Frage von dakiha, 418

Lungenödem - was passiert, wenn man das Wasser nicht aus der Lunge bekommt?

Meine Mutter hat eine schwere Herzinsuffizienz in Form einer Aortenstenose. Mittlerweile hat sie auch Wasser in der Lunge und liegt im Krankenhaus. Es scheint nicht so ganz einfach zu sein das Wasser aus ihrer Lunge und den Beinen zu bekommen. Die Ärztin hat mir gesagt, dass ihre Niere sehr stark unter den Entwässerungsvorgang leide und man eventuell abbrechen müsse.

Jetzt interessiert mich natürlich was passiert, wenn bei der Mutti das Wasser in der Lunge bleibt. Gibt es da keine anderen Möglichkeiten das Wasser aus der Lunge zu holen?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hooks, 418

Bei meiner Tante hat 12 g (!) Vitamin C am Tag endlich geholfen, nachdem sie so vieles andere ohne Erfolg hatten...

Kommentar von Hooks ,

Vielleicht fragst Du mal die Ärzte hiernach:

(Mangel an Vit B1, geschieht durch Ernährung mit Zucker und Auszugsmehl)

Je nach Verlaufsform und Mitbeteiligung weiterer Nähr- und Vitalstoffe (beispielsweise Proteinmangel) leiden Patienten an neurologischen Ausfällen – Polyneuropathien, Skelettmuskelschwund, Herzfunktionsstörungen und Herzmuskelschwäche sowie Ödeme [2, 5, 17].

Kardiovaskuläre Symptome

  • Herzrhythmusstörungen [7, 9]        
  • Sinustachykardie – vom Sinusknoten („Schrittmacher des Herzens“) ausgehende gesteigerte Herzfrequenz auf über 100 regelmäßige Schläge pro Minute [7, 9, 17]        
  • Herzvergrößerung [7, 9, 17]        
  • Rechtsdilatation (Beriberi Herz) – Erweiterung der rechten Seite des Herzens (betrifft Vorhof und Kammer) durch Überdehnung infolge übermäßiger Füllung, verursacht durch gehemmten Abfluss aus den Hohlorganen [7, 9]        
  • Perikarderguss – krankhafte Flüssigkeitsansammlung aufgrund einer Entzündung, wobei das Flüssigkeitsvolumen des Herzbeutels auf bis zu einem Liter ansteigen kann, das normalerweise 20 bis 50 ml beträgt [7, 9]        
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche) – verminderte Pumpfunktion des Herzens mit der Folge einer unzureichenden Versorgung des Körpers mit Blut und Sauerstoff, kann zum Blutstau in der Lunge und den anderen Organen führen [7, 9, 17]

Sonstige Merkmale

  • Lungen- und periphere Ödeme (im Gesicht, an unteren Extremitäten, am Körperstamm) [1, 8, 17]       
Kommentar von evistie ,

Bei meiner Tante hat 12 g (!) Vitamin C am Tag endlich geholfen

Wer es glaubt... :o/ derart hohe Dosen rauschen beim nächsten Toilettengang durch die Schüssel! Der Körper kann es jedenfalls nicht in den Mengen verwerten.

Die Aufnahme durch Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel stößt rasch an ihre Grenzen, da das Aufnahmevermögen des Magen-Darm-Traktes für Vitamin C begrenzt ist. Daher werden die Plasmakonzentrationen selbst durch hohe orale Zufuhr mittels Tabletten und Brausen nur begrenzt angehoben. Zudem kann es zu Verdauungsstörungen durch die Ascorbin-Säure im Darm kommen; das basische Milieu des Dünndarms wird gestört und es kann zu Durchfall kommen. „Um die Vitamin C-Aufnahmefähigkeit des Organismus zu erhöhen, ist es sinnvoll, die beabsichtigte Vitamin C Menge in kleinen Dosen über den Tag verteilt einzunehmen. Eine Menge zwischen 100 und 200 mg pro Portion ist am effektivsten“, sagt die Ärztin.

Dies und mehr hier: http://www.forumgesundheit.at/portal27/portal/forumgesundheitportal/content/cont...

Kommentar von Hooks ,

Du brauchst es nicht zu glauben. Sie hat es lange so genommen, hat sie mir selbst erzählt. Ob sie Druchfall hatte, weiß ich nciht - aber besser Durchfall, als wegen Wasser in der Lunge zu sterben, nicht wahr?

Antwort
von Mahut, 355

Hallo Dahika

Die Heilungschancen hängen von der Art der zugrunde liegenden Erkrankung und vom Ausmass des Lungenödems ab. Zur Erleichterung der Atmung empfiehlt es sich, den Oberkörper der betroffenen Person hoch zu lagern. Zur weiteren Unterstützung der Atmung erhalten die Betroffenen Sauerstoff über eine Nasensonde. Im fortgeschrittenen Stadium kann vorübergehend eine künstliche Beatmung notwendig sein.

Im weiteren Verlauf erfolgt die Behandlung der Grunderkrankung, die zum Lungenödem geführt hat. Bei einer Herzschwäche zum Beispiel werden herzstärkende und entwässernde Medikamente verabreicht.

Um den Betroffenen die Unruhe und Angst zu nehmen, erhalten sie zusätzlich beruhigende Medikamente.

Die Lunge ist aufgrund der Flüssigkeitsansammlung anfälliger für Entzündungen. Um eine Lungenentzündung zu verhindern, ist deshalb die Gabe eines Antibiotikums sinnvoll.Gelingt es, die auslösende Ursache zu beseitigen, bildet sich auch das Lungenödem ohne dauerhaften Schaden zurück. Das Lungenödem ist jedoch eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung, aus der folgenschwere Komplikationen, wie zum Beispiel ein Herzstillstand, entstehen können.

Quelle zum Weiterlesen: http://www.eesom.com/go/9G7YO4TR1061WJVV66J5RH3HG3B0G8NL

Die Herzinsuffizienz kann man nicht mehr beseitigen, aber die Aortenstenose kann man operieren, wenn deine Mutter nicht zu schwach für eine OP ist.

Ich wünsch euch alles Gute LG Mahut

Antwort
von StephanZehnt, 292

Hallo dakiha,

ich schätze die Ärzte tun schon alles was sie können um Deiner Mutter zu helfen. Sie bekommt natürlich eine unterstützende Beatmung per Maske (O2). Deine Mutter bekommt herzanregende und harntreibende Medikamente. Sie bekommt wahrscheinlich  u.U. auch  Glukokortikoide. 

Wenn die Nieren es nicht mehr schaffen bleibt noch die Dialyse.  Also man wird alles versuchen das Wasser aus den Lungen zu bekommen.

Also es braucht Dir Niemand zu sagen Du weist es  - die Lage ist sehr ernst. Im Moment kann man nur hoffen das sich alles zum Guten wendet.  Ja und man kann Dir nur wünschen, dass alles gut geht.

Wir erfahren es fast nie ob es simpel gesagt noch einmal gut gegangen ist. Wenn Du an irgendeinen Gott glaubst ... Mir bleibt Dir bzw. Euch alles Gute zu wünschen! Ich hatte Glück bei mir war es im "Anfangsstadium" und es war mit Antibiotika nach ca. acht Tagen verschwunden. Aber die Ursache war eine ganz andere!

Wenn Deine Mutter wieder einigermaßen auf dem Damm ist muss natürlich die Herzklappe operiert werden!

Viele Grüße Stephan

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