Frage von MichaelBerlin 18.10.2011

Muss bei Coxarthrose/Hüftnekrose unbedingt operiert werden, oder gibt es die Möglichkeit...

  • Hilfreichste Antwort von schanny 19.10.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe jahrelang in einer Reha- Klinik gearbeitet und kann Dir auch nur raten, Dir eine künstliche Hüfte einsetzen zu lassen. Leider sind diese vielversprechenden Medikamente sehr teuer und helfen tun sie nichts. Hüftops werden heutzutage sehr gut durchgeführt, je nach Art kann man teilweise recht früh voll belasten, also keine lange Zeit mit Unterarmgehstützen laufen. Nach dem Krankenhaus kommst Du in eine Anschlussheilbehandlung, also in eine Reha und da wirst Du wieder auf Vordermann gebracht. Wenn bei einer Arthrose der Gelnkknorpel weg ist, und die Knochen schon aufeinander reiben, kommt es zu schmerzhaften Osteophythenbildung, d.h. es bilden sich Knochenzacken. Eine fortgeschrittene Arthrose mit einer Nekrose läßt sich nicht mehr mit pflanzlichen Mitteln in den Griff bekommen. Es verlängert nur die Schmerzen und je länger Du wartest mit dem Eingriff, umso schwieriger wird er. Ich kann Dir empfehlen, Deine Muskulatur der Beine aufzutrainieren in der Zeit vor der OP. Radfahren (oder Ergometer) und Schwimmen sind die Sportarten, die Du bevorzugen solltest. Und dann solltest Du Dir so schnell wie möglich einen OP Termin besorgen. Du brauchst keine Bedenken zu haben, es wird Dir wesentlich besser hinter her gehen.

  • Antwort von sunny1202 19.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hallo Michael, ich kann im Prinzip mich nur den anderen Antworten anschließen, ich bin 62 und habe schon zwei künstliche Hüft-Gelenke. , das erste mit 52 und das zweite mit 54 Jahren- auch bei mir waren schon im Beckenkamm Zysten, die aufgrund fehlender Knorpelschicht durch die Knochenreibung entstanden sind. Ich habe seither keine Probleme mehr, kann Dir nur zur OP raten- ich konnte nach 6 Wochen schon wieder Autofahren und nach 3 Wochen schon ohne Krücken laufen. Aqua Jogging, Schwimmen und Radfahren sowie Nordic walking sind die Sportarten, die - vor der OP und auch nach der OP- besonders zu empfehlen sind, weil ja auch die Muskulatur um das neue Gelenk gestärkt werden muss. Alles gute und viel Glück bei der Operation.

    Sunny 1202

  • Antwort von micmaus 18.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    in der regel helfen bei dem krankheitsbild wie du es beschrieben hast nur noch eine OP. wäre der fortgang der gelenkflächen noch nicht so gross, könnte ich mir vorstellen dies medikamentös noch in den griff zu bekommen.aber so wie es bei dir sich anhört, nein.da ist eine OP ratsam.dadurch das bei dir die schmierflächen(gelenkflüssigkeit) scheinbar nicht mehr funktioniert, kommt an die pfanne sowie hüftkopf keine nähstoffe mehr um die gelenkflächen zu versorgen. aber keine angst, heute gibt es gute chirurgen wonach du relativ schnell wieder fit bist. nach einem krankenhausaufenthalt ist noch eine reha im anschluss. also viel glück.

  • Antwort von Schnuffi 18.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bei fortgeschrittener Arthrose hilft kein einziges Medikament.

    Das ist reine Geldmacherei!

  • Antwort von Gast 10.10.2013

    Hi, bin zufällig über Deine Frage gestolpert, weil ich auf der Suche nach Infos im Netz bin - bei mir wurde vor Kurzem die gleiche Diagnose (Coxathrose - Hüfte total kaputt - sofortige OP) gestellt und ich bin seither am Boden zerstört. Bin "erst" 52 Jahre, immer schlank gewesen und hab auch noch 2 halbwüchsige Jungs zu betreuen, kann mir daher keine wochenlange Auszeit erlauben (vom drohenden Jobverlust mal ganz abgesehen). Da Schmerzmittel (Tramal, Voltaren) bei mir nicht länger wirken (dafür hab ich mir jetzt auch noch den Magen ruiniert), hab ich im Internet gesucht und bin dabei auf die Teufelskralle (in jeder Apo erhältlich, die Krankenkasse zahlt es NICHT!) gestossen, dachte mir, ist einen Versuch wert, ärger kann´s ja nicht mehr werden. Und siehe da, nach einigen Tagen wurden die Schmerzen erträglicher und auch die Beweglichkeit hat zugenommen. Eine OP bleibt mir sicherlich nicht erspart, aber durch dieses pflanzliche Mittel kann sie zumindest hinausgezögert werden. Vielleich findet die Medizin ja auch in absehbarer Zeit eine andere Therapie ohn OP.

    Liebe Grüsse, Brigitta (aus Wien)

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