Frage von hola12, 159

Leichte bis mittlere Depression, schlimme Angststörung, Symptome

Hallo ihr Lieben... Alles fing im Urlaub an. Im Sommerferien war ich und meine Familie im Urlaub. Es hatte 30-47 grad. Und ich hatte diese vier Wochen nur Magenbeschwerden (Brechdurchfall, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen). Mir war auch nicht klar, dass diese Krankheit mich psychisch belasten würde. Das war das schrecklichste >Erlebnis< in meinem Leben. Es war einfach ein Horror. Ich kanns jetzt nicht detailliert beschreiben, was ich von A-Z erlebt habe, aber es gab auch sehr, sehr viel Stress und einige "Familienprobleme"... :-( Als ich wieder in DE war, hat es immer noch nicht aufgehört. Besser gesagt, es fing erst richtig an... Plötzlich hatt ich nachdem Flug Brechdurchfall und ich konnte nicht mehr, habe angefangen nur zu weinen. Die nächsten Tage lag ich nur Zh und recherchierte die ganze Zeit, was ich haben konnte. War nicht mehr normal. Denn ich dachte, dass ich vielleicht was sehr schlimmes haben konnte. Ich habe vermutet, dass ich vllt Magen-Darm Grippe haben konnte oder Sonstiges. War auch bei mein Hausarzt und er sagte das sei nur eine leichte Speiseröhrenentzündung. Er fragte mich auch, ob ich Stress habe Zh. Bin jetzt nur Zuhause, habe komische Ängste, bin nur zuhaus, alles überfordert mich, habe mit Ausbildung abgebrochen, Depression, habe körperliche Symptome (mir wurde gesagt, dass das Gehirn alles nicht ertragen kann und deshalb bekomme ich die Beschwerden wie Herzrasen, Kribbelgefühle, Gliedmaßenschmerzen, Verdauungsstörung, usw). Erst dachte ich, ich wär verrückt geworden. Danach war mir klar, dass ich langsam und bisschen mit diese Symptome leben kann. Aber nicht lange... Leider weiß ich nicht mehr weiter. Ich war schon im Bezirksklinikum (ein Tag). Aber dort will ich nicht hin! Ich hatte auch einen Termin beim Psychologen aber hin und her, alles erzählen, jede Woche nur einen Termin, das ist für mich zu wenig. Das überfordert mich sehr. Sollte ich jetzt zu eine psychosomatische Klinik oder zu eine Kur? Ich würde mich für eure Antworten sehr freuen... MfG

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo hola12,

Schau mal bitte hier:
Angst Depression

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Irene1955, 134

Ich schließe mich der Meinung der anderen an: eine psychosomatische Klinik ist einer Kur auf alle Fälle vorzuziehen, denn deine körperlichen Symptome (so schlimm sie auch sein mögen) scheinen mir alle eine Folge deiner psychischen Probleme zu sein. Gerade Magen-Darm-Probleme oder diffuse Symptome wie Kribbelgefühle oder Gliederschmerzen sind typisch dafür.

Du hast in deiner Beschreibung eher nebenbei erwähnt, dass es Probleme mit deiner Familie und sehr sehr viel Stress gab. Möglicherweise steckt hinter dieser beiläufigen Bemerkung ja die Wurzel deiner enormen psychischen Belastung. Daher wäre evt. ein wenig Abstand von deiner Familie ebenfalls sehr heilsam, falls du noch zuhause wohnst (und danach klingt es für mich). Hast du vielleicht eine liebe Verwandte (Tante, Oma ...), bei der du ggf. auch eine Weile unterschlüpfen und zur Ruhe kommen kannst? Bis dir der Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik genehmigt wird?

Bis dahin würde ich weiterhin zu einem Therapeuten gehen, lass dir mehr als einen Termin pro Woche geben. Und versuche, dich nicht so sehr auf deine körperlichen Symptome zu fixieren - das macht alles nur noch schlimmer.

Gute Besserung!

