Frage von stabilo97, 34

Meine schwester liegt schwanger im krankenhaus, wie kann ich ihr helfen ?

Meine schwester ist in der 20. woche schwanger. Am Montag hatte sie leichte Wehen und es wurde eine Gebährmutterhalsverkürzung von 2,3 cm festgestellt und dazu noch eine Trichterbildung. Liegt bei einer Trichterbildung das Kind auch schon mit dem Kopf nach unten ? Die Wehen sind jetzt weg, aber er Gebährmutterhals soll sich auf 2,0 cm verkürzt haben. Meine Schwester macht sich Sorgen um ihr Kind, hat Angst und ihr gefällt es im Krankenhaus nicht, sie will nachhause, bekommt aber nicht gesagt, wann sie nachhause darf. Die Ärzte meinten wenn sich in 2-3 Wochen nichts geändert hat bekommt sie die Lungenreife Spritze, müsste sie dafür dann wieder ins Krankenhaus ? Wie kann ich meiner Schwester am besten helfen, weil ich fühl mich voll mies, weil ich nicht weiß was ich machen soll

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo stabilo97,

Schau mal bitte hier:
Baby Krankenhaus

Antwort
von StephanZehnt, 23

Hallo Sta..,

ich schätze Deine Schwester sollte möglichst oft liegen um den Druck (Muttermund etwas zu mildern. Es ist wichtig für das Baby so eine Lungenreife Spritze fördert die Lungenreifung des Fötus. Bei unreifer Lunge .. (Atemnotsyndrom weil Surfactant fehlt ..).

Ich schätze einmal in einer Klinik ist sie bei solchen Problemen am besten versorgt. Ob sie hier Wehenhemmer bekommt oder ob sie mit einer Magnesiumeinnahme die Geburt etwas hinaus zögern kann sollte man mit der behandelnden Arzt abklären

Das Schlimmste ist allerdings nun als Angehöriger in Panik zu verfallen. Die Ärzte werden schon alles tun das das Baby so spät wie möglich geboren wird

Du kannst ihr helfen in dem Du versuchst sie zu beruhigen, daß es schon gut gehen wird und Du ihr alle Daumen drückst ...

Also alles Gute Stephan

http://inderschwangerschaft.de/magnesium-in-der-schwangerschaft/

Kommentar von stabilo97 ,

danke :) ich versuch auch mein bestes, aber sie will nicht den rest der schwangerschaft im krankenhaus verbringen und hat in 3 wochen einen einstellungstest und da wäre noch der geburtsvorbereitungskurs...

Kommentar von StephanZehnt ,

Das erste was im Moment wichtig ist ist das Baby. Es hat wenig Sinn wenn sie noch den Geburtsvorbereitungskurs machen muß und dies und jenes

Dann fehlt nur noch das sie in dem Streß eine Frühgeburt hinlegt j a und sie sich über Jahre um ein behindertes Kind kümmern muß wenn es ganz extrem kommt! Im Moment sollte sie alles vermeiden was in etwa wie Stress aussieht.

Wir Menschen sind keine Maschinen die in jeder Lage funktionieren müssen! Ich schätze darum finden die Ärzte es auch besser wenn sie im Krankenhaus ist. Mit der 20 Woche ist in etwa die Hälfte der Schwangerschaft vorbei und sie spürt zum ersten Mal das sich das Kind bewegt das ist wichtig das es Kind und Mutter so weit wie möglich gut geht! Alles andere zählt im Moment nicht - gleich gar kein Vorbereitungskurs odgl.

http://www.geburtsvorbereitungskurs.net/

Antwort
von Tanzmaus, 26

Am wichtigsten ist es natürlich, dass Du für sie da bist, dann ist es im Krankenhaus auch nicht so schrecklich, als wenn man allein ist. Es ist wohl wichtig, dass sie erst einmal zur Beobachtung bleibt, damit ihr und dem Baby nichts passiert. Wenn sie das möchte organisiere es so, dass sie oft Besuch bekommt.

Antwort
von walesca, 17

Hallo stabilo97!

aber sie will nicht den rest der schwangerschaft im krankenhaus verbringen und hat in 3 wochen einen einstellungstest und da wäre noch der geburtsvorbereitungskurs...

Na, wer will schon gern die Schwangerschaft im Krankenhaus verbringen? Aber hier ist nicht der Wunsch Deiner Schwester maßgebend, sondern das Wohlergehen des Kindes!!!! Dafür wird im Krankenhaus ganz sicher alles menschenmögliche getan. Ich meine auch, DAS ist doch jetzt das Allerwichtigste!!! Den bevorstehenden Einstellungstest muss sie wirklich im Moment hinten anstellen. Und man kann auch ein Baby bekommen, ohne vorher einen Geburtsvorbereitungskurs mitgemacht zu haben. Als ich schwanger war, gab es das hier auf dem Lande noch gar nicht! Trotzdem ist alles gut gegangen!! Ich glaube, im Grunde möchte Deine Schwester ja auch nur, dass es dem Kind gut geht! Unterstützt sie bitte wo es nur geht, indem ihr ihr zur Seite steht und Zuversicht verbreitet!!!

