Frage von yvEdroL, 566

Mirabellenkerne gegessen - Blausäure?

Hallo.

Ich hab den Inhalt der Mirabellenkerne gegessen, warum? Ich war neugierig was dort ist, wie das schmeckt und es riecht einfach super ^^

Aber ich hab nu gelesen, das diese Blausäure enthalten. Ich hab um die 15 Stück, den Tag über verteilt gegessen, passiert da was oder ist der Gehalt zu gering?

Lg

Und Danke im Voraus

Antwort
von gerdavh, 403

Hallo, in Mirabellenkernen ist keine Blausäure enthalten. Die werden einfach wieder ausgeschieden. Mir drängt sich hier aber die Frage auf: Warum machst Du das? Wozu soll das gut sein? Hier ein Ausschnitt eines Artikels zum Thema Blausäure in Lebensmitteln.

  1. Was ist Blausäure?

Blausäure ist eine mandelartig riechende Flüssigkeit, die in großen Mengen hoch giftig wirken kann. Sie wird in Pflanzen produziert und kann vom menschlichen Körper nicht aufgespalten werden. Vor allem bei Kindern können daher zum Teil schon kleine Mengen akut toxisch wirken.

  1. Was bewirkt Blausäure im Körper?

Durch eine Störung des Sauerstofftransportes in den Zellen kommt es bei übermäßigem Verzehr zu einer inneren Erstickung. Besonders betroffen sind Gehirn- und Herzzellen von diesem Zelltod. Symptome einer akuten Blausäurevergiftung sind Atemnot, Krämpfe und Bewusstlosigkeit. Bei regelmäßigem Verzehr kann es zu neurologischen Störungen führen.

  1. Wo ist Blausäure enthalten?

Blausäure kommt vor in • Leinsamen • bitteren Mandeln • Holunderbeeren und einigen tropischen Pflanzen wie • Bambussprossen • Süßkartoffeln • Maniok oder der • Yamswurzel.

  1. Wie gehe ich mit blausäurehaltigen Lebensmitteln um?

• Blausäurehaltige Lebensmittel nicht in großen Mengen verzehren. • Lebensmittel vor dem Verzehr einweichen, kochen und das Kochwasser abgießen. • Auf bittere Mandeln ganz verzichten. • Bittermandelaroma verwenden - Bittermandelöl nicht selber herstellen. • Blausäurehaltige Lebensmittel wie z.B. Holunderbeeren nicht roh essen.

(Quelle: landhsut.org/giftigestoffein-lebensmitteln)

Und hier noch ein Ausschnitt aus einem Artikel von Wikipedia

Bittere Aprikosenkerne, Apfelkerne, Bittere Mandeln und Samen von anderen Steinfrüchten enthalten Amygdalin in hohen Konzentrationen. Dieses kann bei der Verarbeitung der Ölsamen, beispielsweise zu Persipan, in Blausäure, Benzaldehyd und Glukose aufgespalten werden. Die freigesetzte Blausäure muss entfernt werden, die Kerne werden „entbittert“. Vorkommen in Lebensmitteln

Amygdalin, Prunasin und andere cyanogene (blausäureabspaltende) Glykoside (Linamarin, Lotaustralin (Lein, Hülsenfrüchtler, Maniok u.a.), Dhurrin (Hirse), Taxiphyllin (Bambussprossen), Sambunigrin (Holunder) und über 70 weitere) kommen in einigen unverarbeiteten Lebensmitteln in relevanten Mengen (> 0,02 % gebundene Blausäure) vor. Durch traditionelle Verarbeitungsweisen wird der Blausäuregehalt aber auf ungefährliche Konzentrationen reduziert. Aprikosenkerne

Die höchsten Blausäuregehalte weisen die Steinfrüchte einiger Rosengewächse auf, v.a. Bittermandeln und Aprikosenkerne. So enthalten Aprikosenkerne bis zu 8 % Amygdalin [7], entsprechend etwa 0,4 % gebundene Blausäure, Bittermandeln bis zu 5 % (0,3 % Blausäure).[8]

Von Anhängern des Amygdalin werden oft auch andere Lebensmittel genannt, die aber entweder nur unwesentliche Mengen an cyanogenen Glykosiden enthalten (Brombeeren, Erdbeeren, Gartenbohnen, Erbsen) oder bei denen durch traditionelle Zubereitungsweisen die Blausäure weitestgehend entfernt wird (Maniok/Tapioka, Yams, Limabohne).

