Frage von chrissi2015, 85

magenkrebs hallo. mein Vater hat ca. seit nem halben JAhr MAgenkrebs. er ist in behandlung. am anfang hat er noch nicht gestreut. mitlerweile schonzweite?

hallo. mein Vater hat ca. seit nem halben JAhr MAgenkrebs. er ist in behandlung. am anfang hat er noch nicht gestreut. mitlerweile schon zweite chemo die ebenfalls nicht angeschlagen hat.wenn er mal gestreut hat wie wahrscheinlich ist das man ihn zum stillstand bringt wie wahrscheinlich ist das er auf andere organe über gegangen ist. wie wahrscheinlich ist die lebenserwartung. wie wahscheinlich kann man doch noch was machen angesichts op o sonstiges??? sorry für schreibfehler aber ich kann nicht mehr , will aber noch nicht aufgeben. mein vater is bzw wird 55. ich brauch echt hilfe mein vater ist ein kämpfer. und hat momentan auch noch die hoffnung das was passiert.

Antwort
von evistie, 64

Leider können Dir alle Deine Fragen nur die behandelnden Ärzte beantworten, das verstehst Du hoffentlich. Wir kennen weder Deinen Vater, noch seine Befunde, wissen auch nicht, warum die Chemo "nicht angeschlagen" haben soll. Wie sollen wir da Prognosen geben?!

Wir hier können Dir nur etwas Trost und Zuspruch geben:

  • Die Ärzte werden alles tun, was in ihrer Macht steht, um Deinem Vater zu helfen. Hab Vertrauen und sprich mit Ihnen!
  • Dein Vater, sagst Du, ist ein Kämpfer. Das ist gut und wird ihm helfen, den Krebs zu besiegen.

Wenn Du/Deine Familie etwas für ihn tun wollt, so seid für ihn da, habt ZEIT für ihn, gebt ihm Kraft und Zuversicht! Was er jetzt gar nicht gebrauchen kann, ist kopflose Hektik und Jammern.

Alles Gute für Euch!

Kommentar von chrissi2015 ,

Wir versuchen ja ihm Kraft zu geben. Nur macht es einen wahnsinnig. Wenn man Ärzte vertraut und denkt alles wird gut. Alles wird wie früher. Und im Endeffekt wird alles schlimmer. Und kein Mensch sagt das alles vorbei ist. Das man alles verliert 

Kommentar von evistie ,

"Alles wird wie früher" ist unrealistisch. Das haben Schicksalsschläge so an sich, dass nichts mehr ist und wird, wie es mal war - aber es kann doch trotzdem wieder "alles gut" werden...

Und kein Mensch sagt das alles vorbei ist. Das man alles verliert 

Du redest, als wäre Dein Vater bereits tot. Was soll das?! Es sagt Dir keiner, dass alles vorbei ist, weil das nicht stimmt. Dein Vater ist da, er kämpft, und es wird alles dafür getan, dass er den Krebs besiegt. "Dass man alles verliert"??? Du hast Deinen Vater ganz gewiss sehr lieb, aber er ist nicht "alles". Du hast weiterhin Deine Mutter, Deine Familie, Dein Dach überm Kopf, täglich zu essen und noch vieles mehr. DAS ist "alles"!

Ein Krebsfall (überhaupt jeder Krankheitsfall) in der Familie ist ein Schicksalsschlag, den viele Menschen ertragen müssen. Kein Mensch hat Anspruch darauf, dass das Leben immer so angenehm und leicht bleibt, wie es vor dem Schicksalsschlag vielleicht war. Das Leben geht nach einem Schicksalsschlag weiter -  schlechter, vielleicht sogar besser - auf jeden Fall anders. Je eher Du das bereits im Vorfeld akzeptierst, umso besser für Dich.

Noch eines: Deinem Text nach zu urteilen, bist Du noch sehr jung. Es ist verständlich, dass Du Dich jetzt hilflos und "durch den Wind" fühlst. Aber es ist auch eine gute Gelegenheit, ein kleines Stück erwachsener zu werden und Deinen Gefühlen nicht hemmungslos nachzugeben. Glaubst Du etwa, Dein Vater bekommt nicht mit, wie überbordend verzweifelt Du Dich gibst? Das wird ihn zusätzlich belasten und ist für seinen Kampf, wieder gesund zu werden, nicht gerade förderlich.

Alles ist offen, nichts ist endgültig. Bitte nimm Dich in Deinen Gefühlen und Gedanken zurück, zumindest in Gegenwart Deines Vaters! Sich auch noch um Dich Sorgen machen zu müssen, ist das letzte, was er jetzt gebrauchen kann.

Kommentar von chrissi2015 ,

Es mag sein das ich noch jung bin. Und noch meine Mutter meine GESCHWISTER mein MANN UND MEINE KINDER HAB.  Ich weiß sehr wohl wie das Leben tickt. Denke hab da schon mehr durch wie manche andere in meinem Alter. Trotzdem fehlt zu dem ALLES  Was ich hab auch mein Vater.diese drecks Ungewissheit bringt mich in den Wahnsinn. Un gewiss red ich noch nicht das mein Vater Tod is. 

Kommentar von sonne123 ,

Hallo Chrissi,

Du hast Angst vor der Zukunft oder? Was ist wenn der Fall oder der Fall eintritt....Du kannst nicht mehr abschalten und deine Gedanken drehen sich im Kreis. Ich weiß nicht so recht,wie ich helfen könnte......hast du jemanden,den du dich anvertrauen kannst? Wie geht es deiner Familie damit,wie geht sie damit um? Auf jeden Fall solltest du dir psychologische Hilfe holen,ehe es dich vielleicht innerlich auffrisst auf Dauer. Man muß nicht immer stark sein, sondern auch Schwäche zeigen.....ich wünsche deinen Vater, dir und deiner Familie alles erdenklich Gute! 

Kommentar von chrissi2015 ,

Hallo. 

Ja ich hab sehr große Angst vor der Zukunft. Meine Familie macht sich genauso sorgen. Es macht uns alle Angst. Nein wir Reden momentan nur unter der Familie. Wir sind zum Teil schon nach aussen gegangen. 

Antwort
von StephanZehnt, 43

Hallo Chrissi,

wir können Dir hier in der Regel nur solche allgemeinen Hinweise geben. Wie z.B. diese

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/magenkrebs/unterstuetzende-mas...

In der Realität alles zu tun was medizinisch möglich ist! Wie schon beschrieben macht die Psyche für einen Menschen in solch einer Situation sehr viel aus. Das es eine entsprechende Schmerzbehandlung usw. gibt.

Ansonsten bleibt nur die nackte Hoffnung für die Angehörigen. Ja und dann muss man halt sagen man muss mit allen rechnen das er in sechs Monaten gesund aus dem Krankenhaus kommt  Aber auch mit dem Gegenteil.

So knallhart kann auch das Leben sein.

Alles Gute Stephan

http://www.juraforum.de/lexikon/postmortale-vollmacht

Kommentar von chrissi2015 ,

Die Seiten kenn ich schon

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