Alles Gute wünscht Euch allen walesca

Kommentar von stabilo97 ,

erstmal dankeschön :) und ja sie möchte ja auch, dass es ihrem Kind gut geht, hat aber auch gleiche fälle wie bei ihr mitbekommen und gesehen, wie diese nachhause gehen durften und daheim Bettruhe hatten. Ich kann sie auch verstehen, krankenhaus ist kein toller ort um ein paar Wochen zu bleiben, aber es regt sie am meisten auf, dass sie total unwissend ist und nicht weiß ob und wann sie rauskann, sie bekommt dazu garnichts gesagt. Und natürlich wird sie das auch ohne Vorbereitung schaffen :) danke und ich werde auch versuchen so oft wie möglich für sie da zu sein :)

Kommentar von walesca ,

es regt sie am meisten auf, dass sie total unwissend ist und nicht weiß ob und wann sie rauskann, sie bekommt dazu garnichts gesagt.

Da sollte sie aber mal ganz gehörig ihren behandelnden Arzt "löchern"!!! Sie hat ein Recht darauf, umfassend (!) über alles informiert zu werden!! Vielleicht kann sie ja den Arzt mal um ein ausführliches Gespräch bitten, das dann außerhalb der kurzen Visite und ggf. im Arztzimmer der Station stattfindet. Da können dann ja auch Angehörige dabei sein, wenn sie es will. Dabei sollte sie aber auch ihre Angst und Unsicherheit deutlich machen, denn auch das hat Auswirkungen auf das Baby!!! Viel Glück! LG

Kommentar von stabilo97 ,

oke danke :) ich kann ihr ja sagen, dass sie mal richtig mit ihrem Arzt reden soll !

Kommentar von walesca ,

Das tu bitte mal. Dabei soll sich Deine Schwester aber nicht so leicht "abwimmeln" lassen. Viel Glück! LG

Antwort
von BappelBappel, 11

Sei möglichst viel bei ihr. So ein Krankenhaus ist groß, langweilig und trist. Da hilft es wirklich schon, wenn einfach mal jemand zum reden da ist.... Mehr wirst du aktuell nicht für sie machen können.

Antwort
von AlmaHoppe, 11

Hallo...eigentlich hat @StephanZehnt schon alles gesagt!

Du kannst eigentlich nichts anderes machen als für sie "da zu sein" !!!

Ihr gut zureden und bestätigen das es wirklich für sie und das Ungeborene das Beste ist im Krankenhaus unter Beobachtung zu sein!

Lenke sie ein wenig ab (vom Thema weg).....und zeige Stärke indem Du Zuversicht zeigst!!!

Alles Gute für Euch,

AH

Kommentar von stabilo97 ,

oke danke :) ja versuch ich auch schon, aber sie meinte halt auch, dass sie nicht den rest der schwangerschaft im krankenhaus verbringen will, außerdem weiß sie nicht wie sie das schaffen soll, sie hat in 3 wochen einen einstellungstest und weiß nicht wie sie das mit dem geburtsvorbereitungskurs machen soll.

Kommentar von AlmaHoppe ,

Sage ihr das das alles jetzt erstmal unwichtig ist und sie sich darüber keinen Kopf machen braucht! Das kann man alles nachholen und sie steht sowieso unter einem besonderen Schutz! Versuche ihr auch zu vermitteln,je ruhiger und geduldiger sie ist,je besser die Chancen stehen aus dem KH zu kommen!!! Alles Negative überträgt sich auf das Kind!

Was mir noch einfällt:

es gibt sicher im KH eine Sozialarbeiterin die sich auch um Deine Schwester kümmern kann.Keine Angst,die sprechen und beruhigen die Menschen wenn Probleme da sind!Und helfen auch bei der Problemlösung! Ich glaube Deine Schwester hat einfach nur Angst.Und da fühlt man sich einfach zu Hause am wohlsten und versucht alles Mögliche um dahin zu kommen! Diese Angst müßte man ihr nehmen! Sie muß sich einfach darauf einstellen das sie wohl eine Risikogeburt vor sich hat...und ein KH immer der sicherste Ort für sie sein wird !!!

Liebe Grüße und viel Stärke für Deine Schwester und auch für Dich.

AH

Kommentar von stabilo97 ,

dankeschön :) ich werde mit ihr reden, aber kann sie auch verstehen...ich hoffe halt auch dass sie auch wieder schnell heimkann :)

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