Frage von zitrone11 31.05.2012

mobbing

  • Hilfreichste Antwort von Bolik84 07.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    wenn du tatsächlich gemobbt wirst, musst du zum Anwalt. Mehr Info bei http://www.aktuelle-rechtslage.de/mobbing-am-arbeitsplatz/ . Aber ich bin sicher, dass diese Probleme ganz menschlich gelöst werden können und sehr oft wird man dadurch noch stärker und es gibt weniger Streß.

  • Antwort von berta 01.06.2012
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hallo zitrone,

    wirst du TATSÄCHLICH gemobbt, oder bist du evtl. aufgrund deiner psych. erkrankung "etwas empfindlich" geworden?

    du kannst (s.link unten) mal einen "test" machen > wieviele mobbing-"punkte" bei dir zutreffen.

    was dein "aus/weggehen" während deiner erkrankung betrifft (und worüber sich deine arbeitskollegen "mokieren") , habe ich folgendes gefunden:

    quelle>focus:

    Irrtum 4: Wer krank ist, darf nicht ausgehen.Stimmt nicht pauschal.Wer krank ist, hat zwar den Job zu erledigen, wieder gesund zu werden, „aber Angestellte dürfen alles tun, was ihrer Genesung dient und die Krankheit nicht verschlimmert“, sagt Abeln. Welche Unternehmung das sein könnte, hängt von der Erkrankung ab: Nicht jedes Leiden erfordert strenge Bettruhe. „Wer aber einen Bandscheibenvorfall hat, sollte nicht das Dach des Gartenhauses decken. Dies würde der Genesung zuwiderlaufen“, erklärt Abeln. Wer indes erkältet ist, dürfe ruhig Einkaufen gehen. Ob man während der Krankschreibung seinen Chef abends im Kino treffen will, sei indes eine moralische Frage, die sich jeder selbst beantworten müsse. „Wenn sich ein Angestellter während der Arbeitsunfähigkeit so verhält, dass seine Genesung verzögert wird, kann abgemahnt, im Wiederholungsfall sogar verhaltensbedingt gekündigt werden. Die Nachweispflicht liegt hier allerdings voll beim Arbeitgeber.“


    Werde ich gemobbt? - Test Dr. Doris Wolf - Diplom Psychologin

    • Dieser Mobbing Test hilft Ihnen zu erkennen, ob es Hinweise darauf gibt, dass Sie an Ihrem Arbeitsplatz gemobbt werden.

    http://www.palverlag.de/Mobbing-Test.html

  • Antwort von schanny 01.06.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn Du Dich versuchst gegenüber Deinen Arbeitskollegen zu rechtfertigen, schüttest Du nur noch mehr Öl ins Feuer und sie werden noch mehr Gründe suchen Dich zu mobben. Versuche Ihnen mit Offenheit zu begegnen und ihnen von Deiner Erkrankung zu erzählen. Ich weiss, das es schwierig ist, sich selbst zu offenbaren und eine psychische Erkrankung offen zu legen. Es wird Dir selbst aber bei der Krankheitsbewältigung helfen und ihnen den Wind aus den Segeln nehmen. Erkläre ihnen ganz ruhig, was mit Dir los ist und das sie ihr eigenes Verhalten doch mal überdenken sollten. Wenn sie es dennoch nicht sein lassen sollten, Dich zu mobben, wende Dich an Deinen Chef, der ja offensichtlich mehr Verständnis aufbringt und sich besser auskennt. Das ist nicht mal eben ein Schnupfen, den man nach 10 Tagen wieder los ist. Stehe für Dich und Deine Rechte ein, auch wenn es nicht einfach ist. Alles Gute!

  • Antwort von malony 01.06.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, es kann sein, dass deine Arbeitskollegen tuscheln! Das passiert relativ rasch ohne dass das mit dir als Person zu tun haben muss, sondern mit dem Empfinden deiner Kollegen. Wenn jemand länger ausfällt, dann kommt schnell das Gefühl auf: super, jetzt muss ich ihre/seine Arbeit auch noch machen... Dann sehen sie, dass du auf der Jahresfeier bist, vielleicht hat dich auch jemand in der Freizeit sonst gesehen (was ja normal ist und du dich ja nicht einschliessen kannst/sollst)... Aber hier kann bei den Arbeitskollegen nochmals die Idee aufkommen: super, ich muss arbeiten und sie kann tun und lassen was sie will (oder so...). Das ist für dich natürlich total unangenehm, weil du dir deine Borderline ja nicht ausgesucht hast und dein Leben schon genug durcheinander gebracht hat... Nur sind Menschen so, dass sie in der Regel wenig Verständnis aufbringen, wenn sie selber nicht ähnliches durchlebt haben oder jemanden kennen, der ihnen nahe steht... Das kann schon aufhören bei einer richtigen Grippe, Unfall oder schweren Krankheit (z.B. Krebs). Wenn es sich um noch etwas unsichtbareres handelt wie deine Krankheit, dann ist es noch eine Stufe schwieriger...

    Also nochmals: Das Getuschel muss nicht mit dir als Person im Zusammenhang stehen, sondern, weil der Mensch ein Stückweit so tickt...

    Opfer von Mobbing wird man in der Regel nur soweit man es auch zulässt. Das ist jetzt etwas provokativ - ich weiss! Wenn ich jedoch schon mit der Einstellung und der Erwartung zur Arbeit gehe: ich werde gemobbt, dann wirst du auch gemobbt! (Opferhaltung) Wenn du jedoch zur Arbeit gehst und dir sagst, "ich lasse mich nicht mobben", dann gehst du mit einer ganz anderen Haltung und du bist weniger verletzlich (Selbstbewusstsein steigt, wirst für dich weniger angreifbar). Wenn sich die Stimmung und dein Gefühl bei der Arbeit nicht ändert, dann versuche die Stelle zu wechseln und fange dort an. Dort kennt deine Geschichte noch niemand und dort kannst du von Anfang an mit der Eistellung beginnen, dass du dich nicht zum Opfer machen lässt... Alles Gute!

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