Frage von Veilchenblau, 3

Mit welchen Lebensmitteln kann man freie Radikale unschädlich machen?

So wie ich gehört habe soll es bestimmte Lebensmittel geben, die dazu taugen, freie Radikale zu vernichten, welche sind das?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Mahut, 2

Eine Fülle von Antioxidantien, die das Krebsrisiko senken können, lagert im Obst und Gemüse und macht die aggressiven Sauerstoffteilchen unschädlich: In Kirschen, Pflaumen, Beeren, Äpfeln, Rotkohl, rotem Rettich, Zwiebeln, Radieschen, Radicchio und Auberginen sind es die Flavonoide.

Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen sowie Spinat tragen die leicht bitter schmeckenden Saponine in sich.

In Knoblauch, Schalotten, Schnittlauch, Porree und Lauchzwiebeln heißen die Antioxidantien Sulfide und machen den intensiven Geruch und die Schärfe aus.

Antioxidativ wirken auch die Carotinoide in Aprikosen, Pfirsichen, Tomaten, Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Spinat und Karotten. Mohrrüben enthalten mit Abstand den höchsten Anteil an Beta-Carotin, der Vorstufe des Vitamin A mit antioxidativer Wirkung. Dieses spielt auch für die Stimulierung des Immunsystems eine wichtige Rolle.

Tomaten beinhalten eine zusätzliche Schutzwirkung, den roten Farbstoff Lykopin. Er gehört zu den Carotinoiden und wirkt ebenfalls antioxidativ.

Viel Vitamin C enthalten Zitronen, Orangen und andere Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Paprika, Kiwi, Tomaten, Sanddorn. Kartoffeln, da sie in relativ großen Mengen und regelmäßig verzehrt werden, liefern ebenfalls viel Vitamin C.

Besonders reich an Vitamin E sind Ölfrüchte und Nüsse/Mandeln sowie Weizenkeimöl, Maisöl, Sonnenblumenkerne, Öl aus Sonnenblumenkernen und Sojaöl.

Ein Ausschnitt der Seite:

http://www.krebsgesellschaft.de/ernaehrung_antioxidantien,1040.html

Dort erfährst du noch viel mehr

Gruß Mahut

Kommentar von Nelly1433 ,

Und in dunkler (Bitter-)Schokolade :-))

Kommentar von blubbidibla ,

Genau ich hätte da auch als erstes an Obst gedacht, gibt ja fertige "Antioxidantien Säfte" die dies sogar auf der Packung stehen haben. Aber wenn du dir ganz sicher sein willst Kannst du dir diese auch selber machen! Da gibt es zum Beispiel hier: http://www.entsafter.de/die-bedeutung-von-saeften-in-der-ernaehrung/ Tipps dazu.

Dein Arzt kann dich da sicherlich auch beraten wenn es dir sehr wichtig ist.

Lg

Kommentar von Mahut ,

Danke für den Stern

Antwort
von misterjp, 2

Eine Mediterrane Küche ist sehr gesund. Auch die Phenole aus dem Rotwein, wie hier Weine von Markus Schneider, http://www.c-und-d.de/sammler/Weingut_Schneider, sowie die Vitamine aus der Ernährung mit viel Obst und Gemüse können die freien Radikale neutralisieren. Auf diese Weise ist man vor Gefäßveränderungen geschützt.

Antwort
von wooifal, 2

Hallo, die Entstehung von freien Radikalen kann man v.a. mit Antioxidanzien wie Tocopherolen (Vitamin E), Ascorbinsäure (Vitamin C), Selen aber auch mit Sekundären Pflanzenstoffen verhindern. Reich an Vitamin E sind besonders Weizenkeimöl und Nüsse, viel Vitamin C ist in Kiwis, rohen Paprika und Zitrusfrüchten enthalten, Selen findet man in Hering, Makrele, Hühnerei und Paranüssen. Am gesündesten ist die mediterrane Ernährung, d. h. viel Obst, Gemüse, Salat, Gewürze und frische Kräuter, Käse, Naturjoghurt, Nüsse, Olivenöl, Fisch, wenig Fleisch. Es wird zudem empfohlen sich möglichst abwechslungsreich zu ernähren und die Lebensmittel, die gerade Saison haben, zu bevorzugen bzw. solche aus kontrolliert biologischem Anbau.

Antwort
von elliellen, 1

Hallo!

Ja, sehr effektiv sollen z.B. Brokkoli, Knoblauch, Himbeeren, Blaubeeren, Granatäpfel und Zwiebeln sein. Rohkost im Allgemeinen ist sehr zu empfehlen.

Es gibt darüber interessante Bücher, z.B.:

"Krebszellen mögen keine Himbeeren"

oder " Tomatenrot und Drachengrün"

Antwort
von HendrikPalm, 2

Diese Wirkung sagt man unter anderem Granatäpfeln nach. Mir ist allerdings das Schälen zu doof deshalb trinke ich lieber Grantapfelsaft. Es gibt auch noch viele andere Positive Effekte zum Beispiel als Entzündungshemmer: http://www.granat-apfel-saft.com/granatapfelsaft

Antwort
von Doretti, 2

ich kann Dir folgendes Buch sehr empfehlen:

So heilt Gemüse von Dr. med. Gisela G. Rauch-Petz

SÜDWEST - Verlag ISBN 3-517-06157-3

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