Frage von Bebem81, 93

Lungenkrebs? Oder bilde ich es mir ein?

Hallo, ich bin 32 Jahre alt und habe letztes Jahr meine Mutter an Lungenkrebs verloren, seit einiger zeit habe ich totales Brennen im Hals Bereich ich war schon bei jeglichen hno Ärzten die nichts fanden, dann war es wieder weg und kam wieder, seit Monaten habe ich sehr Schmerzen an den Schulterblättern jedoch vor ca 3 Wochen fing es an unerträglich zu Schmerzen und auch beim atmen zu Schmerzen, jetzt kommen wieder diese halsschmerzen dazu Heiserkeit räuspern, und nachts huste ich. Ich habe vom Arzt nur ein 3 Tages Antibiotika bekommen halft 2 Tage danach fing es wieder an, leider bin ich auch Raucherin, trotz der Beschwerden und meiner Riesen Angst, ich habe auch vor ca 4 Monaten ein Röntgen der Lunge machen lassen war nichts zu sehen, ich bin total fix und fertig ich werde wieder zu einem lungenfacharzt gehen jedoch bis ich ein Termin bekomme bin ich fix und fertig ich bin überzeugt ich habe auch Lungenkrebs und denke drüber nach was mit meinem Sohn und meiner kleinen Schwester passiert. Kann mir hier jemand weiter helfen?

Antwort
von gerdavh, 92

Hallo Bebem81, ich bin mir fast sicher, dass Du aufgrund der Erkrankung Deiner Mutter Dich da in Ängste hineinsteigerst. Wenn der Röntgenbefund negativ war, kannst Du doch ganz beruhigt sein. Die Schmerzen beim Atmen, Deine Halsschmerzen und Heiserkeit kommen bestimmt vom Rauchen. Vielleicht hast Du eine chronische Bronchitis. Bedenklich finde ich, dass Du schreibst, dass das Antibiotikum nur zwei Tage geholfen hat. Wie lange hast Du es denn eingenommen? Wenn Du es nicht schaffst, mit Rauchen aufzuhören, solltest Du Deinen Zigarettenkonsum zumindest stark einschränken. Führe einfach mal ein kleines Buch, unter welchen Bedingungen Du rauchst. Es gibt Menschen, die bei Aufregungen glauben, dass nur eine Zigarette hilft. Oder sie denken, sie müssten sich nach getaner Arbeit, mit einer Zigarette belohnen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wovon ich rede. Ich habe erst nach einer Lungenentzündung es geschafft (ich hatte einfach panische Angst ins Krankenhaus zu müssen) mit dem Rauchen aufzuhören. Jetzt habe ich leider wieder damit angefangen (wegen großer Aufregung und Sorge), aber ich bin sehr streng mir gegenüber - mehr als 5 erlaube ich mir nicht. Wenn ich denke, ich müsste jetzt mal eine rauchen, mache ich einfach Ersatzhandlungen. Zum Beispiel was Schönes kochen oder backen, meine Katze kämmen, das Wohnzimmer gründlich säubern oder einfach, wie jetzt, im Internet schreiben. Ich wünsche Dir alles Gute. Gerda

Antwort
von Volvox, 83

Sehr gerne würde ich dir sagen, dass ich dir weiterhelfen kann, aber im Grunde genommen kannst nur du dich von deiner Angst befreien. Du leidest noch sehr unter dem Tod deiner Mutter. Automatisch hat man dann seinen eigenen Tod viel näher vor Augen. Und da du rauchst liegt es für dich nahe, dass du auch an Lungenkrebs sterben wirst. Vielleicht besteht ja wirklich ein erhöhtes Risiko für dich. Aber im Moment ist alles in Ordnung. Das haben dir verschiedene Ärzte und verschiedene Untersuchungen versichert. Das bedeutet natürlich nicht, dass du in Zukunft nicht alle Vorsorgeuntersuchungen mitmachen solltest. Sei da immer ganz besonders pünktlich. Lass keine Vorsorge aus, dann brauchst du dir auch um dein Kind und deine Schwester keine Gedanken zu machen. Sie werden dich dann nicht so schnell verlieren. Hilfreich wäre es aber wirklich auch, wenn du das Rauchen bleiben lassen würdest. Vielleicht schaffst du es ja noch, ich drück dir die Daumen.

Kommentar von Bebem81 ,

Ich hoffe wirklich das dies wahr ist, ich bekomme im Moment Antibiotika und trotzdem muss ich mich räuspern und habe Hals Schmerzen sowie manchmal engegefuhl und bekomme schlecht Luft. Mein Vater starb auch vor 4 Monat ich weiß nicht ob das alles meine Psyche ist oder ob ich wirklich krank bin :(

Antwort
von Katzina, 73

Also ich würde an Deiner Stelle mir so etwas nicht einbilden, bevor ich keine aussagekräftige Diagnose erhalten habe. Zuerst würde ich raten, mit dem Rauchen aufzuhören, was in erster Linie Lungenkrebs begünstigt. Bewegung, Treppensteigen, schnelles Gehen sind wichtige Faktoren, um die Lunge zu trainieren, viel Luft und damit Sauerstoff aufzunehmen. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Je mehr man sich so etwas einbildet, um so mehr steigert man sich dahinein und je anfälliger wird man dafür auch! Die Anzeichen, d.h. die Symptome, die du hast, können vielfache Ursachen haben. Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute - und denke daran, Optimismus stärkt das Immunsystem.

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