ab von den alten trinkkumpels!Alles Gute und viele Freunde wünsche ich dir

Antwort
von Katzina, 2

Keinen oder wenig Alkohol konsumieren ist die Normalität - wenn du dich ausgegenzt fühlst, hast du die falschen Freunde. Auf solche Bekannte kannst du gern verzichten und solltest nun deinem Vorsatz treu bleiben, keinen Alkohol oder eben nicht viel davon zu trinken. Nur du hast den Schaden und nicht die anderen, die sich jetzt über dich lustig machen.

Antwort
von Rebhuhn, 1

Du hast den Alkhol verwendet, um mit dabei wenn nicht sogar mittendrin zu sein. Das hast du nun nicht mehr nötig, weil du erfahren hast, dass Leben mehr ist, als nur Spaß zu haben. Versteh mich nicht falsch. Spaß muss sein, der ist wichtig für ein gutes Leben. Es kann aber kein Spaß sein, sich jedes Wochende den Kopf volllaufen zu lassen. Du hast eine gute Entscheidung getroffen. Das Leben geht auch ohne Alkohol. Weiterhin viel Spaß für dich.

Antwort
von StephanZehnt, 1

Hallo R...,

in der Realität ist es so wenn wir bei einer Party sind und keinen Alkohol trinken sind wir die Spassbremse. Nun verträgt sich Sport und Alkohol nicht unbedingt Nun kann es passieren, dass nach einer gewissen Abstinenz der Alkohol plötzlich gar nicht mehr schmeckt.

Evtl. merkt man wenn Jemand stirbt an Krebs das es ziemlich schnell zu Ende sein kann. Ja und das Flatratetrinken usw. ist ja nicht unbedingt gesund.

VG Stephan

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