Frage von stuffel, 161

Liquorunterdrucksyndrom

Vor 4 Wochen ist bei mir ein Liquorunterdrucksyndrom diagnostiziert worden. Ich hatte im Februar eine PDA zur Schmerztherapie nach einer großen Bauch Op. Direkt nach der Anlage habe ich schon über schlimmste Kopfschmerzen beim Aufstehen geklagt, die wieder verschwanden als ich mich hingelegt habe. Habe dann verschiedene staerkste Schmerzmittel bekommen (u.a. Polamidon) aber nichts half... man sagte mir ich sollte viel liegen und ausreichend Flüssigkeit zu mir nehmen. Nach 3 Tagen fast nur liegen verschwand dann auch der schlimme Kopfschmerz wieder.Dann kamen ueber 3 Monate verschiedene Beschwerden hinzu ( die hatte aber niemand in Verbindung mit der PDA gesehen), starke Übelkeit, Erbrechen, Nackenschmerzen dann kamen zum Schluss die starken Kopfschmerzen wieder hinzu, die wieder weg waren als ich mich hingelegt habe. Nach unzähligen Arztbesuchen und Therapieversuchen die Kopfschmerzen wieder in den Griff zu bekommen, entschied sich mein Hausarzt endlich dazu mich in die Klinik einzuweisen. Ich hatte zum Schluss schon das Gefühl das mich alle für ein Psycho halten würden ....Nach CCT, MRT vom Kopf und der ganzen Wirbelsäule stand endlich eine eindeutige Diagnose fest. Und mein "Leiden" schien ein Ende zu haben.Es wurde dann ein "Blutpatch" gesetzt. Insgesamt wurde 45ml Blut in den Duralsack gespritzt. Der Krankenhausaufenthalt von insgesamt 14 Tagen ist nun 4 Wochen her.Im Moment plagen mich noch extreme Nackenschmerzen, zeitweise extremer Druck auf beiden Ohren, zeitweise Tinitus und "kribbeln" im Gesicht ( wobei das kribbeln und das Taubheitsgefuehl auf der linken Gesichtshaelfte dominanter ist).Wie lange halten die Beschwerden noch an  ?? Mir wurde gesagt das es Zeit braucht bis sich auch die Nervenfasern wieder erholt haben. Aber irgendwann hat man keine Geduld mehr.Folgende Medikamente nehme ich zur Zeit ein:- Lyrica 100mg 1-0-1- Coffein 0, 2g 2-1-0- Ibuprofen 400 1-1-1- Remergil 15mg 0-0-0-1w

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo stuffel,

Schau mal bitte hier:
Neurologie Anästhesie

Antwort
von Alois, 161

Hallo stuffel,

das kommt ganz darauf an, ob deine behandelnden Ärzte die undichte Stelle tatsächlich gefunden haben oder nicht;

falls ja, sollte der Spuk nach etwa 6 Wochen vorbei sein - ansonsten muss eben weitergesucht und der Blutpatch wiederholt werden - manchmal ist das auch mehrmals nötig, bevor du endlich Ruhe hast-

Leider ist es mir nicht möglich, dir eine befriedigendere Antwort zukommen zu lassen als diese.

Liebe Grüße, Alois

Viel Glück und liebe Grüße, Alois

Kommentar von stuffel ,

Das Ohrensausen und der Druck auf beiden Ohren ist seitdem Blutpatch eher zunehmend. Kann dieses auch ein Zeichen für Überdruck sein? Zudem habe ich das Gefühl das im Moment sämtliche Nervenfasern in der Wirbelsäule fürchterlich brennen ...

Kommentar von stuffel ,

Darf ich denn meinen Aktivitäten des täglichen Lebens (habe 3 Kinder), weitgehend nachgehen oder richte ich damit nur noch weiteren Schaden an?

Vielen Dank für Ihre Antwort

Kommentar von Alois ,

Hallo stuffel,

ja, bei diesem "Patch" wird das Blut dort hineingespritzt, wodurch tatsächlich ein temporärer Überdruck entstehen kann, der sich aber danach wieder abbaut, wenn es allmählich resorbiert wird; Ziel ist es, dass dadurch die "Lücke" verschlossen wird; zwar weiß ich nicht, worin deine "täglichen Aktivitäten" genau bestehen, aber insofern sie nicht mit größeren Anstrengungen verbunden sind - Ja!

Liebe Grüße, Alois

Kommentar von stuffel ,

Danke für die Antwort. Ich werde berichten wie es mir ergangen ist. Ich hoffe ich kann bald eine positive Nachricht überbringen. LG

Kommentar von Alois ,

Bitte sehr! - und hoffen wir mal das Beste.....

Liebe Grüße vom Alois

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