Frage von thorong, 6

Lungenembloie- Risikofaktoren?

Gibt es eine familiäre Belastung für Lungenembolien? Kann man da aktiv was gegen machen, also vorbeugen und somit sein persönliches Risiko vermindern?

Antwort
von Mahut, 6

Lungenembolie: Ursachen und Risikofaktoren

Die Blutgerinnsel, die für die Lungenembolie verantwortlich sind, entstehen ganz überwiegend in den Becken- und Beinvenen

**Risikofaktor Thrombose: Aus den Beinen können Blutgerinnsel den Weg in die Lunge finden''

Blutgerinnsel, die zu einer Lungenembolie führen, stammen meist aus den Bein- oder Beckenvenen. Mediziner sprechen von einer Thrombose der Bein- oder Beckenvenen. Löst sich ein Stück der Thrombose, gelangt dieses über die untere Hohlvene in den rechten Vorhof des Herzens. Von dort wird es möglicherweise weiter in die rechte Herzkammer und über die Lungenarterie in die Lunge verschleppt. Dort verästeln sich die Lungenarterien immer weiter, so dass ihr Durchmesser immer weiter abnimmt. Die Folge ist, dass der Blutpfropf irgendwann stecken bleibt und das Gefäß verschließt.

Risikofaktoren Drei Faktoren begünstigen die Entstehung von Thrombosen und damit auch von Embolien. Man bezeichnet sie als sogenannte Virchow-Trias:

  1. Verlangsamung des Blutflusses
  2. Veränderung oder Verletzung der Innenwand des Blutgefäßes
  3. Eine veränderte Zusammensetzung und damit Gerinnungsneigung des Blutes

Eine Verlangsamung des Blutflusses kann zum Beispiel durch einen Mangel an Bewegung entstehen. Denn die Bewegung der Muskulatur hilft den Venen dabei, das Blut entgegen der Schwerkraft in Richtung Herz zu pumpen. Fällt der Faktor Bewegung weg, verlangsamt sich der Blutfluss und es kann zur Bildung von Thromben kommen. Bettlägerigkeit oder die Ruhigstellung einer Gliedmaße nach einer Operation, vielleicht sogar langes Sitzen mit abgewinkelten Beinen bei Flugreisen, können die Entstehung von Thrombosen begünstigen. Veränderungen der Innenwand des Blutgefäßes treten zum Beispiel bei Gefäßverletzungen oder bei Entzündungen in der Umgebung auf. Die Zusammensetzung des Blutes und seine Neigung zur Gerinnung verändert sich unter anderem bei Gerinnungsstörungen, bei Krebserkrankungen oder bei der Einnahme bestimmter Medikamente, wie der Anti-Baby-Pille.

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Antwort
von kerei, 3

Es gibt Hämatologische Erkrankungen die das begünstigen. So was wie Hämophile oder Antiphospholipidsyndrom oder Faktor V Leiden. Ist so was in der Famillie bekannt muss man genauer hinschauen.

Antwort
von anonymous, 5

Man kann von sich aus 3 Faktoren für eine Lungenembolie (bei Frauen) bearbeiten. 1. die Pille. Sie begünstigt in Kombination mit 2. Nikotin die Gefahr einer Embolie. 3. Übergewicht spielt auch eine entscheidende Rolle.

Als "Normalbürger" ohne weissen Kittel kann ich daher nur sagen, das man sich selber gut beobachten sollte. Auch die kleinen Wehwehchen sollte man im Auge behalten, da sie evtl Vorbooten für irgendwelche Krankheiten sein könnten. Ansonsten Bewegung, gesunde Ernährung und immer brav zum Checkup gehen.

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