Frage von abcdefragt, 131

Mein Therapeut übt Druck auf mich aus, was kann ich tun?

Ich hab das auch angesprochen und geaggt, dass ich mich unter Druck gesetzt fühle, aber er macht weiter. Ich bin ganz unsicher, weil ich mich mit ihm nicht mehr wohlfühle.

Antwort
von alessam, 85

Hallo abcdefragt,

Das soll bei einem Therapeuten auf keinen Fall der Fall sein. In einer Therapie musst du dich gut aufgehoben fühlen und auch die Chemie muss stimmen. Wenn du dich nicht wohl fühlst bei ihm dann würde ich mal über einen Wechsel nachdenken. Das hat ja so keinen Sinn, du musst dich deinem Therapeuten gegenüber ja auch öffnen können und das ist so wahrscheinlich nicht möglich.

Ich wünsche dir alles gute alessam

Antwort
von Lydia304, 66

Diese Frage kann man nach den wenigen Infos tatsächlich nicht beantworten.

Denn zunächst empfindest Du es so, dass Dein Therapeut Druck auf Dich ausübt. Das ist ein subjektives Gefühl. Dass Du es angesprochen hast, ist schon einmal gut. Und dann ist die Frage, wie er darauf reagiert hat. Es ist nicht unbedingt die bestmögliche therapeutische Reaktion, damit dann sofort aufzuhören, damit Du Dich auch ja wohlfühlst. Denn unter Umständen hat er einen Grund, das zu tun, was Du als Druck empfindest, z.B. weil er möchte, dass sich etwas bewegt. Wirkungsvolle Therapien sind selten nur im "Kuschelkurs" zu fahren.

Also wäre die Frage, was macht Dir warum Druck, und ist dieser Druck eher produktiv in Richtung sinnvolle Veränderung (vor der wir alle Angst und Widerstände haben) oder eher kontraproduktiv im Sinne von Überforderung oder "sich niedergemacht fühlen".

Und die Frage, was meint der Therapeut, was beabsichtigt er mit dem, was Du als "Druck" empfindest. Deswegen wäre es auch wichtig, was er dazu gesagt hat, das schreibst Du aber nicht. Ob er z.B. erklärt hat, warum er so handelt, ob er hinterfragt hat, warum Du Dich unter Druck gesetzt fühlst.

Ich finde es zunächst wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, denn in dieser kurzen Frage tust Du das nicht, Du willst nur den von Dir unangenehm empfundenen Druck "weghaben". Die Frage ist, ob das die Lösung ist. Ebenso, ob "Weglaufen" im Sinne von einem Therapeutenwechsel die Lösung ist. Das wäre nur sinnvoll, wenn für Dich der Druck tatsächlich kontraproduktiv oder unaushaltbar ist. Wenn Du aber immer wegläufst, wenn es unangenehm wird, wird ein Therapeutenwechsel Dir auch nicht weiterhelfen.

Viel Glück!

Antwort
von Taigar, 84

In erster Linie solltest du dich in einer Therapie wohlfühlen da du vertrauen zu dem Therapeut fassen musst.

Nun waren wir nicht dabei und wissen nicht inwiefern der Therapeut Druck auf dich ausübt, darüber gabst du keine Info´s. Was auch völlig ok ist, das geht in erster Linie ja auch nur deinen Therapeuten und dich was an.

Aber deswegen kann man auch nur Pauschale antworten geben, und da ist es halt so das man differenzieren muss zwischen zumutbaren Druck (da es sich ja irgendwann nach vorne Bewegen muss) und unzumutbaren Druck der kontraproduktiv ist.

Du solltest nochmal das Gespräch mit deinen Therapeuten suchen und reflektieren warum der Therapeut nun Druck ausübt. Falls der Therapeut sich nicht beirren läßt und du den Druck nicht stand halten kannst bzw. auf dich nehmen willst bleibt eigentlich nur ein Therapeutenwechsel.

Alles Gute

Antwort
von kreuzkampus, 63

-Was hast Du?

-Bei welcher Art Therapeut bist Du?

-Wie/Womit setzt er Dich unter Druck?

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