Frage von traumprinzessin, 4

Liegt es an der schweren Geburt, dass sich meine Tochter schwer von mir trennen lässt?

Kann es mit der langen und schweren Geburt zusammenhängen, dass sich meine Tochter schwer von mir trennen lässt?

Antwort
von dinska, 4

Nein, das hängt mit der inneren Verbundenheit zusammen. Kinder sind sehr unterschiedlich, manche lassen sich leicht ablenken und von Neuem gefangennehmen, andere sind an die vertraute Situation gewöhnt und brauchen ihre Zeit, um sich auf Unbekanntes einzustellen. Was du brauchst, ist Geduld und liebevolles, aber konsequentes Verhalten deiner Tochter gegenüber. Ich weiß wie schwer das ist, am schwersten ist es aber immer für uns selbst, wenn wir da durch sind, fällt es dem Kind auch leichter.

Antwort
von Mahut, 3

Ich denke auch so wie Gerda, es kommt aber auch darauf an, wie du dich dabei verhältst, vielleicht bist du auch noch nicht im Innern bereit dein Kind los zulassen. Dein Kind merkt das.

Ich hatte es mit meinen Kindern nie, meine Ältere Tochter kam mit 3 Jahren in den Kindergarten und ist von der ersten Stunde an gerne da gewesen, mein Kleine musste ich mit einem Jahr in die Krippe geben, es gab da auch keine Probleme, mit meinem Enkel war es genauso, jetzt gibt es ja, was es früher nicht gab, die Eingewöhnungszeit, da hat mein Enkel am 3. Tag, zu seinem Papa winke winke gemacht und gar nicht mitbekommen, als er ging.

Antwort
von gerdavh, 2

Hallo Traumprinzessin, ich gehe aufgrund Deiner vorangegangen Fragen mal davon aus, dass es sich um ein Kind im Kindergartenalter handelt. Da sind unsere Kinder schon manchmal mehr als anhänglich, das war bei meinem Sohn auch so. Als er in den Kindergarten sollte, durfte ich die ersten drei Tage im Kindergarten bleiben, weil er sonst sich in der fremden Umgebung (ohne seine Mama) gefürchtet hätte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mit der Geburt zu tun hat. Bei manchen Kindern ist das Loslassen nicht so einfach - ich finde das nicht beunruhigend. Das gibt sich mit der Zeit. Deine Tochter muss nur einfach die Gewissheit haben, dass eine Trennung immer nur vorübergehend ist und Du dann wieder für Sie da bist. Wenn sie diese positive Erfahrung mehrmals gemacht hat, hat sie auch keine so großen Trennungsängste mehr. Grüße Gerda

Antwort
von AlmaHoppe, 1

Hallo...

anhand Deiner Fragestellung entnehme ich das eine schwere Geburt vorlag! Und somit kann es durchaus sein das es zu einem "GEBURTS-TRAUMA" gekommen ist!!!

Trennungsängste können eine traumatische Geburtserfahrung sein!Neugeborene die die direkte Trennung von der Mutter erfahren geben diese Übergangssituation der Trennung später weiter!Sie rebellieren gegen eine Trennung!

Ebenso kann auch die Mutter ein Geburts-Trauma erleben,was sich später durchaus in einer gestörten Mutter-Kind-Beziehung zeigen kann!

Das Thema ist recht interessant und ich denke es ist nicht zu abwägig sich da mal ein wenig schlau zu machen.

Ob überhaupt,wie und weshalb es bei Euch zutrifft ,diese Beurteilung liegt nicht in meinem Ermessen!Da muß wenn überhaupt ein Facharzt ran !!!

www.onmeda.de/g-psychologie/geburtstrauma-512.html

Ich wünsche Euch alles Gute,

AH

Antwort
von schanny, 1

Ich würde mal pauschal sagen, dass das nicht damit zusammen hängt, weil mein Sohn per Kaiserschnitt entbunden wurde und er sich auch schwer von mir trennen lässt.

Antwort
von Hooks, 1

Wie alt ist Deine Tochter? Kinder werden um die 6 Jahre herum "schulfähig", d.h. fähig, sich ohne Probleme von den Eltern zu lösen und auf neues zuzugehen. Manche Kinder erleben das schon mit 5, aber sehr oft ist das auch erst mit 7 Jahren der Fall. Bei meinen war es auch unterschiedlich. Die letzte war sehr spät bereit, Menschen zu akzeptieren, die nicht zu ihrer Familie oder zum eng vertrauten Freundeskreis gehören. Nun ist sie 8 und kann es sehr gut. Aber noch mit 6 war sie sehr schüchtern.

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