Frage von fibre43, 9

Krebsrisiko/ Krebs"vererbung"

Ich möchte wissen ob es stimmt das man bei beidseitiger elterlicher Vorbelastung ein höheres Risiko an Krebs zu erkranken in sich trägt, als jemand dessen Eltern nie mit einer Krebserkrankung zu tun hatten und wie es in solchen Fällen mit Vorsorgeuntersuchungen aussieht?

Antwort
von elliellen, 9

Hallo! Vor allem, wenn die Krebserkrankung vor dem 60. Lebensjahr auftrat bei den Eltern, ist das eigene Risiko erhöht. Bei Brust- und Eierstocktumoren hat man die Möglichkeit, das Risiko testen zu lassen, wenn bei weiblichen näheren Verwandten diese Krankheit auftrat.

Bei Darmkrebs ist das Risiko ebenfalls zu beachten, wenn ein näherer Verwandter diese Krebsart hatte.

Man hat bei den genannten Fällen das Recht, früher zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen zu können, für die die KK dann die Kosten übernehmen.

Antwort
von Jacekw, 8

ja, es stimmt, bei einigen Krebsarten spielt die elterlicher Vorbelastung große Rolle. Einige mutierte Gene können vererbt werden, als Beispiel ist ein defektes BRCA Gen (Brustkrebs Gen) der sowohl bei Männern wie bei Frauen bei exakt 50% vererbt wird..
Bei Frauen kann dann Brust- und/oder Eierstockkrebs entstehen, bei Männer Brust- und/oder Prostatakrebs.

hier mehr darüber:
http://krebs.com.de/brca1-und-brca2-gen-mutation-brustkrebs-prostatakrebs/

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