Frage von nrwbach, 44

mittellos wer bezahlt das Krankenhaus

Ein mittelloser Deutscher lebte länger als 10Jahre in der Domrep Wollte in Deutschland wieder Fußfassen. Kam auf abenteuerliche Weise über Afrika, Italien ,Österreich. Wurde unterwegs krank man brachte ihn Ins Krankenhaus. Dort stellte man doppelseitige Lungenentzündung fest .liegt seit3 Wochen in Österreich im Krankenhaus. Wer bezahlt die Krankenhauskosten. Im Gepäck 200€ die er vorher erbettelt hatte, hat man ihm weg genommen ..Für Krankenhauskosten so sagt man Ihm. Er will nach Deutschlandzur Arge gehen. Er ist immer noch nicht ohne Fieber. Wie kommt er aus diese Misere wieder heraus ??? Ich bin 78.J kleine Rente . eine alte Bekannt der Familie, ich kann auch nicht helfen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von waldmensch, 37

Leider kann ich Ihnen auch keine andere Antwort geben wie damals als ich Ihnen die Frage schon mal beantwortet habe.

MfG Waldmensch

Kommentar von gesfsupport4 ,

Lieber Waldmensch,

in diesem Falle ist es am besten, gar nicht zu antworten. Der Fragesteller hat die Antwort ja nochmal aufgerufen, um eventuell noch andere zu erreichen. Eine Antwort sollte immer einen hilfreichen Inhalt haben.

Danke Dir und herzliche Grüße

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

Antwort
von Vicky1964, 30

Österreich und Deutschland haben ein eingeschränktes Sozialabkommen bzgl. Arztbesuche und Krankenhausaufenthalt. Wäre besser gewesen, er hätte sich noch über die Grenze nach Deutschland geschleppt. Ansprüche auf Sozialhilfe hat ihr Bekannter nur, wenn er hier keine Angehörigen hat, die helfen können. Über die ARGE wird er dann auch krankenversichert. Besorgen sie sich von ihrem Bekannten eine Vollmacht und er soll Ihnen,soweit möglich, Unterlagen über seine aktuelle Situation mitgeben. Vom Wohnungsamt (in Ihrer Nähe?????) wird er dann eine kleine Whg./App. bekommen, dass die ARGE finanziert. Wenn sie bei der ARGE nicht weiterkommen, Wenden Sie sich mit dem Bekannten, der sicher noch im KH liegt, an das Auswärtige Amt in Berlin. Die Dt. Botschaft in Österreich wird sich dann bei ihm melden. Anspruch auf Hilfe hat er....ob er sie erhält ist eine andere Sache. Hauptsache, sie nehmen die Person nicht bei sich auf. Das wäre sog. Beiwohnen im Sinne unseres Gesetzes und Sie hätten Probleme, bei zwischenmenschlichen Disputen, die Person aus der Whg. zu bekommen. Bedenken Sie das, bei aller Freundschaft!

Kommentar von nrwbach ,

Ja danke, das ist ein guter Rat. so habe ich es mir wohl auch gedacht. Noch steht immer noch nicht fest wann er weiter reisen kann . er hat immer noch Fieber. Mit lieben Grüßen Maba(nrwbach)

Antwort
von polar66, 20

Hallo nrwbach,

vorab: Ärzte haben die Pflicht, einem Patienten die notwendige Versorgung zukommen zu lassen. Regierungen dürfen weder das Recht des Patienten auf medizinische Behandlung noch die Pflicht des Arztes zu helfen, einschränken. Das gilt auch im Ausland.

Bei Erkrankungen im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes ist in Deutschland das Gesundheitsamt zur Übernahme der Kosten verpflichtet, sofern keine andere Abrechnungsmöglichkeit besteht. Es ist gut möglich, dass es sich in Österreich auch so verhält, da es auch dort Gesundheitsämter gibt. Sicher bin ich mir aber nicht.

Kommt diese Möglichkeit nicht in Betracht, sollte erwogen werden, ob das KH bereit ist, dem Patienten eine Behandlung zu einem reduzierten Betrag anzubieten. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass Selbstzahler außerhalb des Budgets abgerechnet werden. Wenn die Behandlung mit den Mitteln des KH erfolgen kann, sind die tatsächlichen Kosten für den Einzelfall darüber hinaus i.d.R. tragbar.

Dann hab ich noch eine Adresse gefunden, wo man dir vllt. nicht direkt in diesem Fall weiterhelfen kann, aber evtl. kann man dir dort andere Adressen in Deutschland oder Österreich nennen, die dir besser Auskunft geben können. Versuchen kannst du es ja mal. Die Adresse lautet:

Büro für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin, Tel.-Nr. 030-6946746

LG von polar66

Antwort
von waldmensch, 16

Hallo nrwbach,

Leider ist es so das Dein Bekannter ohne Bezüge ( Harz4)auch nicht Krankenversichert ist. Das KH wird sich eventuell an die nächsten Angehörigen wenden. ( Fam) Wenn dort nichts zu holen ist wird das KH auf den Kosten sitzen bleiben. Es gibt in Deutschland eine Notversorgung aber nicht mehr !!!! Wenn Dein Bekannter eventuell noch arbeiten kann oder eine Erbschaft macht wird er das Geld was über den Freibetrag ( Pfändungsgrenze) liegt, davon zurück zahlen müssen.

Alles Gute Waldmensch

Antwort
von Charly77, 12

Zumindest haben sie ihn ja aufgenommen, glücklicherweise. Ich habe es selber schon mal anders erlebt (nicht bei mir, aber ich habe gesehen, wie eine Frau von den Ärzten im Krankenhaus abgewiesen wurde) Die Kosten nehme ich an, werden vom Sozialstaat übernommen. Die vom Krankenhaus wissen bestimmt, wie sie an ihr Geld herankommen. Wenn es ein städtisches Krankenhaus ist, könnte es sein, dass es sogar der Steuerzahler trägt.

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