Frage von Mehrgehtnet, 28

Krebs durch Oralsex?

Ihr habt ja sicher davon gehört, was da ein Schauspieler in den Medien behauptet. Aber ich kann mir das nicht vorstellen. Das gibt es doch gar nicht. Da sind doch sicher andere Ursachen da, vielleicht auch Alkohol? Alkohol soll ja eher für Krebs in der Mundregion zuständig sein. Stimmt doch?

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von elliellen, 27

Hallo! Ja, das ist durchaus möglich und die Absicht von Michael Douglas war, auf diese sehr gefährlichen Viren aufmerksam zu machen und was sie anrichten können.

Der Gedanke war, dass die HPV Viren, die bei Frauen das Zerfix Carzinom, also Gebärmutterhalskrebs auslösen können, auch anderweitig übertragen werden könnten, z.B. über die Mundschleimhaut. Da man weiss, dass diese über GV übertragen werden, ist es durchaus denkbar, da diese sich überall im Körper ansiedeln können.

Antwort
von Niva001, 24

ist möglich. siehe wikipedia, artikel "humane papillomviren":

"Mehrere Studien deuten auf HPV-Infektionen als Verursacher von Mundkrebs hin. Unter anderem eine französische Studie diagnostizierte bei einer hohen Anzahl an Mundkrebs-Patienten auch humane Papillomviren. Als Übertragungsweg gilt hier Oralverkehr. Einen sicheren Schutz gibt es nicht. Jedoch mindert die stringente Verwendung von Kondomen vermutlich das Übertragungsrisiko. Siehe auch Safer Sex."

Antwort
von bethmannchen, 23

Also ein Schauspieler wird sicher umfassende Kenntnisse des medizinischen Fachbereichs Onkologie haben, nicht wahr? Schauspieler leben davon, dass sie in die Presse kommen, man über sie spricht. Dafür erzählen sie schon einmal jeden Blödsinn. Das Wort Oralsex im Titel macht auch jeden Schmus noch interessant.

Kommentar von beamer05 ,

bitte sieh dir mal die von mir genannten Links an; die Fragestellung ist doch eigentlich nicht neu...

Antwort
von dinska, 15

Auf so einen Quatsch würde ich überhaupt nichts geben. Man kann sich durch Oralsex mit einigen Dingen anstecken, aber Krebs ist es sicherlich nicht.

Kommentar von beamer05 ,

Naja, vielleicht hilft dir dieser "Quatsch" weiter?

http://www.springermedizin.at/artikel/30950-hpv-assoziierte-karzinome

Kommentar von dinska ,

Ich brauche keine Hilfe und ich glaube auch nicht alles, was manche so von sich geben oder schreiben. Ich hatte Thrombose, einen Verschluss unter der Achsel. Die Fragen waren, rauchen Sie- nein, nehmen Sie die Pille - ja. Also stehe ich in der Statistik bei der Pille, hätte ich geraucht, dann dort, was wirklich der Auslöser war, weiß keiner. Ich hatte auch noch Thromboseschübe Jahre später, als ich längst keine Pille mehr nahm.

Antwort
von givemore, 17

Halte ich für möglich und wahrscheinlich, es sind die ,,humane papilliomviren". Man sollte Kirk Douglas sogar dankbar für den Hinweis sein, denn welcher Arzt hat einen jemals auf diese Erkrankungsmöglichkeit hingewiesen?

Antwort
von schanny, 15

Wenn das stimmen würde, müssten ja ca. 80% der Menschen Krebs im Mundraum entwickeln, oder? Diese Aussage finde ich auch sehr verwegen.......und nicht wirklich belegbar.

Kommentar von beamer05 ,

Diese Aussage finde ich auch sehr verwegen.......und nicht wirklich belegbar.

Naja, die Ärzte sehen das anders:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/126794/Oropharynxkarzinom-Patienten-mit-viraler...

Kommentar von schanny ,

Es ist halt die Frage, wie diese Viren und auf welchem Wege sie in den Körper gelangt sind. Ich denke mir mal, dass sie ja nicht nur örtlich begrenzt, sondern über den Blutweg überall hin gelangen können, oder? Aber das ist schon wirklich heftig, was diese Viren anrichten.....Mir stellt sich dann aber auch die Frage, warum die Impfung dann noch nicht generell empfohlen wird und von den Krankenkassen bezahlt wird.........:-(

Antwort
von beamer05, 12

Ich habe zwar keine Ahnung, was du mit dem verklausulierten Schauspieler (wer?) in "den Medien" (welchen?) meinst. Aber für deine Fragestellung ist das ja auch eher unerheblich.

Selsbstverständlich kann man durch orale Übertragung von hpv-viren Krebs -insbesondere im Mund- und Rachenraum bekommen. Das ist doch seit vielen Jahren ein Thema.

http://www.springermedizin.at/artikel/30950-hpv-assoziierte-karzinome

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