Die Limabohne enthält in rohem Zustand beispielsweise 0,2–0,3 % gebundene Blausäure (200–300 mg/100 g), Gartenbohnen und Erbsen aber nur 0,002 % (2 mg/100 g).[9] Kirschsaft immerhin noch 0,00005 % (500 µg/l). Die tödliche Dosis beim Menschen liegt bei etwa 50 mg Blausäure (0,5–3,5 mg/kg Körpergewicht). Als unbedenklich dagegen gelten 5 µg/kg Körpergewicht, wie sie durch gewöhnliche Lebensmittel niemals überschritten werden, zumal die mit etwas höherem Gehalt an gebundener Blausäure (Hülsenfrüchte) auch bei uns nicht roh verzehrt werden. Ein einziger Aprikosenkern enthält aber bereits 0,5 mg Blausäure, so dass man besser nicht mehr als ein bis zwei solcher Kerne pro Tag verzehren sollte

lg Gerda

Kommentar von beamer05 ,
Ich hab den Inhalt der Mirabellenkerne gegessen

Offenbar hat der Fragesteller den Amygdalin-haltigen "Inhalt" der Kerne gegessen, und dabei wird im Körper sehr wohl Blausäure gebildet.

Nur der unverletzte "Stein" würde unverdaut ausgeschieden, die zerkauten "Innenkerne" werden verstoffwechselt.

Kommentar von Zweimal ,

So ist es, und das sollte deutlich gesagt werden!

Antwort
von evistie, 321

Tot umfallen wirst Du von den 15 Kernen nicht, aber "gesund" ist was anderes!

Bitte lies Dir die Links von @beamer durch, dann weißt Du, warum der Verzehr von Steinobstkern-Inhalten nicht zu empfehlen ist und dass das nicht nur für Aprikosenkerne, sondern - unter anderem - auch für Mirabellenkerne gilt.

Antwort
von elliellen, 282

Hallo! Keine Sorge, sie enthalten keine Blausäure. Sonst würdest du jetzt nicht mehr leben. Das was du meinst, ist Amygdalin oder Laetrile, gesunden Zellen können sie nichts anhaben. Der Stoff ist in geringen Mengen auch in Apfelkernen enthalten. Deshalb esse ich diese( zerkaut) auch immer mit.

Kommentar von elliellen ,

Dass Laetrile Blausäure bedeutet, ist natürlich völliger Quatsch, ich setze dir hier noch einen Link hinein über eine Krebsklinik, die mit Amygdalin sehr erfolgreich ihre Patienten behandelt. Hat übrigens keine Nebenwirkungen, wie z.B die Chemo:

http://www.arcadia-krebstherapie.de/home/unsere-behandlungen/medikamente/vitamin...

Kommentar von Zweimal ,
Dass Laetrile Blausäure bedeutet, ist natürlich völliger Quatsch

Es ist aber kein Quatsch, dass Laetrile/ Amygdalin im Körper zu Blausäure umgewandelt werden mit all den Folgen, vor denen immer wieder gewarnt wird und was in meinem ausführlichen Kommentar nachzulesen ist.

Da von "keinen Nebenwirkugnen" zu sprechen, ist fahrlässig!

