Frage von Frage80, 144

Längere Krankschreibung wegen Depression - was muss ich dem AG mitteilen?

Ich werde voraussichtlich vier bis 12 Wochen aufgrund von bereits seit 17 Jahren andauernder Essstörung und einer Depression für vier bis 12 Wochen krankgeschrieben. Muss ich dem Arbeitgeber mitteilen, warum ich ausfalle bzw. sollte ich es mitteilen?

Antwort
von Taigar, 132

Nein, du musst nicht den Grund nennen WESHALB du ausfällst. Du bist nur verpflichtet deinen AG die Krankmeldung zu übermitteln und das fristgerecht.

Was meinst du wieso keine Diagnose auf dem Schein für den AG drauf steht ..

Kommentar von walesca ,

Ich würde ihm nur mitteilen, dass Du ggf. auch für 12 Wochen ausfällst, damit er sich darauf einstellen kann. Das fände ich nur fair dem AG gegenüber. Die genaue Diagnose geht ihn aber absolut nichts an! Das ist Deine Privatsache und er muss die Krankschreibung vom Arzt als solche akzeptieren. LG

Antwort
von kats71, 144

Soweit ich weiß, musst Du nur die Dauer angeben und nicht den Grund. Der Grund geht den Arbeitgeber (bis auf Ansteckendes) ja auch nichts an. Bzgl.: des "sollte". Das kommt immer auf das Verhältnis zum AG an. Würde es tendenziell eher nicht machen.

Antwort
von bobbys, 132

Hallo,

Du musst nur deine Krankschreibungen einreichen. Den Grund musst Du nicht benennen.

Desweiterem rat ich dir ab deinem AG zu sagen das deine Krankschreibung 4-12 Wochen dauern kann es sei denn du bist Beamtin oder im öffentlichen Dienst tätig.

Du solltest daran denken das Erkrankung auch ein Kündigungsgrund ist.

Alles Gute wünscht Bobbys:)

Kommentar von gerdavh ,

So einfach ist es glücklichweise nicht, dass ein AG wegen Krankheit kündigen kann. Nicht den Fragesteller jetzt auch noch zusätzlich mit solchen Infos aufregen. Hier ein Link dazu

http://www.welt.de/gesundheit/specials/krankheit/article8053369/Wie-es-zu-einer-...

Kommentar von bobbys ,

Da bist Du aber auf dem Holzweg Gerda das was da geschrieben steht ist ein "Wunschdenken" und hat mit der Realität überhaupt nichts mehr zu tun. So wie ein AG nachweisen kann das der Betriebliche Ablauf gestört ist kann er dich kündigen und das kann ein AG sofort nachweisen in dem er nämlich seine anderen Mitarbeiter auffordert dies schriftlich zu verfassen. Das sie nicht gewillt sind Ihre Arbeitszeiten zu ändern oder Mehrarbeit erbringen oder den Kollegen nicht zu gemutet werden kann ständig Urlaub zu verschieben usw. Nicht umsonst trauen sich die Menschen ja nicht mehr zum Arzt weil diese Angst haben den Arbeitsplatz zu verlieren. Das ist vielleicht bei einem Träger des öffentlichen Dienst nicht so einfach aber jeder andere mittelständige Betrieb kann sofort kündigen unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist und erst Recht wenn kein Betriebsrat vorhanden ist. Das ist traurig aber wahr :( LG

Antwort
von AlmaHoppe, 118

hallo...

Du bist nicht verpflichtet dem AG die Diagnose bei der Krankmeldung anzugeben!

Ausnahmen bestehen bei ansteckenden Krankheiten und Krankheiten die durch Verschulden eines Dritten Ansprüche rechtfertigen!

AH

Kommentar von StephanZehnt ,

Evtl. noch etwas zum Thema http://www.ihrarbeitsrecht.de/465/krankmeldung-muss-der-arbeitnehmer-mitteilen-w... (siehe auch Link bzw. Verweis Haufe.

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