Frage von Marius89, 169

Meine Frau hat seit 4Jahren "Kopfdruck"! Sie sagt sehr oft ihr tun sogar die Haare weh!Sind verzweifelt, weil uns anscheinend niemand helfen will!?

Dazu kommt noch das sie immer das Gefühl hat als wäre es "Nass im Kopf"Neurologe sagt es wäre Psychisch! Hat auch schon Psychopharmaka bekommen, es hilft alles nichts! Sie fühlt sich genau wie ich extrem im Stich gelassen und Sie möchte auch nicht mehr zu Ärzten, weil die Sie nicht ernst nehmen! Sie nimmt mitlerweile täglich Schmerzmittel, aber nichts hilft richtig! Neben diesen Kopfschmerzen bekommt sie dann tierische Nackenschmerzen!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Shivania, 160

Lieber Marius89,

es kann tatsächlich sein, dass es sich dabei um eine psychische Erkrankung handelt. 

Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten. Wurde bereits getestet, ob es sich um eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit handelt?

Ich könnte mir vorstellen, dass eine Gluten-Unverträglichkeit oder eine Weizen-Unverträglichkeit dahinter steckt. Es könnten aber auch Vergiftungs-Symptome sein. Hier gibt es ein Buch, wo Sie näheres darüber erfahren: http://www.amazon.de/gp/product/3442173582?creativeASIN=3442173582&linkCode=...

Ich bin selber davon betroffen und habe einen Tag nachdem ich Nahrungsmittel esse, in denen Weizen enthalten ist (Brötchen, Nudeln…) das Gefühl wie betrunken durch die Gegend zu laufen. 

Ihre Frau soll beim Arzt einen Test auf Glutenintoleranz oder Glutensensitivität machen oder sogar gleich testen was sich verändert wenn sie Weizen ganz aus dem Speiseplan weglässt. Ändern sich dann die Symptome sollte der Auslöser ja klar sein. Tut sich nach spätestens 3 Wochen immer noch nichts, dann würde ich beim Arzt oder Heilpraktiker einen Allergie-Test machen lassen - oder die Schwermetall-Belastung feststellen lassen. Wenn das alles ohne Befund bleibt empfehle ich den Gang zum Psychologischen Psychotherapeuten.

Alles Gute!

Kommentar von Shivania ,

Kopfschmerzen in dieser Art könnten auch ein Hinweis darauf sein, dass etwas mit dem Blutzucker nicht stimmt - was ändert sich denn, wenn Ihre Frau eine Woche lang auf Kohlenhydrate weitgehend verzichtet? Ein gutes Buch dazu (auch wenn Ihre Frau keine Migräne hat) ist dieses hier: http://www.amazon.de/gp/product/3833446382?creativeASIN=3833446382&linkCode=...

Deshalb empfehle ich: erstmal testen was sich ändert mit glutenfreier Kost - wenn das keine Änderung bringt kohnelhydratarme Kost - wenn das nicht ändert Allergietests bzw. Bestimmung von Schwermetall-Belastung  -  falls diese körperlichen Belastungen alle ohne Befund bleiben, dann ist der Gang zum Psychologischen Psychotherapeuten angesagt.

Expertenantwort
von StephanZehnt, Community-Experte für Schmerzen, 169

Hallo Manus,

Du hast eine Frage gestellt bei der eigentlich das Wichtigste fehlt nämlich was hat sie für Symptome ?

- Also ist der Kopfschmerz einseitig

- Wie ist der Schmerz - pulsierend, pochend oder hämmernd. Er beginnt plötzlich und anfallartig. (muss sie dabei erbrechen...).

Das heisst könnte es Migräne oder Clusterkopfschmerzen sein.

Besteht die Möglichkeit einer Zyste so z.B. Pinealiszyste die u.U. den Hirnwasserfluss verändert. Oder gar ein gutartiger Tumor.

Ich würde als Erstes unbedingt einmal notieren was passiert wenn. Siehe Anhang. Was nimmt sie in dem Fall für Medikamente un dwie lange un dwie oft nimmt sie diese schon.

