Frage von lollie11, 23

körperliche Beschwerden bei Depressionen

Ich wollte mal fragen welche körperlichem Beschwerden bei Depressionen auftreten. Kann es auch bis zum Zusammenbruch kommen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rulamann, 15

Willst du das jetzt für dich wissen oder nur interessehalber? Man kann außer, dass man meistens eine gedrückte Stimmung hat sehr viel körperliche Beschwerden haben wie z. B. Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen, Schwindelanfälle, Herzklopfen, Herzrasen bis hin zum totalen körperlichen Zusammenbruch, deshalb sollte man schon bei Symptomen die einem nicht normal vorkommen bei Zeiten die Reißleine ziehen und zum Arzt gehen um das Alles abklären zu lassen, sollte dann der Arzt nichts finden und alle Werte sind normal dann ist der nächste Weg zum Psychotherapeuten oder Psychiater.

Gruß rulamann

Kommentar von lollie11 ,

Ich wollte das wegen einer Freundin wissen. Sie hat in letzter Zeit andauernd Kopfschmerzen, ist ständig traurig und schlecht gelaunt, mag es lieber allein zu sein und sie hat mir erzählt das sie Schlafstörungen hat. Außerdem setzt sie sich total unter Druck weil sie sagt wenn sie die Abschlussarbeiten nicht schafft ist sie zu schlecht für das leben später und ist für nichts gut genug.

Kommentar von rulamann ,

Vielen Dank für den Stern und schöne Ostern!! :-)))

Antwort
von Laila1234, 10

Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Übelkeit, Herzrasen, Druck Gefühl in der Brust, Müdigkeit. Das alles können Symptome einer Depression oder depressiven Verstimmung sein, man kann aber auch noch ganz andere haben. Deine Freundin sollte sich unbedingt jemanden suchen mit dem sie reden kann. Und sie muss Druck abbauen sonst hat sie am Ende noch burn out! So viele werden schon krank wegen Schuldruck oder einfach Gesellschaftlichen Druck. Ich kann dir mal schreiben was ich in der letzten Zeit alles gemacht habe, wegen Depressiven Verstimmungen, auch mit körperlichen Symptome. (Hat bei mir mehrere Gründe, aber mit unter auch das ich einfach keine Zeit mehr gefunden habe meine Gefühle, Gedanken Sorgen usw zu verarbeiten da ich den ganzen Tag in der Schule bin)

Also ich hab mich zu aller erst an meine Schulsozialarbeiterin gewendet, diese hat mir dann empfohlen eine Beratungsstelle auf zu suchen, je nach dem wie alt deine Freundin ist. Wenn sie unter 18 ist kann sie sich ans Jugendamt oder die Caritas u.ä. wenden, wenn sie 18 oder über 18 ist, kann sie bestimmte Lebensberatungsstellen auf suchen. Findet man bestimmt aber auch alles im Internet wenn man nach sucht :) Die Sozialarbeiterin konnte mir halt so schon Adressen geben. Also habe ich da einen Termin gemacht und mit der Beraterin, die sich wirklich mit der Thematik auskannte, erzählt wie ich mich fühle, was für Symptome ich habe, Angespanntheit, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme, Bauch und Kopfschmerzen usw, hab dann noch ein bisschen über meine Vergangenheit geredet und woher das alles kommen könnte. Sie hat mir dann empfohlen eine Therapie zu machen, hat mit dann einen Psychologen empfohlen, bei dem ich einen Termin gemacht habe (steht noch aus) Ich hatte großes Glück bei den warte Zeit. Nur knapp 2 Monate, normalerweise sind die Wartezeiten bei Psychologen bis zu 6 Monate, deswegen würde ich deiner Freundin auch unbedingt empfehlen für den Übergang ein paart Termine bei der Beratungsstelle zu machen, also ich könnte dort wenn ich wöllte bis zu 10 Termine machen, aber kann natürlich von Ort zu Ort anders sein. Bei der Beratungstelle hat man mir auch einen Psychiater empfohlen, wegen der Angespanntheit und dem ganzen. Dort hat der Psychater mir erstmal ein Pflanzliches Mittel gegen unruhe verschrieben, muss man aber leider selber zahlen da Pflanzlich, wenn das nicht hilft gibt sie mir ein ganz leicht dosiertes Mitte das auch die Krankenkassen übernehmen. Also keine Angst die wollen einen nicht gleich mit Medikamenten zu pumpen, vorallem wenn sie dich nicht kennen, falls doch, man kann dich zu nichts zwingen und vllt sollte man es dann bei einem anderen Psychiater versuchen. Es seiden sie ist Selbstmord gefährdet, aber dann ist es sowie so besser wenn sie in eine Klinik geht. Es gibt auch Tageskliniken wo man Morgens hin geht und Abend wieder nach Hause geht, dort lernt man Druck ab zu lassen und mit belasteten Situationen um zu gehen. Vllt ist das ja was für deine Freundin. Also bei mir selbst wir es jetzt so weiter gehen, das ich mich wahrscheinlich ein Jahr krank schreiben lassen werde um mich auf meine Therapie zu konzentrieren und um zu lernen sich zu entspannen! Ich werde mir auch ein Hobby suchen für das ich dann endlich Zeit haben werde. Am besten Kampfsport. Deine Freundin muss nach sich selbst schauen wenn sie nicht zerbrechen möchte, sie muss Zeit finden für Pausen, denn unser Körper braucht Pausen! Das ist keine Schande, deine Freundin soll sich auch bloß nicht einreden lassen sie wäre nur zu faul. Unser Körper ist keine Maschine, er hat Gefühle und Bedürfnisse und selbst eine Maschine würde bei zu viel Leistungsdruck und ohne regelmäßige Pflege einfach kaputt gehen. Wir können alle in unserem Leben viel erreichen aber eben nur wenn wir uns pflegen und uns Zeit geben... I

Antwort
von gerdavh, 10

Hallo, Deine Freundin sollte baldmöglichst zu einer Ärztin/einem Arzt, dem sie vertraut. Ggf. wird er sie dann einen Psychotheraputen bzw. einen Psychiater überweisen. Das hört sich schon nach einer starken Depression an und sie sollte sich so schnell als möglich profesionelle Hilfe holen. Es kann auch sein, dass er ihr Antidpressiva verordnen möchte, das kann ich natürlich nicht beurteilen. Depressionen können so schlimm werden, dass die Betreffende sich völlig zurückzieht und jegliches Interesse an der Umwelt verliert. Körperliche Symptome, wie z.B. Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, beschleunigter Puls und starke Gewichtsabnahme sind leider keine Seltenheit. Deine Freundin leidet unter dem starken Leistungsdruck, dem sie z.Zt. ausgesetzt ist. Alles Gute. Gerda

Antwort
von bethmannchen, 11

Da zeiht das eine das andere unweigerlich nach sich. Das fängt schon damit an, dass man bei Depression eine schlechte Körperhaltung einnimmt, nicht mehr an die Luft geht, keinen Appetit hat, sich selbst vernachlässigt... Da muss der Körper irgendwann kränkeln. Und dann wird die Sache zu einem Teufelskreis. Da kommt man zuletzt alleine nicht mehr heraus.

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