Frage von waldmensch, 7

Medis und Vehrkerstüchtigkeit

Hallo Liebe Forumsteilnehmer,

Ich habe hier mal eine schwierige Frage. Vor längerer Zeit habe ich Valoron 200/ 16 verordnet bekommen, die ich bis jetzt auch regelmäßig einnehme. Im Beipackzettel steht:**Das führen von Kraftfahrzeugen ist unter diesen Mittel verboten, außer Ihr Arzt erlaubt es****** Ich habe vom Arzt **keine******Bescheinigung erhalten das ich am Straßenverkehr als Führer eines PKW teilnehmen darf. Jetzt zu der Frage: Da ich auf das Schmerzmedikament angewiesen bin, aber im Gegenzug nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen kann , zählt das dann zu einer Behinderung ??? Wer hat ähnliche Erfahrungen gesammelt oder kann darüber Auskunft geben. Im Internet findet man leider nichts konkretes. Da das Medikament zu den Opionisten gehört würde man ja bei jeder Verkehrskontrolle auffallen geschweige was ist mit Versicherungsschutz bei Unfall.

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von Zweimal, 5

im Gegenzug nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen kann , zählt das dann zu einer Behinderung ???

Nein, denn nach §2 Absatz 1 Sozialgesetzbuch IX sind „Menschen behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht und daher ihre Teilhabe am Leben der Gesellschaft beeinträchtigt ist.”

Das ist bei dir durch das Fahrverbot nicht der Fall. Du kannst ohne weiteres öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch nehmen, das ist durchaus zumutbar.

Antwort
von Oogasta, 4

Es kann nicht zu einer Behinderung zählen, weil du dafür einen Behindertenausweis bräuchtest. Wenn du einen beantragen möchtest, kannst du mit deinem Arzt darüber sprechen aber ich glaube nicht, dass Medikamenteneinnahme zu einer Behinderung gehört. Wenn du die Medikamente dauerhaft einnehmen musst solltest du dir überlegen, wie du deine zu erledigenden Wege bewältigst.

Antwort
von gerdavh, 4

Hallo Waldmensch, das ist eine gute Frage, vor allem was den Versicherungsschutz angeht. Es ist schon richtig, dass man unter Einfluß von Valoron kein Auto fahren sollte. Das hängt natürlich auch von der Dosierung ab. Ich würde mir sicherheitshalber bei Gelegenheit vom Arzt schriftlich bestätigen lassen,dass ich trotz dieser Medikation Autofahren darf, da es sich ja bei Dir - so glaube ich zumindest - nicht so einfach umgehen lässt. Grüße Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Hallo,ich habe mir eben noch mal genau den Beipackzettel durchgelesen. Da steht wörtlich, dass man nach Absprache mit dem Arzt Kraftfahrzeuge und Maschinen bedienen darf. Du bist also auf der sicheren Seite, wenn Du vom Arzt eine dahingehende Bescheinigung bekommst. An Valoron gewöhnt man sich und es wirkt bei Schmerzpatienten, die dieses Medikament schon länger einnehmen müssen, mit Sicherheit anders als bei einem gesunden Menschen, der das missbräuchlich einnimmt. Grüße Gerda

Kommentar von waldmensch ,

Hallo Gerda,

Das wird Dir wohl kaum ein Arzt bestätigen, dann hätten sie in ja am Po Po wenn was pasiert. Nebenbei Bemerkt hat mir mein HA bescheinigt , das ich unter den gesamten Medis **nicht Auto******fahren darf

Viele Liebe Grüße

S....

Kommentar von gerdavh ,

Hallo Waldmensch, wenn Dein Arzt Dir bescheinigt hat, dass Du kein Auto fahren darfst (hast du oben nicht erwähnt), dann musst Du öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

Kommentar von gerdavh ,

Ich bin schon der Ansicht, dass Du damit in Deiner Lebensqualität - wenn Du kein Auto mehr führen darfst - stark eingeschränkt bist und dies somit bei Anerkennung einer Behinderung berücksichtigt werden müsste. Aber das ist nur meine persönliche Meinung - wie Gutachter so etwas beurteilen, kann ich Dir leider nicht beantworten.

Antwort
von bobbys, 3

Hallo Waldmensch,

ich weiß aus persönlichen Erfahrungen, wenn ein Arzt bedenken hat, wird er dir ein schriftliches Verbot erteilen, welches du unterschreiben musst und was dann in deiner Krankenakte verbleibt.

LG Bobbys :)

Es wird nicht beim GdB berücksichtigt,da es ja öffentliche Verkehrsmittel gibt.

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