Antwort
von TuzluKahve, 87

Alles was du schreibst über deine Angstzustände,das Abkapseln von der Umwelt (Abbruch der Ausbildung)... usw. hört sich für mich nach einer Neurose an. Ich bin leider nicht vom Fach - kenne diese Symptome nur von meiner Cousine - aber du solltest dir dringend Hilfe suchen. Sprich mit deinem Psychologen und sag ihm, dass dir ein einziger Termin pro Woche nicht reicht und du dich überfordert fühlst mit der Situation. Es gibt auch Tageskliniken in denen dir geholfen werden kann, wenn du nicht ins Bezirksklinikum möchtest... Egal wie, aber werde aktiv - laß nicht zu, dass dich diese Krankheit fertig macht. Vielleicht gibt es auch zusätzlich noch Selbsthilfegruppen in deiner Nähe? Google auch mal nach Foren für Personen speziell mit Depressionen und Angststörungen - dort kannst du dich mit Betroffenen austauschen, die deine Situation sicher besser verstehen und dir Tipps geben können. Sicher ist, wenn du nichts unternimmst werden die Beschwerden der Neurose (oder wie immer du es nennen magst) sich im Laufe der Zeit immer weiter verfestigen und deine Lebensqualität weiter beeinträchtigen. Hier findest du noch mehr Informationen zum Thema Neurose (Behandlung/Formen/Ursachen) usw. http://neurose.biz/ Alles Liebe für dich!

Kommentar von hola12 ,

Erstmal danke für die ausführliche Antwort.

Alles überfordert mich zurzeit, ich bin sehr Reizbar, habe Kopfschmerzen und bin sehr emotional. Am liebsten würde ich aus dem Bett nie raus gehen und schlafe friedlos, wache komisch auf und denke wie ich den Tag überstehen soll. Nichts hat für mich ein Sinn, zB wozu raus gehen, mit jemanden reden, duschen o Zähne putzen ect???Alles überfordert mich. Ich habe mich für eine Klinik entschieden. Aber leider will meine Familie nicht dass ich eine stationäre Aufenthalt mache, weil ich im BZK nicht aushalten konnte. Ehrlich gesagt will ich auch nicht 1 Jahr hin u her machen wegen Psychologen und nebenbei noch in die Schule gehen. Ich weiß, dass es mir nicht gut gehen wird aber dass kann ich keinem erklären. Es ist so, dass ich alles "auskotzen" will, wie es mir geht, aber dann denke ich, keiner wird dir zuhören. Und dabei fühle ich mich total überfordert... Die Nacht in der BZK konnte ich nicht einschlafen. Ich habe nur geweint. Ernst gesagt, ist es dort wie im Gefängnis einfach schlimm. Lg

Antwort
von gerdavh, 72

Hallo hola12, ich habe den Eindruck, wenn ich das so lese, dass Du Dich zu sehr auf Deine körperlichen Beschwerden fixiert hast, aber das weisst Du ja sicher selbst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine normale Kur, falls sie denn überhaupt bewilligt würde, Dir helfen kann. Ein Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik wäre bestimmt für Dich das Beste. Da die Ärzte ja nichts Schlimmes diagnostizieren können und Du lediglich einmal pro Woche einen Gesprächstermin bei Deinem Psychotherapeuten hast, könnte Dir in einer psychosomatischen Klinik mit Sicherheit geholfen werden. Ich wünsche Dir alles Gute. Gerda

Antwort
von bobbys, 59

Hallo,

du solltest als erstes mal zu einem Neurologen/Psychiater gehst und dort deine Beschwerden anbringst. Mir scheint das dein Beschwerdebild besonders die Ängste schon so stark ausgeprägt sind, das es nicht ausreicht mit Psychotherapie, sondern erst mal Medikamentös behandelt werden muss. Du kannst dann auch besser an dir selbst und mit dem Therapeuten arbeiten. Das du eine Psychosomatische Reha machen möchtest ,finde ich sehr gut ,denn das kann ich auch nur jedem empfehlen. Es wäre dann auch sehr gut ,wenn du einen Neurologen/Psychiater hast, der dich dann diesbezüglich unterstützt und deinen Antrag befürwortet. Du brauchst einen Psychotherapeuten der auf Verhaltenstherapie spezialisiert ist.

Alles Gute wünscht dir Bobbys :)

Antwort
von Franka86, 55

hhm... ich würde erstmal versuchen das dein blutbild kontroliert wird + kz ekg... wenn da soweit alles ok ist, könnte es eventuell von der psyche kommen... hab das selber schon alles durch... wenn eine mögliche theraphie nicht weiter hilft, dann müssen die ärtzte halt weitere untersuchungen machen und nach der ursache schauen!!!!

Kommentar von hola12 ,

Wurde schon zweimal kontrolliert... Ich weiß, dass alles von der psyche kommt... Ich habe halt auch komische Angst wegen schlechtes Erlebnis im Ausland...

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