Frage von Raklas, 302

Muttermal entfernt, sorge Befund?

Mir wurde am Dienstag ein auffälliges Muttermal neben dem Bauchnabel entfernt. Ich hab es seit ca. 2 Jahren und es ist bis zu einer gewissen Größe gewachsen und dann so geblieben. Es war ca 1cm groß, flach - man hat es nicht gespürt beim drüber fahren - und hatte 2-3 dunkelbraune stellen im Inneren. Der Rand war recht deutlich - es wär nicht perfekt symmetrisch aber nah dran.

Die entfernte Stelle kommt mir recht groß vor, das beunruhigt mich - warum so viel? Und Jetzt habe ich große Panik vor dem Befund, weil ich mir so viel Zeit gelassen habe...

An der Stelle an meinem Bauch wachsen feine, helle Haare - diese sind auch aus dem Muttermal gewachsen - ich habe gelesen, dass Haar ein gutes Zeichen ist. Stimmt das?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Serienchiller, 229

Dass man so viel wegnimmt, ist ganz normal. Dein Arzt weiß ja vorher noch nicht, was für ein Muttermal das ist und muss erstmal vom schlimmsten ausgehen. Da muss er dann ganz sicher sein, dass er alles erwischt und auch noch einen Sicherheitsabstand einhält. Im Nachhinein noch mehr wegzuschneiden ist immer schlecht, weil sich die Zellen in der Zwischenzeit wieder umverteilen und man oft nicht alles erwischt.

Die meisten Muttermale die so entfernt und eingeschickt werden, entpuppen sich im Nachhinein als harmlos. Hier sind die Ärzte einfach sehr vorsichtig, weil sich ohne genaue Untersuchung am Mikroskop oft nicht sicher sagen lässt worum es sich handelt. Motto: Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig rausschneiden.

Wie du dein Muttermal beschreibst, klingt es auch nicht hochverdächtig. Ich würde mir da erstmal keine Sorgen machen.

Kommentar von Raklas ,

Deine Antwort hat sehr geholfen. Es hat sich wirklich als Harmlos entpuppt, alles ist also gut. :)

Antwort
von Buddhishi, 227

Hallo,

zunächst ist es gut, dass es entfernt wurde. Dass dabei etwas mehr weggenommen wurde, ist vermutlich ein subjektiver momentaner Eindruck.

Es wird aber auch gern sicherheitshalber mehr entfernt, was aber nichts Negatives zu bedeuten hat.

Es ist immer belastend, wenn man auf einen Befund warten muss. In dieser Phase durchlebt man eine emotionale Achterbahn. Dagegen hilft am besten Ablenkung, sich etwas Gutes zu tun oder zu gönnen und den Gedanken Einhalt zu gebieten.

Die 'Stopp'-Regel hat sich dabei gut bewährt: Sobald die Gedanken in die unerwünschte Richtung wandern, sagt man innerlich fest 'Stopp' und richtet die Konzentration bewußt und abrupt auf etwas anderes. Viel Erfolg dabei!

Ich drücke die Daumen, dass alles gut wird.

Liebe Grüße

Buddhishi

Antwort
von StephanZehnt, 170

Hallo Raklas,

mit dem Haar hat das weniger etwas zu tun. Es gibt so einige Kriterien die die eine Vermutung nahe legen könnte das evtl. etwas bösartiges dahinter stecken könnte.

Ja und wenn man so etwas vorsichtshalber entfernt ist es wichtig das es vollständig weg ist. Also lieber einen Millimeter mehr wegschneiden als zuwenig.

So ein Muttermal kann schon einmal entarten ja und dann schaut man ob es unrund ist, ob es Unebenheiten gibt die sich dann evtl. noch farblich abgrenzen usw..

Es gibt eine

ABCDE-Regel für die Selbstuntersuchung

http://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/kr...

Gruss Stephan

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