Frage von Toblerone1, 116

Morbus Crom, Colitis ulcerosa, Arthritis

Hallo zusammen. Hab schon viel Gegoogel, hoffe auf Erfahrungsberichte. Meine Frage, kann man auch Morbus Crom, Colitis ulcerosa haben ohne starken Durchfall?

Habe seit einem Jahr immer stärkere Gelenkbeschwerden und schleimiger, blutiger Stuhlgang. Darmspieglung letzten Aug. bei erstmahliger blutung, keine Polypen, Schleim und Blut wahrscheinlich von hämorrhoiden. Gelenkentzündungen laut Rheumathologe Seronegetative Arthritis. Darmbeschwerden intressierten ihn nicht. Kurze Zeit Salazoperin und Vit D Tropfen ( leichter Mangel ). Nach 6 wochen abbruch da nach kurzer Zeit bereits besserung, vermutlich durch das Vitamin D, Salazoperin hätte erst nach 6 wochen wirkung gezeigt, dafür starke Magenbeschwerden da kein Magenschoner bekommen. Nach Magenschoner und einer Woche Fasten besserung.Nach späterem Rückfall wurde Morbus Bechterwe ausgeschlossen. Mitlerweilen täglich gegen Abends mehrer Gelenke entzündet und mehrmals täglich blutabgang auf der Toilette aber nicht wirklich Durchfall, oft Magen o. Darm schmerzen und blähungen.Vom Hausarzt Irfen 800 bekommen, nützte nichts, musste wieder mit dem Magenschoner beginnen. Dann Lodine die nützen, nehme aber nur selten wegen dem Magen. Hatte die Nase voll von den angeblichen Hamorrhoiden und wollte die beim Arzt veröden lassen und siehe da es sind garkeine vorhanden!!! Die Darmschlaumhaut wuchert und ist entzündet, wegen dem Risiko eines Darmdurchbruchs wollte der Arzt keine Probe nehmen. Bekam einen Kortison Schaum den ich jetzt seit einer Woche nehme. Blutungen sind weg, der Rest ist immer noch gleich. Habe morgen einen Termin, da wird weiter geschaut, vorallem eine überweisung zum Spezalisten damit man wirklich mal eine richtige klare Diagnose bekommt aber das kann dauern.Könnte das was mit Morbus Crom oder Colitis ulcerosa zutun haben auch wenn ich nicht wirkliche Schübe habe, sonder seit einem Jahr immer schlimmer und auch nur 2x richtig Durchfall? Kennt das jemand so? Danke schon mal und liebe Grüsse

Antwort
von diesonne, 115

Hallo, ich empfehle Dir auch eine Umstellung der Ernährung. Durch die Medikamente wird auch Deine Darmschleimhaut recht angegriffen sein. Du solltest den Bioaktivstoff Cellagon aurum nehmen. Das ist ein Konzentrat mit über 50 Inhaltsstoffen (Kräuter, Obst, Gemüse, Öle) um Deinen Darm wieder in Griff zu bekommen. Eine Kur von 100 Tagen. LG Sonne

Antwort
von StephanZehnt, 100

Hallo Toblerone,

wenn ich so ein Problem hätte würde ich zu einem Facharzt gehen was Du Morgen ..(Gastroenterologe). Nun schreibst Du von Rheuma (Gelenkbeschwerden). Colitis ulcerosa (Entzündung Dickdarm) bei Morbus Chron kann angefangen vom Mund bis zum After alles betroffen sein. (Entzündung Magen-Darm-Trakt)

http://www.kompetenznetz-ced.de/darmerkrankungen.html

An solchen und ähnlichen Darmerkrankungen leidet die Hälfte der Menschen in den Industrieländern. Also schon etwas mehr als nur ein Ernährungsproblem. Es gibt ein Forum zum Thema Croehnchen-klub(de)

Lodine -Rheuma Salazoperin (entzündungshemmendes, immunsuppressiva) ipuprofen (Schmerz-/ Rheumamittel

Mehr kann ich im Moment nicht sagen, dazu müsstest Du noch ein paar Stunden warten, bis Du etwas mehr Klarheit hast!

Alles Gute Stephan

Kommentar von Toblerone1 ,

Gehe morgen nur zum Hausarzt, der wird mich dann hoffentlich zu einem spezialisten schicken und nicht nur weiter die Symptome bekämpfen, das kann aber dauern mit dem Termin. Mit der Ernährungs umstellung hat es auch nicht geklapt. Grüsse

Antwort
von Shivania, 90

Ich würde mit diesen Beschwerden zu einem TCM-Arzt gehen und die Ernährung entsprechend umstellen. Erst gestern habe ich von einer jungen Frau gehört, dass ihr Großvater nach 3 Wochen Ernährungs-Umstellung frei ist von den Schmerz-Anfällen. Ich finde, die Ernährungstherapie hat bei dem Beschwerdebild einfach die besten Erfolge vorzuweisen.

Kommentar von pferdezahn ,

Der groesste Teil unsere Krankheiten liegt an einer falschen Ernaehrung oder Lebensmittelkombination, sowie an einer Unvertraeglichkeit. So sind schon z.B. viele ihre Beschwerden losgeworden, nur durch das Weglassen von Weizen- und Milchprodukten.

Antwort
von anonymous, 76

Ist die Frage noch aktuell? Hätte einiges dazu zu sagen. Soviel in Kürze: Ab zum Gastroenterologe/Internisten ! Darmwandverdickung bzw. Entzündung mit Schleim/Blut kann (muss aber nicht) auf einen sehr leichten Colitisschub hindeuten.

Auch passend zur Colitis, wenn auch recht selten, sind die gelenkschmerzen... (dafür wäre dann der Rheumatologe zuständig)...

Gehe aktiv auf die Ärzte zu und schildere Deine Vermutung. Oft stehen die Ärzte auf dem Schlauch.

...wegen den Gelenlschmerzen auch mal an einen Zeckenbiss gedacht?

Gute Besserung Dir!! Und ganz wichtig: Das sind Tips meinerseits und keineswegs eine Diagnose!

Kommentar von Toblerone1 ,

Hallo. Konnte nach 1 Mt zur darmspieglung. Diagnose Colitis Ulcerosa. Bekam Salofalk 1g Zäpfchen, die Gelenkschmerzen verschwanden wie die Darm beschwerden. Hatte die letzten Mt reduziert auf Salofalk 500 mg so jeden 2Tag. Seit Dez. gar keine mehr, so meinte es auch der Arzt und siehe da, seit 1Mt. wieder vermehrt Schleim bis schwarzes altes Blut diesesmal, dazu Verstopfung bis zu 7 Tage und mehr, zwar weich und dünn aber es kommt einfach nicht. Hab es mit Feigen, pflaumen, flohsamen.....ausprobiert aber nichts gebracht. Nehme seit 1Woche Salofalk1g Schleim kommt nicht mehr viel oder auch nicht mehr raus. Dafür hatte ich gestern starke Blähungen im Unterbauch wie Messer stiche. Werde mal zum Arzt gehen damit ich was bekomme das der Darm wieder besser arbeitet, habe manchmal Angst wegen einem Darmverschluss oder Ausstülpung wen ich so schmerzen habe und solang nicht Stuhlen kann oder wegen dem Blähungen. Mal schauen wie es weiter geht.

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