Bei der Lasertherapie werden gezielt Lagen der Haut abgetragen. Besonders eignet sich der Laser zur Behandlung von Hautfalten, beispielsweise seitlich der Augenlider (Krähenfüße), an der Stirn, an den Lippen oder an den Wangen. Des Weiteren ist teilweise eine Entfernung von Narben, Muttermalen und ähnlichen Befunden möglich. Auch Narben, die durch Akne entstanden sind, können mit dem Laser angegangen werden.
Dadurch, dass recht neue computerbasierte Scanner-Systeme eingesetzt werden, kann eine Therapie zügig, aber gleichmäßig erfolgen.
Durchführung der Laserbehandlung
Die betroffenen Hautareale werden mit einem kurzzeitig arbeitenden, aber energiereichen Laserstrahl behandelt. So kann die obere Hautlage dünn abgetragen werden. Die darunter liegenden Schichten werden dünner, so dass es durch die Faltenbehandlung zu einer strafferen und glatteren Haut kommt.
Falten werden bei dem Eingriff nicht einzeln, sondern insgesamt als großflächige Erscheinung betrachtet. So kann ein ganzes Hautareal, z.B. um Auge oder Mund herum, gleichmäßig therapiert werden.
Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen
Mehrere Wochen lang besteht nach der Laserbehandlung eine ausgeprägte Rötung und eventuell einer Verschorfung der Hautareale. Nach mehreren Monaten verschwindet die Rötung. Unter Umständen kommt es, vor allem bei einer sogenannten Sonnenallergie, vorübergehend zu einer Verstärkung der Symptome der geschwollenen und geröteten Haut. Pigmentstörungen können sich durch die Lasereinwirkung ergeben, sie verschwinden oft ebenfalls wieder. Eine stärkere Reaktion, wie beispielsweise Bläschenbildung und möglicherweise dauerhafte Narbenentstehung, tritt selten auf.
Bei Akne- oder Herpesneigung kann sich die Gefahr eines Auftretens dieser Erkrankungen erhöhen. Es sind allergische Reaktionen auf bei der Behandlung verwendete Stoffe möglich.
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