Frage von LotusBlume89, 195

Konisation, OP- Vorbereitungen?

Hallo, ich habe in zwei Wochen einen Termin im Krankenhaus, eine Konisation wird durchgeführt. Ich habe eine Vollnarkose, und paar Fragen zu der OP, bzw. der Vorbereitung!

Seit Kind an hab ich schon immer Riesen Angst vor Ärzten gehabt, und umso näher der Tag rückt, desto mehr werde ich verrückt. Ich wollte vorab wissen, ob ich einen Schlauch oder ähnliches in den Mund bzw. Rachen bekomme? Das ist nämlich für mich ein absolutes No-Go, alles andere blende ich mal aus. (Angst, dass ich nie mehr aufwache ect.!) Ich war noch nie im Krankenhaus und habe furchtbare Angst, zum einen, dass ich etwas spüre und Schmerzen habe, zum anderen, dass ich nicht mehr aufwache.

Aber meine größte Angst ist es, so einen Schlauch in den Rachen zu bekommen, zur Beatmung. Komm ich da irgendwie rum? Geht das nicht durch die Nase auch? Habe ich eigentlich Mitspracherecht? Wenn ich sage, dass ich das einfach nicht möchte? Man hat mir im Vorfeld gesagt, die Op dauert ca 10 Minuten. Ist da so eine künstliche Beatmung wirklich lebensnotwendig? Ich trau mich niemanden fragen in meinem Umfeld, weil diese Angst total absurd ist.. Und ich schäme mich wegen dieser Angst, weil das ja nicht wirklich schlimm ist, zumindest nicht für andere Leute. Ich habe eben Angst, wenn mir irgendwas in den Mund gelegt wird, weiss nicht wieso!

Danke für die Antworten im Vorraus!

Antwort
von Winherby, 157

Wenn Du die VN möchtest, dann wirst Du auch intubiert. Du möchtest doch sicher nicht, dass es hinterher heisst, OP geglückt, Patientin tot (weil erstickt) ? In der Vollnarkose kann es rasch mal passieren, dass die völlig erschlaffte Zunge in den Hals rutscht und den Atemkanal verstopft.

Warum die VN, die Konisierung geht offenbar auch mit lokaler Anästhesie. Sprich nochmal mit den Ärzten dort im Spital.

http://www.netdoktor.at/therapie/konisation-8748

Alles Gute, Winherby

Kommentar von LotusBlume89 ,

Naja, Vollnarkose habe nicht ich entschieden, das steht auf einen meiner Zetteln drauf, die ich erhalten habe im Krankenhaus. Am liebsten würde ich schon wieder alles absagen und einfach nicht hingehen, zu groß ist die Angst, die ich nicht mal erklären kann. Ich muss ja einen Tag vor der OP im Krankenhaus sein, und wenn ich da gleich erfahre, dass es nur mit Vollnarkose bzw mit dem Schlauch geht, dann weiss ich auch nicht. Kipp ich vom Stuhl oder so. 

Kommentar von Winherby ,

Ich würde den Arzt mal möglichst höflich fragen ob es nicht auch mit Lokalanästhesie machbar ist, mit dem Hinweis auf den Link, s.o.. Das ist ja immerhin eine seriöse Seite, dort steht 

"Die Operation kann sowohl in Regionalbetäubung als auch unter Vollnarkose, ambulant oder stationär durchgeführt werden." 

Warum sollte es dort wo Du operiert wirst nicht gehen? LG

Antwort
von ThePoetsWife, 145

Hallo,

bei einem so kurzen Eingriff in Vollnarkose bekommst du vermutlich eine Beatmungsmaske. Das entscheidet aber der Chirurg und die Anästhesie.

Intubiert wird meistens bei längeren Eingriffen.

Ich habe schon sehr viele operative Eingriffe gehabt, falls ein Schlauch erforderlich ist, ist man bereits narkotisiert, nach der Operation, wird er, bevor man wach wird entfernt. Also merkt davon gar nichts.

Du hast ein Vorgespräch vor dem Eingriff, sprich den Arzt auf deine Ängste an. Zusätzlich wird die Narkose auch mit dem Anästhesisten und dem Patienten besprochen. Es gibt beruhigende Medikamente, bei ängstlichen Patienten können diese bereits am Vortag für die Nacht verordnet werden.

Auf jeden Fall musst du offen und ehrlich deine Ängste, den Ärzten gegenüber in den Gesprächen mitteilen.

Der Narkosearzt wird dir alles detailliert erklären, wie so eine Kurznarkose abläuft, manchmal gibt es sogar ein Filmchen darüber.

Ich kann dir nur alles Gute wünschen und wird schon.

Ganz liebe Grüße

Kommentar von LotusBlume89 ,

Ich hoffe wirklich sehr, dass so eine Maske ausreicht, denn vermutich dauert die Op nur 10 Minuten. Hoffentlich lacht mich da niemand aus, oder haut mir einen blöden spruch um die Ohren, weil ich vor einem Schlauch "Angst" hab. Danke für deine Antwort

Kommentar von ThePoetsWife ,

Jeder Arzt wird deine Angst verstehen, besonders, wenn es dein erster, operativer Eingriff ist. Darum gibt es ja diese Gespräche, um den Eingriff und die Narkose zu besprechen.LG

Antwort
von StephanZehnt, 117

Hallo Lotusblume,

zumeist bekommt man vor der Vollnarkose eine Tablette (Dormicum) so das man von der Einleitung der Vollnarkose gar nichts mitbekommt.

Nun wenn es um das Thema Schmerzen geht solltest Du mit dem behandelnden Arzt sprechen bzw. er / sie wird Dich fragen ob Du irgendwelche Medikamente nimmst. Nicht wenige Frauen haben ja Kopfschmerztabletten in der Handtasche.

Ich würde mir eher Gedanken darum machen wie der Befund in dem Zusammenhang ausfällt ob sich da etwas bestätigt oder nicht. (Pap-Test)

Gruss Stephan

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