Kommentar von Bennykater ,

Dazu ist nur eines zu sagen: Holt euch unbedingt vollständige, über Werbung hinausgehende Informationen über derartige alternative Heilmethoden. Insbesondere, wenn diese alternativ zu einer wirksamen Behandlung eingesetzt werden, also diese ersetzen sollen. Das ist in höchstem Maße unverantwortlich und unethisch. Es bestehen keine belastbaren Nachweise für eine Wirksamkeit dieser Mittel. Wenn es diese gäbe, wären sie längst mit mehreren Nobelpreisen ausgezeichnet worden! Hier wird mit der Hoffnung von schwerkranken Menschen ein Geschäft betrieben, von dem man sich nur abwenden kann, wenn man weiß, wie wenig Substanz das Ganze bietet. Auch wenn Patienten das überleben, ist es leider kein Beweis für eine verlässliche, reproduzierbare Wirkung!

Elliellen, was du als "seriöse Links" bezeichnest, sind Werbelinks - nichts als Werbung zum Zwecke von Gewinnerzielung! Seriös ist anders.

Im Übrigen ist das Thema Krebsbehandlung in dieser Frage völlig off-Topic.

Kommentar von Wolfram1959 ,

@bennykater- In einem hast du Recht. Jeder sollte sich wirklich, seienr Gesundheit zuliebe selbst Informationen besorgen, die über die Pharmaseiten hinausgehen.


Es gibt zum Glück wirklich seriöse Informationen, die Patienten über den Tellerrand hinausschauen lassen. Die Schulmedizin kommt in der Krebsmedizin schnell an ihre Grenzen und nennt ihre Patienten austherapiert.


Fazit: Patienten sollten sich unbedingt an Kliniken wenden, die alternative Heilmethoden anbieten, hier wurden bereits gute Links genannt, man findet weitere im Internet!


Wer hier gute und nützliche Informationen unterdrücken will(wird bei gutefragenet auch gern gemacht), ist für mich unseriös und man sollte sich doch lieber anderweitig informieren.

Kommentar von Zweimal ,

Von "Unterdrückung" kann hier absolut nicht die Rede sein.

Wie ich sehe, sind alle Informationen erhalten geblieben und somit nicht "unterdrückt" worden, so dass für jeden User die Möglichkeit besteht, sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Kommentar von Zweimal ,
sie enthalten keine Blausäure

Aber für Amygdalin gilt:

Der Bitterstoff Amygdalin aus den Kernen werde im Körper zu Blausäure umgewandelt - ein Gift, das die Aufnahme von Sauerstoff in den Zellen verhindert. "Dadurch ersticken die Zellen, was schließlich sogar zum Tode führen kann", sagt Ebbecke. Erste Symptome seien Übelkeit, Kopfschmerzen und Lähmungen.

Quelle siehe oben bei meinem ausführlichen Kommentar.

Kommentar von elliellen ,

Das gute an Laetrile/ Amygdalin ist, dass es schädlich für die bösartigen Zellen ist, nicht aber für gesunde. Deshalb wird es heute so erfolgreich in der Krebsbehandlung eingesetzt. Ich bin sehr froh, dass unser Onkologe es uns damals empfohlen hat, meine Mutter würde sonst sicher nicht mehr leben.

http://s267274200.online.de/archives/111

Diese guten Erfahrungen gebe ich gerne weiter

Kommentar von Zweimal ,
Das gute an Laetrile/ Amygdalin ist, dass es schädlich für die bösartigen Zellen ist, nicht aber für gesunde.

Falsch - diese Behauptung stimmt nicht:

"Von Amygdalin wurde behauptet, dass es präferenziell in Krebszellen durch die dort angeblich gehäuft vorkommende b-Glukosidase zu Benzaldehyd und HCN hydrolysiert würde, was zu einem selektiven Absterben nur der Krebszellen führen sollte. Sowohl physiologische als auch maligne entartete Zellen enthalten jedoch allenfalls Spuren der b-Glukosidase.

Eine selektive Wirkung in Tumorzellen ist nicht belegt."

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm4_24_2003

Kommentar von Zweimal ,

Wegen der schlechten Erfahrungen wird Amygdalin in Deutschland als ein bedenklicher Arzneistoff angesehen.

