Frage von Sonnenhut, 201

MTX 15mg

Ich leide an Rheuma und muß MTX 15mg,Targin 20/10 und wegen eines Sjögren Syndrom noch weitere Medikamente einnehmen.Beobachtet habe ich , dass ich seit der Einnahme von MTX und Targin 20/10 erheblich zugenommen habe.Vor dem MTX habe ich Quensyl verordnet bekommen und zu der Zeit mein Gewicht gehalten.Ist jemanden ein Zusammenhang dieser Medikation und einem Gewichtsanstieg bekannt?

Antwort
von Bennykater, 199

Ja, das ist nicht ungewöhnlich. Allerdings wird das Medikament ja schrittweise reduziert - und dann erledigt sich das Problem von alleine wieder, mach dir also nicht zu viele Sorgen. Sehr hoch ist deine Dosis jetzt schon nicht, es wird also nicht sehr lange dauern, dann kommst du unter den kritischen Wert. 

 Es ist schon wichtig, in dieser Zeit auf sein Gewicht zu achten. Das sollte man sowieso bei Erkrankungen der Gelenke - gesunde Ernährung und möglichst viel Bewegung sind sehr wichtig für eine langfristige Verbesserung. Das erkrankte Gelenk muss möglichst viel bewegt werden, aber ohne Belastung. Ich habe für mich das Nordic Walking entdeckt, und das kranke Knie funktioniert jetzt wieder. Aber ich habe angefangen mit Krankengymnastik. Erst, nachdem ich die Schonhaltung aufgegeben habe, wurde es besser und auch die Medikamente konnten mittlerweile abgesetzt werden. Das Gewicht ist dadurch inzwischen wieder auf gutem Niveau - und durch die Bewegung und bewusste Ernährung fühle ich mich auch sehr viel fitter. Ich möchte dich daher ermuntern, es mir nachzutun. Alles Gute für dich!

Antwort
von StephanZehnt, 182

Hallo Sonnenhut

es kann in Einzelfällen zu Gewichtszunahmen  kommen oder sogar zu Wassereinlagerungen wie hier berichtet wird.(MTX Methotroxat Folsäure (Vitamin B9))

http://www.sanego.de/Medikamente/MTX/ 

Aber in der Regel pendelt sich das nach einigen Monaten ein! Dazu ist noch die Frage was Du sonst für Medikamente außer den zwei Medikamenten Targin und MTX nimmst?

VG Stephan

Kommentar von Sonnenhut ,

Außerdem nehme ich noch:Nebivolol5,L-Thyroxin 75,Pantezol40,ASS 100,Simvastatin 60, Torasemid 5,Folsüure 5mg,Ibuprofen 600,Dekristol 20000,Pramipexol 0,7,Bretaris Genair 322 2Hub und bei Bedarf Nitrolingual Viele Grüße vom Sonnenhut

Kommentar von rosaglueck ,

Wie hoch war dein letzter TSH-Wert. Lass den immer mitkontrollieren bei jeder Blutentnahme, der muss unter 1,2 bleiben, besser unter 1,0. Liegt er höher muss Thyroxin gesteigert werden.  Thyroxin wirkt wie ein schmerzmittel bei Menschen mit Schilddürsnproblemen...aber eben nur wenn ausreichend dosiert. HIER ist room for aprovement. Hole Zweitmeinungen ein. Es grenzt an Körperferletzung was da so verbrochen wird von den Ärzten, die so defensiv mit Thyroxin umgehen. Manhcmal wäre es da fast besser sie würden das medikamentngar nicht erst in die Hand nehmen. Chronische Depression kann man auch von unterdosierten thyroxin bekommen, arbeitsunfähig werden.  Zig Medikamente kann man brauchen WENN man nicht korrekt mit Thyroxin eingestellt ist. Alle diese  kann die richtige Einstellung mit Thyroxin nicht selten auch wieder unnötig machen.

Kommentar von StephanZehnt ,

Also wenn ich richtig gezählt habe nimmst Du 14 Medikamente (http://www.sjoegren-syndrom.de/organe.htm/)

(Rheuma) MTX  und dazu Folsäure 5mg // (Dekristol 20000 Vitamin D ) 

(Herz-Kreislauf) Nebivolol5  selektiven Beta-Rezeptorenblocker

(Schilddrüse) L-Thyroxin (oft Grund von Gewichtszunahme) 

 (Magenschutz Protonenpumpenhemmer) Pantoprazol 40  bedingt durch Ibuprofen

(Cholesterin) Simvastatin 60   Cholesterin-Synthese-Enzymhemmer

Schleifendiuretika (Torasemid 5) (fördert Urinausscheidung) 

Dopaminagonisten (Pramipexol 0,7)  Neurologie 

Bretaris Genair 322 2  Hub (Wirkstoff Aclidinium) Bronchien 

Nitrolingual (Herz) bei Bedarf 

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Ibuprofen 600 (Entzündungshemmer) Rheuma 

ASS 100  (Blutverdünnung ) Herz - Kreislauf

Targin 20/10  ( starkes Schmerzmittel) 

Ich weis nicht ob die jeweiligen Ärzte die Verschreibungen ihrer Kollegen kennen (Thema Wechselwirkungen). Es wäre evtl. nicht schlecht wenn einmal ein Arzt  dies insgesamt anschaut !

Auch wenn beim Sjoegren Syndrom Organe beteiligt sind! (siehe Link)


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