Wenn ihr einige Seiten 3 bis 4  davon ausgefüllt habt müsstet ihr einmal zu einer Schmerzambulanz. Am besten in einer Klinik.

Wie auch immer ja und dann müsste man einmal abklären was real dahinter steckt.  Mit der oben genannten Frage kann man kaum etwas anfangen.

Das kann alles und nichts sein also z.B. Schmerzmittel induzierter Schmerz bis hin zu einen gutartigen Tumor. Da kann jeder nur schlicht vermuten und ob Vermutungen immer das Wahre sind?.Hinterher wisst ihr noch weniger ...

Ihr kommt nur auf dei Spur wenn ihr ehrlich genau aufschreibt Symptome Abfolge - Medikamente -Dauer - usw.. Wenn es solche Fragen gibt kan die Antwort nur ungenügend sein!

Wenn mna die Frage hier stellt steht in ganz kleinen Buchstaben noch > weitere Details<


VG Stephan


Kommentar von Marius89 ,

Dazu kommt noch das sie immer das Gefühl hat als wäre es "Nass im Kopf"Neurologe sagt es wäre Psychisch! Hat auch schon Psychopharmaka bekommen, es hilft alles nichts! Sie fühlt sich genau wie ich extrem im Stich gelassen und Sie möchte  auch nicht mehr zu Ärzten, weil die Sie nicht ernst nehmen! Sie nimmt mitlerweile täglich Schmerzmittel, aber nichts hilft richtig! Neben diesen Kopfschmerzen bekommt sie dann tierische Nackenschmerzen!Sie nimmt Iboprofen, Asperin! Die schmerzen sagt sie ist wie ein permanenter Druck, der sich vom oberen kopf, bis in die Stirn zieht! Die linke seite ist schlimmer als die rechte und an manchen Tagen zieht der Schmerz dann an den Schläfen vorbei, bis hinter das ohr hinter den Nacken! Sie geht regelmäßig zur Ostheopathin, die sie am rücken behandelt und am Nacken!Es hilft kurzzeitig, wird dann aber auch wieder so schlimm das sie bitterlich weint und nicht weis wo hin mit sich! Kopf ct hat nicht ergeben! Der Schmerz ist selten weg! Er fängt dann langsam an und steigert sich dann immer mehr! Sie muss nicht erbrechen und sie ist auch nicht lichtempfindlich oder so! Uns wurden Physiotapes empfohlen die sie schon für die Schmerzen der Muskulatur bekommt, aber das hilft alles nicht wirklich!

Kommentar von StephanZehnt ,

Nun Ibuprofen (NSAR)  nimmt man  z.B. bei Rheuma und Aspirin macht da auch nicht viel Sinn. Soll bei allen Schmerzen helfen ist aber auch ein Gerinnungshemmer (Antikoagulation).

Die Tapes sind etwas bei einer leichten Verspannung aber sonst nur schön bunt. Bringen nicht so extrem viel - natürlich würde ein Physiotherapeut sofort sagen....

Ich würde hier wie schon beschrieben einmal das Wichtigste notieren Schmerzdauer und Intensität - genommene Medikamente Schlaf , Laune udgl. (siehe Bogen im Anhang). 

Ja und damit zu einer Schmerzambulanz!

Antwort
von GeraldF, 136

In Ihrer Frage und auch in den Kommentaren haben Sie ja bereits die Schuldigen in Ihrer Krise benannt. Die Anderen (vorzugsweise Ärzte). Und Da die Ärzte ja offensichtlich nicht die Schuld am Kopfschmerz selbst tragen können, kann man Ihnen ja zumindest vorwerfen, "nicht helfen zu wollen" und ihre "Patienten im Stich zu lassen". Hauptsache man findet jemanden auf den man seinen Unmut/Verzweiflung projizieren kann. Das ist zwar zutiefst menschlich, hilft aber in der Sache nicht weiter und als Arzt kann ich Ihnen versichern, dass es keine Freude macht, einen Patienten zu betreuen, bei dem einem diese feindselige Haltung schon im ersten Gespräch entgegen schlägt.