(Quelle: Information der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) (September 2013) Bedenkliche Rezepturarzneimittel)

Es gibt daher in Deutschland keinerlei Zulassung für Amygdalin als Arzneimittel.

Kommentar von elliellen ,

"Es gibt keine Zulassung"? Interessant, dann arbeiten die onkologischen Kliniken weltweit damit wohl illegal....

Kommentar von Zweimal ,

Wie es "weltweit" zugelassen ist, ist hier nicht Thema, aber in Deutschland darf Amygdalin als Fertigarznei nicht in den Verkehr gebracht werden, da es kein registriertes Arzneimittel ist, d.h. es darf nicht verkauft oder übergeben werden.

Du kannst gerne einen Juristen fragen.

Antwort
von beamer05, 279

Das in den Kernen vieler Steinfrüchte ist Amygdalin enthalten.

Dieses IST zwar nicht Blausäure, aber nach dem Verzehr wird daraus im Körper Blausäure gebildet. Und diese ist nichts, was unser Körper furchtbar toll findet.

Näheres hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Amygdalin

Da wird dann auch gleich erklärt, dass es sich NICHT um ein Vitamin und auch nicht um ein Heilmittel handelt, wie das manche "alternative" Künstler gerne behaupten...

Kommentar von beamer05 ,
Kommentar von yvEdroL ,

Das heißt, das ich bei Mirabellen nichts zu bedenken habe, aber bei Aprikosen schon?

Lg

Kommentar von Wolfram1959 ,

Nein, bei beidem nicht.

Kommentar von beamer05 ,

Das heißt - wie aus meinem zweiten Link zu entnehmen (dort wird der Gehalt an Amygdalin/Blausäure angegeben) dass man von den Kernen nicht sehr viele essen sollte, da sonst Schädigung möglich.

Kommentar von beamer05 ,

edit:

streiche "Das" im ersten Satz...

Kommentar von elliellen ,

Man sollte nicht alles glauben, was man in "Wikipedia" so liest. Ich glaube, wenn Ärzte der Onkologie und etliche Kliniken damit arbeiten( sogar meine Mutter wurde erfolgreich behandelt), sollte man den guten Erfahrungen schon mwehr glauben als irgendeinen Blödsinn.

Dass es Blausäure oder Gift sein soll, gehört zu den vielen Mythen, ähnlich wie "Popeye" aß viel Spinat, deshalb ist es das eisenreichste Lebensmittel. Solche Mythen halten sich eben lange, leider Aber zur Info kann man sich ja die hier genannten Info Links durchlesen, jenseits von "Wiki"

Noch nebenbei: Amygdalin ist nicht einen Millimeter so giftig wie eine Chemobehandlung für den Körper!!

http://unsere-gesundheit.blogspot.de/2013/08/chemotherapie-ist-todlich-in-amerik...

Kommentar von Zweimal ,

Es handelt sich bei Warnung vor Amygdalin (auch als Laetrile oder Pseudovitamin B17 bekannt) keineswegs um "Blödsinn", wie man den Hinweisen seriöser Stellen auch entnehmen kann:

" Wissenschaftler wie der Krebsmediziner Professor Matthias Freund beschäftigen sich schon seit Langem mit der Wirksamkeit sogenannter alternativer Krebstherapien.

Das angebliche "Vitamin B17" aus bitteren Aprikosenkernen wurde bereits in den 70er-Jahren als Wundermittel gegen Krebs angepriesen - zu Unrecht.

"Studien aus den USA belegen, dass 'Vitamin B17' wirkungslos ist", sagt Professor Freund. Außerdem sei der Begriff "Vitamin" irreführend: "Der Körper braucht diesen Stoff nicht zum Leben, wie es bei echten Vitaminen der Fall ist."

  • Lebensgefahr: Vergiftung durch Blausäure möglich

Bittere Aprikosenkerne sind nicht nur wirkungslos gegen Krebserkrankungen, sie können nach Ansicht des Göttinger Toxikologen Dr. Martin Ebbecke sogar zu Vergiftungen führen.

