Frage von Abby456, 253

Meine Mutter ist Alkoholabhängig

Hallo! Ich bin 14 Jahre alt und bin verzweifelt meine Mutter trinkt schon 3 Jahre übermäßig Alkohol, manchmal bis zu 3 Flaschen Prosecco oder Wein an einem Abend! Und ich habe Angst zum Jugendamt zu gehen... Was soll ich tun? Bitte um schnelle Antwort Danke schon mal im vorraus

Antwort
von Taigar, 199

Gibt es keine Familienfreunde oder Verwandte die dir helfen könnten die Situation zu klären? Sprich deine Mutter mal darauf an wenn sie noch nicht angetrunken ist und sag ihr dass du dir Sorgen machst und sie sich Hilfe holen soll.

Wie sind denn die Zustände bei euch Zuhause? Vernachläßigt sie dich? Gibt es irgendwelche Vorfälle?

Allgemein brauchst du keine Angst zum Jugendamt zu gehen und die Behörde um Hilfe zu bitten, zwar wird deine Mutter davon sicher nicht begeistert sein aber dies sollte kein Grund sein nicht zu handeln denn du möchtest ja dass deine Mutter mit dem Trinken aufhört und wieder mehr Lebensqualität für sich und dich erlangt.

Liebe grüße

Kommentar von Abby456 ,

Sie schreit mich regelmäßig an und meistens ohne Grund, da gehe ich meistens genervt in mein Zimmer und denke über die Situation nach

Kommentar von Taigar ,

Hi Abby,

Dann wäre es villeicht das beste wenn du wirklich zum Jugendamt gehst und um Hilfe bittest. Alkoholabhängigkeit ist ein wirklich schwieriges Thema, betroffende kommen da meistens sehr schlecht alleine ohne Hilfe raus. Du als 15 jährige junge Frau kannst da selbst wenig tun, sollst du auch nicht denn deine eigene Entwicklung sollte Priorität haben.

Hab keine Angst das Jugendamt um Hilfe zu bitten, du hast nichts falsch gemacht, willst nur dass deiner Mutter geholfen wird. Das Jugendamt wird veranlassen dass sich deine Mutter mit ihren Problemen auseinandersetzt.

Ich hoffe es ändert sich Fix bald etwas damit du an diesen Problemen nicht mehr zu knabbern hast.

grüße

Antwort
von Holmi, 253

Ich kann nur sagen versorge die eine Person aus der verwanschaft die dir helfen kann und kein alk Problem hat ein neutrale Person und ab zum Arzt mit deiner Mutter das sie zum enzug kann und muss ich war wo ich 18 geworden bin schon 3 Jahre an denn scheiss alk habe es immer von meinen Eltern geht waren alles beite alkis das wegen kein Problem mit 20 hatte ich dann die Nase voll und habe einen aus meiner Verwandtschaft es anvertraut und er ist mir zu Arzt gegangen sollt dann zum Entzug aber kam es dann nicht mehr weil das Gericht dann sagt ich muss nach parergarf 64 in Maßregelvollzug habe da 3 Jahre Therapie weg und bin 8 Jahre trocken habe iest 4 Kinder und bin richtig glücklicher als vorher was ich sagen möchte holen dir Hilfe wenn nicht Jugenamt dannaus deiner verwannschaft neutrale Personen sehen das immer anderer also du mfg

Antwort
von walesca, 217

Halo Abby456!

Bitte lies Dir mal diesen Link durch. Dorthin kannst Du dich jederzeit mit Deinem Problem hinwenden und wirst ganz bestimmt auf Verständnis stoßen und hilfreiche Ratschläge bekommen. Die Leute dort kennen Dein Problem nur zu gut und können sicher helfen!!! Ruf einfach mal an oder schreib ihnen eine e-Mail.

http://www.anonyme-alkoholiker.de/content/10ang/10index.php

Alles Gute wünscht walesca

Kommentar von gerdavh ,

Hallo walesca, da hatten wir zur gleichen Zeit die gleiche gute Idee. Auch ich halte das für die beste Anlaufstelle.