Antwort
von Akka2323, 112

Wenn man jahrelang Schmerzmittel schluckt, verursachen diese oft dann den Schmerz. Sie braucht wahrscheinlich einen Entzug in einer Schmerzklinik und dann Psychotherapie.

Kommentar von StephanZehnt ,

Ich würde gerne hier einmal etwas dazu schreiben. Ganz simpel einmal meine Erfahrungen ohne zu sagen der Patient hat Recht bzw. der Arzt hat Recht!!!

Also ich hatte nach einem AU schwerste Verletzungen ich wurde mit einem Helikopter in eine Klinik geflogen dort legte man mich in ein Fünfzimmerbett ich bekam Schmerzmittel und täglich so im Höchstfall 10 Minuten Physio. Der Arzt meinte ja wir operieren wenn der Wirbel unter 50 % am Entlassungstag waren sie bei 30 % und Tschüss ... in einer guten Klinik meinte der Arzt OK das müsste operiert werden allerdings dauert das ein wenig  

Nun weis man OK Schmerzen können nach einer bestimmten Zeit chronisch werden. Also war ich auch bei einem Neurochirurg. Er hatte nicht ganz so viel Zeit für mich. Ich habe so drei, vier Minuten in seinem Behandlungszimmer gesessen allerdings war er über die Hälfte unterwegs ..weil eine Arzthelferin irgend etwas wollte oder ... .

Nun Monate später hatte ich eine ambulante 'Anästhesistin gefunden. Ich kam rein sie hat sich für mich interessiert und sie hatte "richtig Zeit" zumindest beim ersten Mal.

Ich war ca. drei Mal bei Ihr und dann sagte sie ich solle mich doch mehr Wohnort nah behandeln lassen. Der Kostenträger hat da eine Weiterbehandlung abgelehnt. 

Wie  auch immer ich sollte nun die gleichen Kilometer in eine andere Richtung fahren. Ich bin dann zum Schluss in eine Schmerzambulanz zu einer Ärztin die die 'Anästhesistin kannte. da natürlich das Übliche 3 Minuten wie geht`s es was machen die Schmerzen. ach sie haben so einen Schmerzbogen mit mit . Brauchen sie neue Schmerzmittel und Tschüss.knapp 4 Minuten

Der Vorteil da es gab Kurse wie geht man mit Schmerzen. um usw..

Kürzlich war ich wieder bei einem Unfallarzt  er meinte schlicht ja das Beste eine TEP  und brauchen sie Schmerzmittel obwohl ich da kaum Schmerzen. hatte halt eine Arthrose keine Arthritis. Ich war vorher bei einem Physiotherapeuten weil ich gehofft hatte das das Problem genau so schnell wieder weg wäre wie das letzte Mal und der hat mich allerdings zum Arzt geschickt.

Es hat mir sehr viel Mühe gemacht ein Rezept für die Physiotherapie zu bekommen. Ein Rezept für Schmerzmittel hätte ich deutlich schneller bekommen.

Also zusammenfassend  man bekommt sehr schnell Schmerzmittel - wenn sich ein Anästhesist dann doch einmal die Zeit nimmt wird es schwierig  Der Unfallarzt sprach sehr oft von der OP (TEP).

Ich hätte gerne von ihm gehört gut sie haben da nur bescheidene Schmerzen sie bekommen Physio und Wärme und so können wir das Gelenk evtl. noch eine Weile erhalten.

Ich schätze es hat wenig Sinn zu sagen der ist Schuld oder der Andere ( Arzt -Patient und umgekehrt). Wir geben jährlich über 314,9 Milliarden Euro (Zahlen 2013) aus.

Wir haben fast überall die modernste Technik selbst in der kleinsten Klinik > müssen aber dann beim Aller- Simpelsten sparen.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/beitragssaetze-schwarz-rot-bring...

Das Wichtigste steht natürlich in dem Link unten! Ja wir haben verschiedene Sichtweisen (Arzt -Patient) ... Da wir in verschiedenen Mühlen ...

VG Stephan

 

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