Der Bitterstoff Amygdalin aus den Kernen werde im Körper zu Blausäure umgewandelt - ein Gift, das die Aufnahme von Sauerstoff in den Zellen verhindert. "Dadurch ersticken die Zellen, was schließlich sogar zum Tode führen kann", sagt Ebbecke. Erste Symptome seien Übelkeit, Kopfschmerzen und Lähmungen.

  • Warnhinweise: Hersteller empfiehlt gefährliche Dosis

Gift ist immer eine Frage der Dosis. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät, dass Erwachsene höchstens zwei bittere Aprikosenkerne am Tag essen sollten und fordert Warnhinweise auf den Verpackungen.

Doch nicht alle Hersteller halten sich daran.
In einer Stichprobe von Markt fehlten auf einigen Verpackungen Warnhinweise wie "enthält Blausäure" oder "von Kindern fernhalten". Auch die empfohlene Höchstdosis wurde zum Teil falsch angegeben, in einem Fall mit bis zu acht Kernen pro Tag - nach Ansicht des Toxikologen Ebbecke eine fahrlässig hohe Empfehlung.

  • Ergänzung: Vergiftungsfälle und medizinische Wirksamkeit (Stand: 9. August 2014)

Die Giftnotrufzentralen in Berlin, Göttingen, Erfurt, Freiburg und München haben seit 2006 insgesamt rund 200 Vergiftungsfälle durch den Verzehr bitterer Aprikosenkerne registriert. Keine Auskunft gaben die Giftnotrufzentralen Homburg/Saar, Nürnberg, Mainz und Bonn.

Dass einige Menschen auch beim Verzehr größerer Mengen bitterer Aprikosenkerne keine Vergiftungserscheinungen zeigen, erklären Toxikologen so: Wird die Menge der verzehrten Aprikosenkerne stetig gesteigert, gewöhnt sich der Körper daran und kann ein Gegengift zur Blausäure produzieren.

Vor der Behandlung mit bitteren Aprikosenkernen und dem darin enthaltenen Wirkstoff Amygdalin warnen nach Recherchen von Markt unter anderem auch das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg und mehrere Selbsthilfegruppen für Krebskranke."

https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Vergiftungen-durch-bittere-Aprikosenkern...,aprikosenkerne100.html

Kommentar von elliellen ,

Hier ein Bericht eines von vielen Patienten:

http://www.aprikosen.info/

Kommentar von Zweimal ,

Anekdoten haben keine Beweiskraft, schon gar nicht, wenn sie in so reißerischer Form, gespikt mit Unwahrheiten und Irreführungen, Krebspatienten manipulieren sollen.
Vor solchen Seiten im Internet kann man nur warnen!

Kommentar von Zweimal ,

Zur weiteren Information, die der Entscheidungsfindung von krebskranken Patienten dienen soll, noch diese Links, in denen über Amygdalin/Laetrile/Pseudovitamin B17 aufgeklärt und davor gewarnt wird:

  • "Laetrile is the name for a semi-synthetic compound which is chemically related to amygdalin, a cyanogenic glycoside from the kernels of apricots and various other species of the genus Prunus. Laetrile and amygdalin are promoted under various names for the treatment of cancer although there is no evidence for its efficacy. Due to possible cyanide poisoning, laetrile can be dangerous."

http://onlinelibrary.wiley.com//doi/10.1002/14651858.CD005476.pub3/abstract

  • Wegen nicht auszuschließender Risiken ohne wissenschaftlich erwiesenen klinischen Nutzen bei teilweise nicht ausreichender pharmazeutischer Qualität wird Amygdalin als bedenklicher Arzneistoff eingestuft. Deswegen ist eine Abgabe durch den Apotheker zur therapeutischen Anwendung nach derzeitigem Kenntnistand nicht zulässig. Von einer eigenmächtigen Therapie nach Bezug über das Internet ist Patienten dringend abzuraten.

...pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm4_24_2003

  • Bittere Aprikosenkerne werden seit einiger Zeit verstärkt, insbesondere über das Internet, zum direkten Verzehr angeboten. Teilweise wird damit geworben, dass sie gegen Krebs helfen sollen; wissenschaftlich bewiesene Heilwirkungen liegen jedoch nicht vor. Vielmehr kann es durch den Verzehr von bitteren Aprikosenkernen zu schweren Vergiftungen kommen, die bei größeren Mengen tödlich verlaufen können. In jüngster Zeit haben die Vergiftungszentren der Bundesländer vermehrt Anfragen zu Vergiftungen im Zusammenhang mit bitteren Aprikosenkernen erhalten."

Stellungnahme Nr. 014/2007des BfR vom 03. Mai 2007 (Bundesinstitut für Risikobewertung unter "Bittere Aprikosenkerne. Dort auch die zahlreichen Referenzen beachten!).

  • Ausführliche Seiten des National Cancer Institute ("Adverse Effects" beachten!)

...cancer.gov/cancertopics/pdq/cam/laetrile/HealthProfessional/page1

Kommentar von bethmannchen ,

Oh, dann iss bloß niemals bei Äpfeln das Kerngehäuse mit, verschluck ja keine Kirsch- oder Pflaumenkerne, und Holunder, Bambussprossen, Hirse sind dann genau so ungefährlich!

Mann kan es auch übertreiben, denn die Dosis macht's.

Kommentar von Nic129 ,

Jetzt werden hier Kerne mit einer Chemotherapie verglichen. Ich fasse es nicht.

Kommentar von Zweimal ,

Nicht nur du.

Kommentar von Anneliese08 ,

Die Chemotherapie sollte man in der Tat nicht mit bitteren Aprikosenkernen vergleichen. Sie kann nämlich für Patienten tödlich enden, Aprikosenkerne eher nicht. Viele Menschen aus meinem Bekanntenkreis starben nach einer Chemotherapie. Als mein Mann vor einigen Jahren an Krebs erkrankte, ging es ihm nach der ersten Chemo so schlecht, dass er sie zum Glück abbrach und sich anderen Behandlungen unterzog. In einer etwas entfernten Klinik konnte ihm geholfen werden mit wunderbaren Behandlungsmethoden und super Ärzten, die nicht nur an Gewinn dachten. Er bekam unter anderemThymus, Mistelinfusionen und wurde mit Laetrile aus bitteren Aprikosenkernen behandelt. Nach und nach ging es ihm besser. Wir sind dankbar, dass es diese tollen Kerne gibt

Antwort
von Wolfram1959, 201

Du kannst die Kerne ruhig essen, sie sind sogar gesund. Natürlich enthalten sie keine Blausäure, sondert wertvolle Inhaltsstoffe wie das hier schon genannte Amygdalin. Dieser Stoff wird auch in Krebskliniken angewandt.


Ähnlich ist die Zusammensetzung von bitteren Aprikosenkernen, die reichlich Vitamin B17 enthalten.

Du kannst aber selbst hier etwas zu dem Thema nachlesen, denn leider kursieren dazu die absurdesten Geschichten über Blausäure u.s.w.:

http://www.bittere-aprikosenkerne.de/seite_118.html

Kommentar von Wolfram1959 ,

Das Thema wurde hier wie ich sehe bereits angesprochen, mach dir hier ein Bild oder recherchiere selbst weiter:

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/bittere-aprikosenkerne-wieviel-pro-tag-ess...

Kommentar von Zweimal ,
Kommentar von beamer05 ,

Amygdalin IST DEFINITIV kein Vitamin, auch wenn die Verkäufer und die entsprechende "Szene" das immer gerne behaupten.

Der Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Amygdalin

illustriert das recht verständlich - und für die Interessenten auch mit weiterführenden Links (nicht dass hier wieder argumentiert würde, Wikip. sei doch keine Quelle)

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