Antwort
von gerdavh, 240

Hallo, hast du keine Großeltern, Tanten oder andere verwandte, mit denen du darüber sprechen und um Hilfe bitten kannst? Vater? Du musst dir Hilfe holen. Wenn ihr keine verwandten habt, zu denen du gehen kannst, solltest du doch zum Jugendamt gehen. Mir fällt momentan keine bessere Lösung ein. Alles gute für dich. Lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Hallo Abby, was Du auch noch machen könntest, wenn Du Angst hast, allein zum Jugendamt zu gehen, Du vertraust Dich den Menschen bei Nummer gegen Kummer an. Hier ist die Telefon-Nr. 0800 - 111 0333. Hier ein Link dazu, zu welchen Zeiten die erreichbar sind

https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php

Warum hast Du denn Angst vor den Leuten beim Jugendamt? Du musst nicht glauben, dass Du dann auf der Stelle in Betreutes Wohnen ziehen musst (falls Du derartige Ängste hast). Hast Du keine gute Freundin, der Du das alles erzählen kannst und sie Dich dann begleitet? Das Beste wäre aber immer noch, wenn es nahe Verwandte gibt, denen Du Dich anvertrauen kannst, damit die Erwachsenen in Deinem Umfeld etwas unternehmen. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Mir ist noch was Besseres eingefallen als das Jugendamt. Wenn Du in einer Stadt wohnst, geh zu einem AA-Meeting. Das ist eine Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker. Hier ein Link dazu, jetzt als Beispiel die Stadt, in der der ich wohne. Unter der obigen Suchfunktion gibst Du einfach den Städtenamen ein, wo Du wohnst

http://www.anonyme-alkoholiker.de/content/04meet/04suche.php?s_ort_plz=darmstadt...

Die helfen Dir ganz bestimmt. Das ist anonym und ich kenne von AA-Meetings nur nette Leute!! Vielleicht gibt es sogar ALANON-Meetings in Deinem Umfeld. Dort treffen sich die Angehörigen von Alkoholikern, die können Dir auf alle Fälle raten, wie Dir am besten geholfen wird. Rufe dort einfach mal an! Ich wünsche Dir alles Gute. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Ich bin selbst Alkoholikerin, bin allerdings seit über 25 Jahren trocken. d. h. ich trinke keinen Alkohol mehr, weil ich weiß, dass ich nicht normal damit umgehen kann. Aber ich weiß noch gut, wie andere unter meiner Erkrankung gelitten haben. Deshalb schicke ich dir noch einen Link, ist zwar für Lebenspartner gedacht, aber die Tipps und Ratschläge kannst Du auch für Dich anwenden

http://www.alkoholismus-hilfe.de/alkohol-probleme.html

Wenn Du noch weitere Fragen hast, scheue Dich nicht, Dich hier zu melden. Ich hoffe, ich konnte Dir ein bißchen helfen. Du musst keine Bedenken haben, Dich AA-Leuten anzuvertrauen. Da sitzt weder jemand vom Jugendamt noch sonst jemand von einer offiziellen Stelle. Denen kannst Du wirklich alles erzählen, was Dich bedrückt. Wenn einer da Verständnis hat, dann sind es ehemalige nasse Alkoholiker. lg Gerda

Antwort
von Haifischflosse, 175

Du bist zu jung um diese Last alleine zu tragen. Du musst dir unbedingt Hilfe holen. Wenn du nicht zum Jugendamt möchtest, dann wende dich an das diakonische Werk oder eine andere Einrichtung, die Beratungsgespräche anbieten. Es gibt solche Angebote kostenlos. Besser wäre natürlich das Jugendamt oder ein naher Verwandter der das für dich unternimmt. Auch deine Mutter braucht Hilfe. Du musst dich also unbedingt jemandem anvertrauen. Alles Gute für dich.

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