Frage von KaBach, 203

Mit welcher EMS-Frequenz Verspannungen im oberen Rücken lösen?

Hallo Experten,

ich habe seit langem Myogelosen, also schmerzhafte Muskelverhärtungen im oberen Rücken am Schulterblatt beidseitig, von Überlastung wie zu viel Liegestütze. das hat mir ein Orthopäde diagnostiziert. zusätzlich zur manuellen Therapie habe ich mir ein TENS/EMS/Massage-Gerät von Beurer gekauft, da EMS ja nicht nur Muskel trainieren sondern auch entspannen soll. Ich finde jedoch in der Bedienungsanleitung nichts und im Internet kaum was dazu, bei welcher EMS-Frequenz am besten Verspannungen gelöst werden. trainiert ist der Bereich schon genug, ich will nicht durch eine falsche Frequenz den Bereich wohlmöglich noch mehr verhärten. nur das hier habe ich gefunden:

EMS mit mittlerer Frequenz (20 - 50 Hz)

Die rasch aufeinander folgenden Muskelkontraktionen verursachen eine bessere Durchblutung des Muskels. Der Abtransport von Stoffwechselprodukten wird gefördert und der Muskel besser mit Sauerstoff versorgt.

EMS mit niedriger Frequenz (1 – 10 Hz)

Bei niedriger Frequenz und längerer Impulszeit kommt es zu einer intensiven Anspannung des Muskels. Der erzeugte Zustand entspricht etwa dem langsamen Training mit hohem Gewicht, das verstärkten Muskelaufbau und die Verbesserung der Ausdauerfähigkeit zum Ziel hat.

Soll ich mich bei EMS also nur im Bereich von 20 bis 50 Hz bewegen?

vielen Dank für Ihre Antwort

K. Bachwitz

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Antwort
von StephanZehnt, 203

Hallo Herr / Frau Bachwitz,

da waren sie ja schon in einigen Foren auf Nachfrage....

Bei Impulsen von ca. 45- 70 Hz herrscht eine andauernde Spannung im Muskel (Tetanie) und dies geht meist mit einer verfrühten Muskelerschlaffung einher Hohe  Impulsfrequenzen werden  deshalb bevorzugt für Spannkraft und maximales Krafttraining eingesetzt

Bei EMS Programmen sollte die Intensität so hoch als möglich eingestellte werden, damit die  maximale Wirkung erreicht werden kann – knapp unter Ihrer persönlichen Schmerzgrenze.Es ist möglich, dass Sie die Intensität bei längerer Anwendung steigern müssen, da sich Ihr Körper an die Stimulation gewöhnt hat und weniger darauf  anspricht  (Gewöhnungseffekt)

Das heißt das Du niedrigen Frequenz anfängst. Nach einiger Zeit müsstest Du dies dann anpassen und auf die mittlere Frequenz gehen  Nach dem eingetretenen Gewöhnungseffekt.

Quelle https://www.tenscare.co.uk/sites/default/files/Sports%20TENS%202%20Deutsch\_0.pd...

Wenn Du allerdings zur Physiotherapie gehst kannst Du das Gerät ja mitnehmen. auch da wird mit Strom behandelt und die erklären dies u.U. noch einmal!

VG Stephan
Kommentar von StephanZehnt ,
Antwort
von dustywoman88, 169

sprich die verwendung des gerätes vorrher mit deinem arzt ud physiotherapeuten ab. du kannst da nämich auch einiges falsch machen und die behandlung der physio behindern.

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